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S&P 500 – Index setzt seine Rally (fast) unbeirrt fort!

Der S&P 500 (WKN: A0AET0 ISIN: US78378X1072) steuert auf einen starken Wochenausklang zu. Auch in dieser Handelswoche vermochten es äußere Einflüsse bislang nicht, die Entwicklung des US-amerikanischen Leitindex nachhaltig zu beeinträchtigen. Dabei gab es durchaus Situationen, in denen man dachte, nun würde es in die Konsolidierung gehen. Doch wie zuletzt auch schon schaffte es der Index, sich aus diesen vermeintlich prekären Situationen zu befreien. Die Konsolidierung wird kommen, muss aber offenkundig noch warten.

Für etwas Nervosität und Unruhe sorgten zuletzt immer mal wieder Nachrichten zur Lage in der von der Corona-Virus-Epidemie besonders arg gebeutelten chinesischen Provinz Hubei mit seiner Hauptstadt Wuhan. Das Wüten des Virus (mit der neuen Bezeichnung Sars-CoV-2) lässt offenkundig nicht nach. An den Finanzmärkten kocht das Thema zwar immer mal wieder hoch, doch (noch) hat es keine gravierenden, negativen Auswirkungen auf die Kursentwicklung.

Nach einer mit zahlreichen Konjunkturdaten gespickten Handelswoche ging es für den S&P 500 unter diesem Aspekt in der aktuellen Handelswoche vergleichsweise ruhig zu. Der gestrige Donnerstag (13.02.) sorgte mit den US-Verbraucherpreisen für ein erstes Highlight. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise in der Kernrate um +0,2 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Preise in der Kernrate um +2,3 Prozent zu und damit leicht stärker als im Vorfeld erwartet (+2,2 Prozent) wurde. Zum Wochenausklang am heutigen Freitag könnte es in puncto Konjunkturdaten noch einmal turbulent werden. Es steht die Veröffentlichung einer Vielzahl relevanter Daten an. Neben den Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen stehen auch die aktuellen Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Uni Michigan / Reuters) an. Ob der Relevanz der Zahlen könnte es durchaus frische Impulse für den S&P 500 geben. Richten wir unseren Blick gleich in die nächste Woche. Hier dürfte vor allem die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls (Mittwoch, 19.02.) im Fokus stehen. An der charttechnischen Lage hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zum S&P 500 vor genau einer Woche kaum etwas verändert.

Die rasche Rückeroberung des temporär gebrochenen Aufwärtstrends war wichtig. Darüber hinaus war es wichtig, dass sich der Index weiterhin oberhalb der 3.200er Marke behaupten konnte. Bei einem Bruch dieser relevanten Unterstützung wäre unserer Meinung nach eine Neubewertung notwendig. Zuletzt konnte der S&P 500 Rücksetzer sogar weitgehend auf das Niveau des Januar-Hochs bei 3.338 Punkten begrenzen. Auch das spricht für die aktuelle Robustheit des Index. Auf der Oberseite wird es aber hingegen offenkundig immer schwieriger, Momentum zu entwickeln. Die Luft wird mit Blick auf das exponierte Kursniveau sozusagen dünner. Möglicherweise könnte ein Ausbruch über die 3.400 Punkte – so er denn kommt – die Bewegung wieder beleben.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

AllgemeinNews

Commerzbank entfesselt? Wirecard obenauf.

Zahlen bestimmen aktuell das Handelsgeschehen im deutschen Aktienmarkt und davon gab es zuletzt reichlich. Nicht immer fielen die Quartals- bzw. die Jahresergebnisse zufriedenstellend aus, mitunter kam es aber auch nicht ganz so schlimm, wie es im Vorfeld erwartet bzw. befürchtet wurde. Womit wir auch schon den Bogen zur Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Kürzel: CBK) geschlagen haben. In unserer gestrigen Kommentierung (noch ohne den Einfluss der Zahlen) thematisierten wir die überaus spannende charttechnische Konstellation. Nach dem Ausbruch über die ehemalige Widerstandszone 5,5 / 5,7 Euro lief der Wert den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,0 / 6,2 Euro an.

Die Veröffentlichung der frischen Ergebnisse des Dezember-Quartals bzw. der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 würde den Kursverlauf auf den Prüfstand stellen; das war klar. Gestern meldete das Finanzinstitut nun seine Zahlen. Diese fielen besser als erwartet (bzw. in diesem Fall besser als befürchtet) aus. Ähnlich wie die Deutsche Bank befindet sich die Commerzbank in einer schwierigen Phase des Konzernumbaus. Dieser Prozess hat auch das Zahlenwerk geprägt. Die erzielten Fortschritte wurden aber vom Markt honoriert; auch hier eine Parallele zur Deutschen Bank. Die Commerzbank gab für das Jahr 2019 einen Ertrag in Höhe von 8,64 Mrd. Euro bekannt; nach 8,57 Mrd. Euro im Jahr 2018. Die Ergebnisseite wurde von den Umstrukturierungen belastet, dennoch gelang es der Commerzbank, für das Jahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 644 Mio. Euro auszuweisen; nach 862 Mio. Euro in 2018. In diesem Punkt hatten die Analysten ein deutlich schwächeres Ergebnis erwartet. Unterm Strich wurden die Zahlen sehr wohlwollend aufgenommen und die Aktie ging mit einem dicken Tagesplus aus dem Donnerstagshandel (13.02.). Netter Nebeneffekt – die Zone 6,0 / 6,2 Euro wurde pulverisiert. Das Chartbild hat sich durch den Zwischensprint deutlich aufgehellt. Neben den geenterten Widerständen gilt es diesbezüglich auch auf das bullische Kreuzen der 200-Tage-Linie zu verweisen. Die Aktie erreichte bereits (fast) den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,5 / 6,7 Euro. Diese Hürde wäre als nächstes zu meistern. Idealerweise spielen sich Rücksetzer nun oberhalb von 6,0 Euro ab. Einen wichtigen Widerstand konnte auch die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI ) – zumindest  temporär – knacken.

Die Wirecard-Aktie kämpft um einen Verbleib oberhalb von 140,0 Euro und ist offenkundig aktuell drauf und dran, sich von dieser Marke zu lösen. Das wäre aus charttechnischer Sicht eminent wichtig, gilt es doch, das Handelsgeschehen in Richtung der Zone 150,0 / 160,0 Euro zu verlagern. Ein Ausbruch über die 160,0 Euro wäre ein wichtiger Befreiungsschlag. Auf der Unterseite sehen wir die 123,0 Euro weiterhin als zentrale Unterstützung. Idealerweise entwickeln sich etwaige Rücksetzer nicht unter die 130er Marke.

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Deutsche Bank geht steil. Zieht die Commerzbank nach?

Der Dax schwimmt sich endlich frei und bricht auf neue Höhen aus. Was lange währt, wird endlich gut, könnte man nach der Hängepartie der letzten Wochen im Dax (ISIN: DE0008469008 WKN: 846900 ) und seinen zahlreichen Fehlversuchen, neue Hochs zu markieren, meinen. Wie ausgewechselt wirkt derzeit auch Aktie der Deutschen Bank. Die Tristesse vergangener Monate ist einer neuen hoffnungsvollen Aufbruchsstimmung gewichen.

Bereits in unserer letzten Kommentierung in der vergangenen Woche thematisierten wir das positive Umfeld für die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 ISIN: DE0005140008 Kürzel: DBK). Die Quartalszahlen fielen zwar nicht unbedingt berauschend aus, doch dafür sorgte die Wasserstandsmeldung über die Fortschritte bei der  Konzernumstrukturierung für eine gewisse Erleichterung. Nicht zuletzt profitierte die Aktie auch vom stärkeren Engagement der kalifornischen Capital Group. Diese hatte kürzlich ihre Anteile über die Meldeschwelle von 3 Prozent hinweg aufgestockt. Doch nicht nur fundamentale Aspekte sorgten für Rückenwind bei der Aktie. Nach dem Niedergang der letzten Jahre und dem zähen Kampf der Aktie, einen tragfähigen Boden auszubilden, scheint dieser Prozess der Bodenbildung nun große Fortschritte zu machen. Zaghafte Kaufsignale haben die Kursbewegung zuletzt darüber hinaus befeuert.

Chart Deutsche Bank Aktie

Der charttechnische Ursprung des aktuell zu beobachtenden Vorstoßes ist in einem Doppelboden zu finden, den die Aktie im Juni und August des vergangenen Jahres im Bereich von 5,8 Euro ausbildete. Auch wenn dieser im oberen 10-Jahres-Chart auf Wochenbasis nur mit Mühe zu erkennen ist, haben wir uns für diesen Langfrist-Chart entschieden, um die aktuelle Lage adäquat darstellen zu können. Den steilen Abwärtstrend (rot) konnte die Aktie bereits sprengen. Die eigentliche Bewährungsprobe ist der langfristige Abwärtstrend (grün), der aktuell im Bereich von 15,0 Euro verläuft. Bis dahin ist es noch ein gutes Stück und davor liegt zudem die Hürde 10,0 / 11,0 Euro. Aus unserer Sicht hat diese Zone eine zentrale Bedeutung. Ein Ausbruch wäre ein weiterer wichtiger Schritt, um die Bodenbildung voranzubringen. Idealerweise spielen sich Rücksetzer nun oberhalb der Zone um 8,0 Euro ab. Die Deutsche-Bank-Aktie hat vorgelegt. Kann die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Kürzel: CBK) nachziehen?

Commerzbank-Aktie Chart

Der Blick auf den oberen 1-Jahres-Chart zeigt deutlich, welche Aufgaben aus charttechnischer Sicht anstehen. Der Ausbruch über die 5,5 / 5,65 Euro war eminent wichtig. Die nächste Zone zwischen 6,0 / 6,2 Euro hat es ebenfalls in sich. Ein Vorstoß über dieses Widerstandscluster hinweg wäre ein wichtiger Fingerzeig und würde die Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 6,5 / 6,7 Euro offerieren. Aufgrund ihrer Relevanz sollte nun die Zone um 5,5 Euro nicht mehr unterschritten werden. Sollte dieser Fall dennoch eintreten, ist eine Neubewertung der Lage unerlässlich.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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WTI Oil – Noch ohne Durchschlagskraft

Mit „Händen und Füßen“ wehrt sich WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) gegen einen Rutsch unter die eminent wichtige Marke von 50,0 US-Dollar. Ob das Unterfangen am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten. Der (fundamentale) Gegenwind peitscht den „Bullen“ am Ölmarkt derzeit gehörig ins Gesicht. In dieser schwierigen Gemengelage haben es Vorstöße auf der Oberseite nicht leicht, Signifikanz zu entwickeln.

Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) vor genau einer Woche stand die aus unserer Sicht aktuell eminent wichtige Marke von 50,0 US-Dollar im Fokus. Bislang konnte es der Ölpreis vermeiden, deutlich darunter abzutauchen und so womöglich noch einmal Abwärtsdynamik in Richtung 45,0 US-Dollar entstehen zu lassen. Allerdings ist die Gefahr dahingehend noch nicht gebannt. Das Szenario schwebt noch immer über WTI Oil.

WTI Öl Chart

In der aktuellen Situation bleiben Vorstöße auf der Oberseite offenkundig beschränkt. Mehr als eine leichte Reaktion auf die zuvor erlittenen Preisrückgänge springt derzeit nicht heraus; von einer unteren Trendwende ganz zu schweigen. Und so konnte sich WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) in den letzten Handelstagen auch nicht entscheidend von der 50er Marke lösen. Einen Beleg hierfür lieferte der gestrige Handelstag (Mittwoch, 12.02.). Die aktuellen und an dieser Stelle bereits in zurückliegenden Kommentierungen ausführlich thematisierten fundamentalen Belastungsfaktoren haben die Ölpreise weiterhin fest im Griff. Dennoch unternahmen sie gestern einen zaghaften Versuch, „wieder Land zu gewinnen“. Doch so wirklich durchschlagend war das Ganze nicht. Belastend wirkten sich (wieder einmal) die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) aus, die gestern für die Woche zum 07.02. veröffentlicht wurden. Den Angaben zufolge legten die US-Rohöllagerbestände im aktuellen Berichtszeitraum sehr deutlich um 7,5 Mio. Barrel auf nun 442,5 Mio. Barrel zu. Sie liegen damit aber unverändert knapp 2 Prozent unter dem wichtigen 5-Jahres-Durchschnittswert. Wie immer standen auch die aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Rohölproduktion im Fokus. In der letzten Woche (Berichtszeitraum Woche zum 31.01.) gab die EIA die US-Rohölproduktion mit 12,9 Mio. bpd (barrels per day) an, nachdem sie in den Vorwochen stramm bei 13,0 Mio. bpd lag. Wer nun allerdings dachte, dass mit diesem Rückgang eine Art Trendwende eingeleitet wurde, sieht sich mit Blick auf die aktuellen Daten getäuscht, denn in der Woche zum 07.02. legte die US-Rohölproduktion wieder auf 13,0 Mio. bpd zu.

Kurzum: Mit Blick auf die aktuelle Gemengelage muss weiterhin ein Bruch der 50er Marke in Betracht gezogen werden. Eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 45,0 US-Dollar könnte in diesem Fall drohen. Eine nachhaltige Entspannung ist aus unserer Sicht erst mit Preisen jenseits der 55er Marke zu erwarten. Wir haben die aktuelle charttechnische Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

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Goldpreis in gespannter Erwartung. Palladium konsolidiert.

Die Luft scheint gegenwärtig ein wenig aus dem Edelmetallsektor gewichen zu sein. Gold gelang es in den letzten Handelstagen nicht, den Bereich um 1.600 US-Dollar ins Wanken zu bringen. Die robuste Vorstellung der Aktienmärkte und die des US-Dollars zogen Gold dahingehend den Zahn. Dagegen lastet auf den konjunktursensibleren Metallen (wie etwa Silber, aber auch Platin und Palladium) weiterhin die Sorge über eine nachhaltige Eintrübung der globalen Wirtschaftsentwicklung. Im Ergebnis der aktuellen Gemengelage geht es für Gold, Silber & Co. nicht wirklich vorwärts, aber auch nicht wirklich rückwärts. Bleiben wir zunächst bei Gold.

Die temporäre Zunahme der Risikoaversion unter Anlegern beflügelte zwar den Goldpreis, vermochte es aber nicht, diesen durch die entscheidende Widerstandszone zu drücken.

Aktuell scheinen sich die Aktienmärkte jedoch eine gewisse Immunität gegenüber den konjunkturellen Sorgen der Corona-Virus-Epidemie erarbeitet zu haben. Das Kapital strömt gegenwärtig in die Aktienindizes. Dass die Sorge noch nicht ganz abgeklungen ist, zeigt sich allerdings beim Blick auf die aktuelle Ölpreisentwicklung. Auch der Kupferpreis spiegelt die noch vorhandenen Sorgen wider.

In der letzten Woche wurden in den USA eine Vielzahl relevanter Konjunkturdaten veröffentlicht, die unterm Strich robust ausfielen und so den US-Dollar an den Devisenmärkten zu einem Comeback verhalfen. Dieser dürfte fürs Erste seine Schwäche überwunden haben. Dem Goldpreis setzte diese Entwicklung hingegen zu. Insofern dürfte es spannend werden, wie sich der Greenback im weiteren Verlauf der aktuellen Woche schlagen wird, denn mit den anstehenden US-Verbraucherpreisen (werden Donnerstag, 13.02., veröffentlicht) sowie einer Fülle von relevanten Daten am Freitag stehen wieder wichtige Gradmesser an. Schauen wir auf die charttechnischen Aspekte bei Gold.

Hier gab es zuletzt kaum Änderungen in der Ausgangslage. Der Goldpreis oszilliert gegenwärtig in einer Spanne von 1.550 US-Dollar bis 1.590 / 1.600 US-Dollar. Der Ausbruch über eine der beiden Grenzen könnte ob deren Relevanz eine größere Bewegung initiieren. Insofern gilt es, die beiden Chartmarken im Auge zu behalten. Nicht minder spannend ist auch das aktuelle Handelsgeschehen bei Palladium.

Palladium unternahm noch in der letzten Handelswoche einen Versuch, die 2.500 US-Dollar zu überwinden, scheiterte letztendlich aber mit dem Vorstoß. Damit ging die Konsolidierung in die nächste Runde. Aus charttechnischer Sicht haben der Bereich des markanten Hochs (2.585 US-Dollar) und der Unterstützungsbereich bei 2.250 US-Dollar eine große Bedeutung. Der Ausbruch über eine dieser Grenzen könnte eine Weichenstellung initiieren. Zudem hat sich in den letzten Tagen eine kleine Dreiecksformation (orange) ausgebildet, die eine baldige Entscheidung andeuten könnte.

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Amazon furios. Apple vor neuem Kaufsignal?

Die Rekordjagd an den US-Indizes schreitet unaufhaltsam voran. Allenfalls kurze Verschnaufpausen gönnen sich die Indizes, ehe sie mit frischer Kraft die Hatz nach neuen Rekorden wieder aufnehmen. Und es bleibt dabei: Vor allem der Technologiebereich zeigt sich in bestechender Verfassung. Lange Zeit entwickelte sich die Amazon-Aktie (WKN: 906866 ISIN: US0231351067 Kürzel: AMZ) eher verhalten, doch nach den zuletzt veröffentlichten Finanzergebnissen legte Aktie furios los. Wenn man so will, waren die Zahlen der Dosenöffner für die Aktie. Wir haben die aktuelle Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

Unmittelbar vor der Veröffentlichung der Q4-Daten entpuppte sich der Widerstandsbereich um 1.900 US-Dollar als Spielverderber. Der Deckel saß recht fest. Mit den überraschend starken Zahlen im Rücken fassten sich die „Bullen“ Ende Januar ein Herz und räumten den limitierenden Widerstand aus dem Weg. Einmal in Fahrt wurde kurz danach auch gleich der massive Widerstandsbereich von 2.000 bis 2.050 US-Dollar geknackt. Das war der entscheidende Befreiungsschlag, wie der obere Chart eindrucksvoll zeigt. Aus charttechnischer Sicht ist die Lage eindeutig: Der Ausbruch über das massive Widerstandscluster hat die Tür auf der Oberseite weit aufgestoßen. Die Aktie konnte sich bereits deutlich von der Zone lösen. Die Ausbruchsbewegung hält bis dato das Momentum hoch und nähert sich mittlerweile der Marke von 2.200 US-Dollar. Die Bewegung hat bereits ein überkauftes Stadium erreicht. Mit Gewinnmitnahmen muss über kurz oder lang zwar gerechnet werden, doch aktuell lassen sich noch keine Anzeichen eine baldigen Ermüdung ausmachen. Um das vorliegende Ausbruchsszenario nicht zu gefährden und um den Druck auf der Oberseite aufrechtzuerhalten, sollte es bei etwaigen Rücksetzern nicht mehr signifikant unter die 2.000er Marke gehen. Die aktuelle charttechnische Konstellation bei Apple (WKN: 865985 ISIN: US0378331005 Kürzel: APC) ist da schon deutlich diffiziler.

Die letzten Wochen und Monate waren von einer fulminanten Aufwärtsbewegung geprägt.  Diese markierte Ende Januar bei 327 US-Dollar ein neues Hoch. Seitdem konsolidiert der Wert. Nach der furiosen Rally der letzten Zeit kam die Konsolidierung weder überraschend noch ist sie (bislang zumindest) aus charttechnischer Sicht bedrohlich. Die Aktie bewegte sich zuletzt in einer Range von 325,0 US-Dollar bis 300,0 US-Dollar seitwärts. Allerdings gilt es dennoch, Obacht walten zu lassen. Die Aktienindizes befinden sich in einer robusten Verfassung, was sich wiederum stützend auf die Apple-Aktie selbst auswirken dürfte. Sollte der Aktienmarkt doch noch in eine ausgeprägte Konsolidierung eintauchen, könnte das auch für Apple in Bezug auf die 300er Marke eng werden. Insofern sollte eine Neubewertung der Lage erfolgen, sollte es unter die 300,0 US-Dollar gehen. Weitere Unterstützungen finden sich bei 280,0 US-Dollar und 260,0 US-Dollar. Auf der Oberseite ist die Lage eindeutiger: Der Ausbruch auf ein neues Hoch würde die Tür weit aufstoßen.

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US-Dollar wieder mit Oberwasser

Der US-Dollar hat sich am Devisenmarkt wieder in Bewegung gesetzt und scheint seine temporäre Schwäche ad acta gelegt zu haben. Vor allem gegen den Euro und gegen den Japanischen Yen gelang es dem Greenback zuletzt, wichtige charttechnische Impulse zu initiieren. Bleiben wir gleich bei USD/JPY. Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle vor genau einer Woche lief der US-Dollar noch Gefahr, den massiven Unterstützungsbereich 108,5 JPY / 108,3 JPY aufgeben zu müssen. Diese Zone erhielt durch die dort verlaufende 200-Tage-Linie weitere Relevanz. Ein Verlust hätte aus charttechnischer Sicht eine gewisse Tragweite gehabt. Doch es kam anders.

In der letzten Handelswoche standen in den USA zahlreiche relevante Konjunkturdaten auf der Agenda. So lagen beispielsweise die veröffentlichten ISM-Indizes für das verarbeitende und für das nicht-verarbeitende Gewerbe für Januar deutlich über den Prognosen und auch deutlich über der wichtigen Signallinie von 50 (Werte über 50 signalisieren Wachstum). Aber auch andere Daten, wie etwa die Entwicklung der Werksaufträge, schlugen in die gleiche (positive) Kerbe. Mit dem am Freitag (07.02.) veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht stand allerdings der ultimative Belastungstest für den Greenback an. Die Arbeitsmarktdaten für den Januar wussten nicht nur in puncto Zahl der neugeschaffenen Stellen (exLandwirtschaft) zu überzeugen, die deutlich über den Markterwartungen liegend veröffentlicht wurde, auch die Entwicklung der Stundenlöhne stützte den Greenback. Auf japanischer Seite setzte sich hingegen die Serie ambivalenter Daten weiter fort.

Aus charttechnischer Sicht nahm der US-Dollar nach dem erfolgreichen Test der Zone 108,5 JPY / 108,3 JPY wieder Fahrt auf. Hierdurch könnte sich nun in Kombination mit dem vorherigen, markanten Tief eine Doppelbodenformation herausbilden, die sich aber noch durch einen erfolgreichen Ausbruch über das massive Widerstandscluster 110,0 JPY /  110,3 JPY bestätigen muss. Im Wesentlichen sind damit die beiden relevanten Kursbereiche genannt. Über die 110,0 JPY /  110,3 JPY muss der Greenback und unter die 108,5 JPY / 108,3 JPY sollte er tunlichst nicht fallen… Die starke fundamentale Lage des US-Dollar bricht sich auch bei EUR/USD Bahn.

Der US-Dollar zwingt den Euro derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in die Knie. Aktuell läuft die Gemeinschaftswährung das markante Tief von Ende September / Anfang Oktober bei 1,088 US-Dollar an. Sollte der Euro diese Unterstützung aufgeben müssen, würde eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 1,07 US-Dollar oder gar 1,05 US-Dollar drohen. Eine gewisse Entspannung dürfte eintreten, sollte der Euro den US-Dollar wieder über die 1,10er Marke treiben können. Doch aktuell hat der Greenback das Momentum auf seiner Seite.

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Varta und K+S AG geraten erneut ins Straucheln. Wirecard bleibt am Ball.

Die deutschen Aktienindizes setzen ihre Konsolidierung fort. Der Wochenauftakt am Montag gestaltete sich nach den Gewinnmitnahmen vom Freitag noch etwas verhalten. Einzelne Werte sind da schon wieder etwas deutlicher unter Druck geraten, wie das Beispiel der Aktie des Batterieherstellers Varta (WKN: A0TGJ5 ISIN: DE000A0TGJ55 Kürzel: VAR1) zeigt.

Das Wohl und Wehe der Aktie wird unter Investoren und Anlegern mittlerweile heiß diskutiert. Die Aktie hat sich zu einem volatilen Wert entwickelt. Nach dem Ende des dominierenden Aufwärtstrends Anfang Januar scheint die Aktie des Batterieherstellers sprichwörtlich aus der Spur zu sein. Es folgte ein Auf und Ab. Die Volatilität nahm zu. Der Blick auf den 1-Jahres-Chart zeigt deutlich das Ausmaß der Korrektur.

Das Ganze wurde unter charttechnischen Aspekten durch die Doppeltopformation im Bereich 120+ Euro (orange dargestellt) eingeleitet. Die Aktie schaffte es ab Dezember nicht mehr, die Aufwärtsbewegung neu zu beleben. Neue Hochs wären hierzu nötig gewesen. Die Ausbildung der Top-Formation erwies sich als charttechnischer Vorbote dessen, was dann vor allem von fundamentaler Seite aus in den letzten Wochen über die Aktie hereinbrach. Die Varta-Aktie befindet sich aus charttechnischer Sicht in einer überaus prekären Lage. Das Chartbild hatte sich zuletzt nachhaltig eingetrübt. Nun zeichnet sich auch noch ein bärisches Kreuzen der 200-Tage-Linie ab. Dagegen kreierten sich signifikante Vorstöße auf der Oberseite zuletzt nicht mehr. Die letzten Erholungsversuche schafften es kaum noch über die Marke von 80,0 Euro. Damit blieb die Nähe zum aktuellen Verlaufstief bei 73,0 Euro gewahrt. Das Risiko eines Durchbruchs ist unverändert nicht zu vernachlässigen. Ein Test der 60,0 Euro wäre im Falle eines Bruchs der 73er Marke nicht auszuschließen. Nicht minder prekär stellt sich aktuell die Lage bei der Aktie des Düngemittelproduzenten K+S (WKN: KSAG88 ISIN: DE000KSAG888 Kürzel: SDF) dar.

Nachdem die Aktie fast widerstandslos in Richtung 8,0 Euro abtauchte, setzte endlich Gegenwehr ein. Der Wert leitete eine Erholung als Reaktion auf die vorherigen Kursverluste ein. Diese nahm zunächst einen ansprechenden Verlauf, doch aktuell scheint ihr wieder ein wenig die Luft auszugehen. Dabei wäre es aus charttechnischer Sicht für K+S eminent wichtig, wenn sich der Vorstoß noch über die 10,0 Euro hinaus entwickeln würde. Auf der Unterseite bleibt das bisherige Tief bei 8,0 Euro im Fokus. Darunter sollte es nun nicht mehr gehen. Etwas komfortabler präsentiert sich aktuell die Lage für die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI).

Nach einer kleinen Auszeit hat sich die Wirecard-Aktie erneut an den wichtigen Widerstandsbereich um 140,0 Euro heran gekämpft. Wichtig war in diesem Zusammenhang, dass die Aktie während des Rücksetzers nicht noch einmal die aus unserer Sicht eminent wichtige Unterstützung bei 123,0 Euro ins Wanken brachte. Eine Ausdehnung des Rücksetzers unter die 123,0 Euro wäre ein herber Rückschlag gewesen. So aber hält die Aktie nun wieder alle Trümpfe in der Hand, um bei einem erfolgreichen Ausbruch über die 140,0 Euro in Richtung 150,0 Euro laufen zu können.

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S&P 500 – Nun wird es spannend!

Der S&P 500 steht unmittelbar davor, eine starke Handelswoche zu krönen. Ein positiver Wochenausklang – idealerweise unter Ausbildung eines neuen Rekordhochs – könnte das Konsolidierungsszenario weiter in den Hintergrund drängen und so den Weg für eine Fortsetzung der fulminanten Aufwärtsbewegung freimachen. Sollte der Index jedoch mit dem Unterfangen scheitern, könnte das noch immer schwelende Konsolidierungsszenario reaktiviert werden.

Der S&P 500 profitierte in den letzten Handelstagen maßgeblich von starken Quartalsergebnissen und überaus robust ausgefallenen US-Konjunkturdaten. Die Sorgen, die aus dem Ausbruch des Corona-Virus resultieren, und das Handelsgeschehen in der Vorwoche noch bestimmten, traten in den letzten Tagen in den Hintergrund. In den USA standen zuletzt zahlreichen Konjunkturdaten im Fokus. Die beiden ISM-Indizes für das verarbeitende und für das nicht-verarbeitende Gewerbe überzeugten hierbei genauso wie die aktuellen Daten zu den Werkaufträgen und sowie die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Der Fokus ist nun auf die noch heute (nach Redaktionsschluss) anstehenden Arbeitsmarktdaten für den Januar gerichtet. Für die US-Notenbank Fed ist die Verfassung des US-Arbeitsmarktes bekanntlich ein wichtiger Gradmesser für ihre Zins- und Geldpolitik. Dementsprechend groß ist das Interesse an den frischen Arbeitsmarktdaten. Die Qualität des Arbeitsmarktberichtes könnte somit maßgeblich den Handel zum Wochenausklang bestimmen und möglicherweise auch für Klarheit in Bezug auf die aktuell sehr spannende Chartkonstellation im S&P 500 sorgen.

In unserer letzten Kommentierung zum S&P 500 vor genau einer Woche thematisierten wir das damalige Konsolidierungsszenario im Index. Aus charttechnischer Sicht war die Aufgabenstellung klar: Der Index durfte nicht unter die Unterstützung bei 3.200 Punkten fallen, um das Thema Konsolidierung nicht weiter voranzubringen und musste über das damalige Hoch von 3338 Punkten laufen, um für frischen Wind auf der Oberseite zu sorgen. Beides gelang ihm in der zu Ende gehenden Woche. Die 3.200 Punkte wurden verteidigt. Zudem erfolgte der Ausbruch auf ein neues Hoch, das zwischenzeitlich bei 3.348 Punkten markiert wurde, aber am Ende des gestrigen Handelstages nicht verteidigt werden konnte. Dennoch gelang es dem Index, den Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends (grün dargestellt) rasch zu korrigieren; ein wichtiges Signal. Aufgrund der aktuellen Konstellation ist nun auch die neue Aufgabenstellung klar umrissen: Der Index sollte die neue Handelswoche idealerweise oberhalb von 3.348 Punkten beenden und sollte zumindest weiterhin oberhalb von 3.200 Punkten verbleiben, um etwaigen Konsolidierungsbestrebungen nicht doch noch neuen Auftrieb zu verschaffen.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Deutsche Bank entfesselt! Commerzbank vor Befreiungsschlag?

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Deutsche Bank entfesselt! Commerzbank vor Befreiungsschlag?

Die gute Stimmung an den Aktienmärkten belebt auch die Aktien deutscher Banken. In der Vergangenheit entwickelten sich deutsche und europäische Bankaktien im Vergleich zu ihrer US-amerikanischen Konkurrenz eher verhalten. Die Lücke hat mittlerweile beachtliche Ausmaße angenommen und sie wurde auch durch die aktuelle Quartalsberichtssaison nicht unbedingt kleiner. Doch im gestrigen Donnerstagshandel (06.02.) bekam zumindest die Aktie der Deutschen Bank Wind unter ihre Flügel und legte deutlich zu.

Bereits unsere letzte Kommentierung zur Deutschen Bank überschrieben wir mit „Deutsche Bank kommt ins Laufen.“. Die Aktie profitierte zum damaligen Zeitpunkt weniger von den Quartalszahlen als solches, als vielmehr von dem Umstand, dass der Markt den vermeldeten „Wasserstand“ in Bezug auf den laufenden Konzernumbau honorierte. Wir haben die aktuelle Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

Die Aktie brach daraufhin Ende Januar dynamisch über das massive Widerstandscluster 7,9 / 8,0 Euro aus. Wichtig war zudem, dass sich die Aktie daraufhin rasch von dem Ausbruchsniveau lösen konnte. In der folgenden Schwächephase stand das Ausbruchsniveau nicht mehr zur Disposition. Der gestrige Donnerstag bescherte der Aktie dann einen satten Kursgewinn. Als Grund hierfür gilt die Meldung, dass die Deutsche Bank mit der kalifornischen Capital Group einen weiteren Großinvestor vorweisen kann. Die Beteiligung der Capital Group an der Deutschen Bank hatte die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten.

Die Aktie ging mit 9,33 Euro aus dem Donnerstagshandel und nimmt damit nun so langsam, aber sicher, die Marke von 10,0 Euro ins Visier. Eine Ausdehnung der Bewegung über die 10,0 Euro hinweg hätte aus charttechnischer Sicht einen großen Stellenwert. Das Kaufsignal, das sich mit dem Ausbruch über die Widerstandsmarke von 9,0 Euro generiert hat, könnte für den notwendigen Rückenwind sorgen. Noch etwas Rückenwind könnte auch die Aktie der Commerzbank bei ihrem Unterfangen gebrauchen, einen wichtigen Widerstand aus dem Weg zu räumen. Der Chart offenbart die spannende Konstellation.

Noch im Januar stand die Aktie vor dem ultimativen Belastungstest. Der kurzfristige Abwärtstrend hatte die Aktie auf die Unterstützung von 5,0 Euro gezwungen. Der Test verlief letztendlich erfolgreich. Die Aktie konnte sich daraufhin freischwimmen. Zwischenzeitlich wurde eine Reihe eminent wichtiger Marken zurückerobert. Vor allem den Bereich um 5,50 Euro gilt es, diesbezüglich zu benennen. Mit dem Ausbruch über die 5,65 Euro wurde ein weiteres Kaufsignal generiert. Nun gilt es jedoch. Die Marke von 6,0 Euro muss fallen. Die letzten Vorstöße der Aktie auf der Oberseite nahmen an dieser Widerstandszone ein jähes Ende. Ein signifikanter Ausbruch über die 6,0 Euro hinweg käme hingegen einem charttechnischen Befreiungsschlag gleich.

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