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S&P 500 (noch) stabil

Derzeit geben die Finanzmärkte ein ambivalentes Bild ab. Auf der einen Seite scheint die Nervosität unter den Marktteilnehmern überkochen zu wollen, zumindest wenn man sich die Rally am Ölmarkt vor Augen führt, auf der anderen Seite schlagen die traditionellen „Angstbarometer“, wie der Goldpreis oder aber der Japanische Yen noch nicht in dem Ausmaß aus, wie man es mit Blick auf die Gemengelage erwarten würde. Auch die Aktienmärkte präsentieren sich (noch) erstaunlich stabil.

Das derzeit alles bestimmende Thema ist die Lage am Persischen Golf. Scharfe Rhetorik, Provokationen und der Aufbau von Drohkulissen gehören hier zum diplomatischen Rüstzeug. Gegenwärtig bedienen sich beide Seiten der entsprechenden „Stilmittel“. Dass sich die beiden Regionalmächte Saudi-Arabien und der Iran seit geraumer Zeit um die Vorherrschaft in dieser für die Welt wegen ihres Ölreichtums enorm wichtigen Region balgen, ist hinlänglich bekannt. Mindestens genauso bekannt ist auch der Umstand, dass es sich bei den beiden lediglich um „Stellvertreter“ handelt. Während Saudi-Arabien von den USA protegiert wird, kann sich der Iran vor allem der Unterstützung Moskaus gewiss sein. Aktuell scheinen beide Seiten nicht sonderlich gewillt zu sein, zu deeskalieren. Und man muss auch kein Prophet sein, um zu erahnen, dass dieses Thema nicht nur den Ölmarkt in der nächsten Zeit in Atem halten wird.

Kommen wir auf die eingangs getätigte Aussage zurück, dass die Angstbarometer noch nicht ausgeschlagen haben. Zwar konnte sich der Goldpreis im Zuge der Entwicklungen erholen, doch so richtig zwingend ist das noch nicht. Da passt es auch ins Bild, dass die Aktienmärkte nicht wirklich unter Druck gerieten. Einen kleinen Rücksetzer gab es zu Wochenbeginn zwar, aber den hätte man nach der Serie von Gewinntagen auch in die Rubrik „Gewinnmitnahmen“ verbuchen können, wenn die äußeren Begleitumstände nicht wären. Schauen wir diesbezüglich stellvertretend auf den S&P 500.

 

Dieser hat sich zwar leicht vom jüngsten Verlaufshoch entfernt, doch nennenswerter Verkaufsdruck kam bislang nicht auf. Der Index notiert weiterhin in Schlagdistanz zur 3.000er Marke. Möglicherweise hält den S&P 500 noch die Hoffnung auf die US-Notenbank oben. Am Mittwoch (18.09.) steht die Entscheidung über die Leitzinsen an. Davor gibt es am heutigen Dienstag jedoch die aktuellen Daten zur US-Industrieproduktion. Aus charttechnischer Sicht bleibt es dabei: Der Index hält trotz aller Widrigkeiten nach wie vor alle Trümpfe in der Hand, auf neue Hochs ausbrechen zu können. Auf der Unterseite gilt es aus unserer Sicht, die 2.930 Punkte im Auge zu behalten. Darunter sollte es tunlichst nicht mehr gehen.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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Ölpreise starten turbulent in die neue Handelswoche

Gleich zu Beginn der neuen Handelswochen sind die Marktakteure mit der Bewertung der Ereignisse vom Samstag konfrontiert. Der Drohnenangriff auf saudi-arabische Ölanlagen beschäftigt hierbei nicht nur den Ölmarkt. Die Aktienmärkte werden die neue Lage ebenfalls einpreisen. Die große Frage ist nur, in welchem Umfang das geschehen wird.

Über die Hintergründe der Attacke ist noch wenig bekannt. Wenn es aber noch eines letzten Beweises bedurft haben sollte, wie anfällig die Öl(förder)industrie in der Region für Angriffe ist, dann wurde dieser am Wochenende eindrucksvoll geliefert. Möglicherweise lässt sich die Nervosität, die schnell um sich griff, damit begründen. In einer ersten Reaktion jagten die Ölpreise in die Höhe. Sie kamen zwischenzeitlich aber wieder deutlich zurück, liegen aber noch immer über dem Niveau vom Freitag (13.09.).

Das Thema Risikobewertung wurde nun natürlich in den Fokus gerückt. Unter der Voraussetzung, dass es nicht doch noch zu einer weiteren Eskalation in der Region kommt, sind die Schäden, die aus dieser Attacke resultieren, durchaus beherrschbar. Aktuell wird am Markt darüber spekuliert, dass aufgrund der Ausfälle in Saudi-Arabien der Angebotsseite bis zu 5,7 Mio. Barrel pro Tag „fehlen“ könnten. Wie lange die getroffenen Anlagen letztendlich ausfallen werden, ist noch nicht bekannt. Für eine gewisse Zeit ist Saudi-Arabien in der Lage, die Produktionsausfälle mit Hilfe der eigenen Lagerbestände zu kompensieren. Zudem haben die USA bereits angekündigt, ihre strategischen Ölreserven im Bedarfsfall zugänglich machen zu wollen. Darüber hinaus dürften andere Ölproduzenten durchaus Willens sein, über kurz oder lang ihre Produktion (wieder) hochzufahren, sofern es die Lage erfordern sollte.

Das größte Risiko liegt in dem Eskalationspotential. Die Rhetorik zwischen den USA und dem Iran hat sich weiter verschärft. An den Finanzmärkten dominiert ob der aktuellen Gemengelage Vorsicht. Während die Ölpreise zulegten, kam beispielsweise der Dax zu Wochenbeginn ein wenig zurück. Vermeintlich sichere Häfen, wie das Gold oder aber auch der Japanische Yen, profitierten hingegen. Wie nachhaltig die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten sein werden, bleibt abzuwarten. Vorsicht ist aus Anlegersicht allemal geboten.

Aus charttechnischer Sicht hat das Ganze ebenfalls Spuren hinterlassen. Brent C.O. konnte erste Akzente auf der Oberseite setzen und seine 200-Tage-Linie bullisch kreuzen. Aktuell ringt Brent C.O. mit dem Widerstand bei 65,0 US-Dollar. Weiteren Schub könnte der Ölpreis unter charttechnischen Aspekten erfahren, sollte es ihm gelingen, die Zone 67,0 / 67,5 US-Dollar zu durchbrechen. Dennoch sollten auch die Risiken auf der Unterseite nicht außer Acht gelassen werden. Beruhigt sich die Lage wieder, dürfte zügig zur Tagesordnung übergegangen werden. Und diese wird maßgeblich von Konjunktur- respektive Nachfragesorgen bestimmt.

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S&P 500 – Nun aber!

Mehr Spannung geht eigentlich nicht. Der S&P 500 befindet sich in einer exzellenten Ausgangsposition und könnte die Handelswoche mit einem Endspurt krönen. Ein starker Wochenausklang wäre ein wichtiger Fingerzeig. Allerdings bietet der heutige Freitag noch ein paar Unwägbarkeiten…

Kommen wir zunächst zu den charttechnischen Aspekten. Unsere letzte Kommentierung überschrieben wir vor genau einer Woche noch mit „S&P 500 wieder im Spiel“. Dem Index gelang es damals, die massive, aber eminent wichtige Widerstandsmarke von 2.930 Punkten aus dem Weg zu räumen bzw. zu überspringen. Damit wäre der Weg in Richtung der 3.000er Marke frei; so unser damaliges Fazit. Und der S&P 500 nutzte in der Tat das frische Kaufsignal und marschierte in Richtung der psychologisch wichtigen 3.000er Marke. Mit dem Ausbruch über die 3.000er Marke trat der Index kürzlich in die entscheidende Widerstandszone ein. Nicht zuletzt liegt im Bereich von knapp 3.028 Punkten das letzte Bewegungshoch. Ein signifikanter Ausbruch über diese Marke würde die Karten unter charttechnischen Aspekten neu mischen und wäre möglicherweise für die nächste Zeit richtungsweisend. Die Tür stünde dem S&P 500 in diesem Fall sozusagen weit offen.

In den letzten Handelstagen gab es einige Faktoren, die den S&P 500 nach oben trieben. Allen voran ist die fortschreitende Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China zu nennen. Ein „Deal“ steht hier freilich noch aus, doch die Aussicht auf baldige Verhandlungen zwischen den beiden Parteien schürt neue Hoffnung an den Aktienmärkten; trotz der vergangenen Enttäuschungen. Unter der Woche standen mit den US-Preisdaten wichtige Parameter auf der Agenda. Sowohl die veröffentlichten US-Erzeugerpreise als auch die US-Verbraucherpreise lagen in der Kernrate (also um die schwankungsfreudigen Preise für Nahrungsmittel und Energie bereinigt) leicht über den Erwartungen. Die veröffentlichten Daten hatten keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Index. Zudem dürfte auch die gestrige (Donnerstag, 12.09.) Entscheidung der EZB gestützt haben, denn mit dieser wird „zwangsläufig“ der Druck auf die US-Notenbank erhöht. Am kommenden Mittwoch (18.09.) steht bekanntlich der wichtige Zinsentscheid der FED an.

Doch noch ist der S&P 500 in dieser Woche nicht am bzw. im Ziel. Mit den aktuellen Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen und zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan) werden noch zwei weitere relevante „Wegweiser“ veröffentlicht.

Kurzum: Der S&P 500 befindet sich in einer exzellenten Ausgangsposition. Ein signifikanter Ausbruch über die 3.028 Punkte könnte neue Kräfte freisetzen und den Index weiter antreiben. Allerdings gilt es bei allem Optimismus, auch die Unterseite im Auge zu behalten. Ein Rücksetzer unter die 2.930er Marke wäre ein herber Rückschlag und ein zu beachtendes Warnsignal.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Brent C.O. und WTI Oil verpassen Vorentscheidung

In den letzten Handelstagen kreierten sich sowohl bei WTI Oil als auch bei Brent C.O. interessante charttechnische Konstellationen. Wichtige Widerstände standen zur Disposition. Eine Ausdehnung der Erholung respektive der Aufwärtsbewegung schien mit Blick auf die Gemengelage und die bis dato zu verzeichnende Dynamik möglich zu sein. Der gestrige Mittwoch kühlte die vorhandenden Aufwärtsambitionen jedoch erst einmal ab.

Nach einem wackligen Start in den September legten die Ölpreise bis zuletzt ordentlich zu. Angetrieben wurde diese Erholung maßgeblich von der zu verzeichnenden Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Aber auch der deutliche Abbau der US-Rohöllagerbestände in den letzten Wochen trug zur besseren Stimmung bei.

Bleiben wir gleich bei den aktuellen, gestern (11.09.) veröffentlichten Daten der Energy Information Administration (EIA). Mittlerweile scheint sich hier ein Trend zum Bestandsabbau etabliert zu haben. Nachdem die EIA bereits in den letzten Wochen mitunter deutliche Rückgänge der Lagerbestände vermeldete, setzte sich dieser Trend auch in der Woche zum 06.09. fort. Der vermeldete Rückgang von -6,9 Mio. Barrel fiel hierbei sogar deutlicher aus, als im Vorfeld erwartet wurde. Mit insgesamt 416,1 Mio. Barrel liegen die  US-Rohöllagerbestände zudem etwa 2 Prozent unterhalb des relevanten 5-Jahres-Durchschnitts. Die EIA gab zudem die US-Ölproduktion für die Woche zum 06.09. mit 12,4 Mio. bpd und damit auf dem Niveau der Vorwoche an. Der Rekord in Höhe von 12,5 Mio. bpd datiert im Übrigen aus der Woche zum 23.08. Und dennoch konnten weder Brent C.O. noch WTI Oil von den aktuellen Daten profitieren.

Was letztendlich die Gewinnmitnahmen auslöste, bleibt offen. Möglicherweise spielte der starke US-Dollar (die gestern veröffentlichten US-Erzeugerpreise legten deutlicher zu, als erwartet) eine Rolle. Unterm Strich erwischten die Gewinnmitnahmen die Ölpreise zur Unzeit. Schauen wir uns zunächst WTI Oil unter charttechnischen Aspekten an.

WTI Oil setzte gerade zum Sprung über die Widerstandsmarke von 57,5 US-Dollar an. Eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung zentraler Widerstandszone 60,0 / 61,5 US-Dollar schien damit möglich zu werden. Doch es kam anders. Der Vorstoß fiel in sich zusammen. Mit aktuell knapp 56,0 US-Dollar ist WTI Oil in den Bereich seiner 200-Tage-Linie zurückgefallen. Zudem nähert sich der Preis der wichtigen Unterstützung von 55,0 US-Dollar. Diese sollte tunlichst nicht unterschritten werden, um nicht weitere Abgaben zu provozieren. In diesem Fall wäre auch ein erneuter Test der 51,3 US-Dollar nicht ausgeschlossen. Bei Brent C.O. ist der (charttechnische) Sachverhalt ein wenig anders gelagert.

Brent C.O. war erst im Begriff, seine 200-Tage-Linie bullisch zu kreuzen und den Widerstandsbereich um 65,0 US-Dollar anzulaufen, als die Gewinnmitnahmen einsetzten. Der vorherige Ausbruch über die Zone 60,0 / 61,5 US-Dollar und das damit einhergehende Kaufsignal hätten damit deutlich an Relevanz gewonnen. So aber steht dieser Bereich erneut im Feuer. Aktuell droht sogar der Wiedereintritt in den Abwärtstrend. Insofern wäre es nun eminent wichtig, wenn die Unterstützung 60,0 / 61,5 US-Dollar halten würde. Anderenfalls könnte sich die Korrektur weiter ausdehnen. Auch ein Test des August-Tiefs im Bereich von 56,0 US-Dollar wäre in diesem Fall durchaus möglich.

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Britisches Pfund mit Comeback, Japanischer Yen unter Druck

An den Devisenmärkten kristallisierten sich zuletzt einige interessante Konstellationen heraus. Im Fokus steht derzeit unter anderem das Britische Pfund, das maßgeblich von den aktuellen Entwicklungen im politischen London beeinflusst wird. Vor allem gegen den Euro gibt es ein eindrucksvolles Comeback zu beobachten, doch auch gegen den US-Dollar initiierte das Britische Pfund eine Erholung. Während das Britische Pfund seine Leidenszeit zumindest temporär beendet zu haben scheint, geht dem Japanischen Yen derzeit offenkundig mehr und mehr die Puste aus. Die jüngsten Verluste des JPY gegen den US-Dollar, aber auch gegen den Euro dokumentieren dies.

Wir möchten uns an dieser Stelle auf die beiden Währungspaare EUR/GBP und USD/JPY konzentrieren und bleiben gleich bei USD/JPY.

In den letzten Wochen profitierte der Japanische Yen ganz maßgeblich von seiner Eigenschaft als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Im Ergebnis wurde der US-Dollar auf knapp 104,5 JPY gedrückt. Bis vor kurzem hatte der Greenback erhebliche Schwierigkeiten, eine signifikante Erholung gegen den Yen zu initiieren. Die charttechnischen Widerstände im Bereich von 106,2 JPY bzw. 106,7 JPY limitierten diese Versuche. Doch der Stimmungsumschwung an den Finanzmärkten manifestiert sich nun auch an den Devisenmärkten. Aktuell sind Investoren wieder gewillt, mehr Risiko in Kauf zu nehmen, um Rendite zu erzielen. Die aktuelle Korrektur beim Gold passt da ins Bild.

Aus US-Dollar-Sicht wird es insbesondere in der nächsten Woche spannend. Das FOMC (Federal Open Market Committee) der US-Notenbank wird am 17.09. und 18.09. zu seinen zweitägigen Beratungen zusammenkommen. Den Märkten wird dann am kommenden Mittwoch die Leitzinsentscheidung kommuniziert. Noch heute (11.09.) werden die wichtigen US-Erzeugerpreise erwartet. Morgen folgen dann die noch wichtigeren US-Verbraucherpreise. Kommen wir auf USD/JPY zurück. Mit dem Ausbruch über die 107,2 JPY hat sich der US-Dollar nun weiteres Aufwärtspotential erschlossen. Im Idealfall läuft er nun bis in den Bereich von 109,0 JPY. Hier wartet dann allerdings eine harte Nuss. Einen Rücksetzer unter die 106,7 JPY oder gar unter die 106,2 JPY gilt es hingegen zu vermeiden. Schauen wir auf EUR/GBP.

Das Britische Pfund konnte sich gegen den Euro zuletzt freischwimmen. Vor allem neue Hoffnungen, den ungeregelten Brexit doch noch verhindern zu können, aber auch vergleichsweise robuste britische Konjunkturdaten kreierten für das Britische Pfund eine positive Gemengelage. Mittlerweile hat sich EUR/GBP bereits deutlich vom August-Hoch jenseits der 0,93 entfernt. Der Chart zeigt zudem, dass – sollten die 0,89 GBP nicht halten – es für den Euro durchaus noch eine Etage tiefer gehen könnte. Selbst eine Fortsetzung der Korrektur bis in den Bereich von 0,868 GBP wäre in diesem Fall nicht auszuschließen. Auf massiven Widerstand trifft die Gemeinschaftswährung im Bereich von 0,90 und 0,91 GBP.

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DAX – Index erreicht wichtigen Widerstand

Der Dax setzte zuletzt seine Erholung fort und hat nun mit dem Bereich von 12.200 Punkten einen wichtigen Widerstandsbereich erreicht. Nach den ersten Handelstagen im September kann man demnach ein durchaus positives Zwischenfazit ziehen. Der September gilt ja unter dem saisonalen Aspekt – genauso wie im Übrigen der Oktober – nicht unbedingt als der „freundlichste“ Börsenmonat des Jahres, insofern ist der robuste Start in diese saisonal schwierige Phase zumindest unter diesem Aspekt durchaus wohlwollend zu bewerten.

Wir möchten noch einmal unsere letzte Kommentierung zum Dax vom 30.08. aufgreifen. Damals stellten wir die potentielle Bodenbildungsformation (rot dargestellt) in den Fokus unserer charttechnischen Betrachtung. Der Index bildete zum damaligen Zeitpunkt über Wochen hinweg eine veritable Seitwärtsbewegung aus. Während sich auf der Oberseite die 11.850 Punkte als Begrenzung herauskristallisierten, war es auf der Unterseite der Bereich um 11.560 bis 11.500 Punkte. Zwischenzeitlich erfolgte der Ausbruch aus dieser Spanne. Mit dem Sprung über die 12.000er Marke erlangte der Versuch weitere Relevanz. In der aktuellen Gemengelage gelang es dem Index nun sogar, seine Ausbruchsbewegung bis in den Bereich von 12.180 / 12.200 Punkten zu ziehen. An dieser Widerstandszone „klebt“ der Dax nun allerdings und wartet auf neue Impulse.

Die jüngste Erholung wurde im Wesentlichen von der Beruhigung der Lage in Italien (Stichwort Regierungsbildung) sowie den politischen Entwicklungen in London getragen. Zwar ist noch nicht abzusehen, wie sich der Brexit letztendlich gestalten wird, doch nachdem ein ungeregelter Brexit bereits eingepreist war, belebte die Hoffnung auf eine Verhinderung dieses ungeregelten Brexits die Kurse. Eine weitere Unterstützung erhielt der Dax zuletzt natürlich auch von den robusten US-Märkten.

Von Seiten der aktuellen deutschen Konjunkturdaten gab es hingegen kaum Rückenwind. Bereits am vergangenen Donnerstag (05.09.) enttäuschten die Daten zu den Werkaufträgen. Am Freitag (06.09.) schlugen dann die Daten zur Industrieproduktion in die gleiche Kerbe. Davon ließ sich der Dax freilich wenig beeindrucken und setzte seine Erholung in Richtung 12.200 Punkte fort. Der Index benötigt neue Impulse, um diesen Bereich zu überwinden und sich so neues Aufwärtspotential zu erschließen. Gelingt es ihm, signifikant über die 12.200er Marke zu laufen, dann könnte durchaus noch einmal das Juli-Hoch im Bereich von 12.650 Punkten kurzfristig aktuell werden. Auf der Unterseite gilt es hingegen, die Unterstützungen bei 12.000 Punkten und vor allem bei 11.850 Punkten zu verteidigen. Möglicherweise liefert die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag (12.09.) ja die benötigten frischen Impulse.

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Gold und Silber unter Druck

Der Höhenflug der Edelmetalle nahm zuletzt ein (vorläufiges) Ende. Sowohl Gold als auch Silber stehen derzeit unter Druck und mussten in den letzten Handelstagen bereits ordentlich Federn lassen. Ob es sich bei den aktuellen Kurskapriolen nur um ein temporäres Störfeuer handelt oder aber, ob das der Beginn einer (knackigen) Korrektur ist, bleibt abzuwarten.

Insbesondere bei Silber bildete sich über die letzten Handelswochen hinweg eine veritable Fahnenstange aus. Fundamentaler Rückenwind und immer neue Kaufsignale befeuerten die Rally des Edelmetalls. Die psychologisch wichtige Marke von 20,0 US-Dollar kam bereits in Reichweite, ehe dem Silberpreis quasi in letzter Minute die Luft ausging und er nach unten wegkippte.

Auch wenn der Rücksetzer ein herber Schlag ins Kontor zu sein scheint, doch aus charttechnischer Sicht ist (noch) nicht sonderlich viel Bedrohliches passiert. In unseren Kommentaren hatten wir die aus unserer Sicht zentrale Unterstützung in den Bereich von 17,5 / 17,0 US-Dollar verortet. Solange sich Korrekturszenarien oberhalb dieser Zone austoben, gibt es unserer Meinung nach am übergeordnet bullischen Szenario für Silber nichts zu rütteln. Geht es allerdings signifikant unter die 17,0 US-Dollar, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen.

Maßgeblichen Anteil an der aktuellen Korrektur im Edelmetallbereich dürfte eine nun wieder höhere Risikoaffinität unter Investoren sein. Anders ausgedrückt: Investoren sind derzeit gewillt, wieder mehr Risiko in Kauf zu nehmen. Davon profitieren in erster Linie Aktien, Edelmetalle geraten hingegen ein wenig ins Hintertreffen. Die vermeintliche Beruhigung geo- und wirtschaftspolitischer Brandherde wird aktuell ins Feld geführt, wenn es darum geht, die Entwicklungen zu deuten. Mit dem Handelskonflikt zwischen den USA und China möchten wir ein Thema herausgreifen, welches sich zuletzt (scheinbar) beruhigte. Am Ende der letzten Handelswoche wurde bekannt, dass es  zwischen den beiden Parteien Mitte des Monats erste vorbereitende Gespräche geben soll. Anfang Oktober soll dann verhandelt werden. Wie belastbar das Ganze ist, bleibt natürlich nach den Erfahrungen der letzten Zeit abzuwarten. Die Aktienmärkte profitierten zunächst von der Aussicht auf eine Wiederbelebung der Gespräche. Die Rally der Edelmetalle kam hingegen ins Straucheln.

Schauen wir zum Abschluss noch auf Gold. Hier hat sich aus charttechnischer Sicht der Bereich von 1.550 US-Dollar nun zu einem massiven Widerstandscluster ausgebaut. Zukünftige Aufwärtsbewegungen werden mit diesem ihre „liebe Mühe haben“. Idealerweise spielt sich die Korrektur oberhalb von 1.490 US-Dollar ab. Weitere wichtige Unterstützungen liegen dann bei 1.430 US-Dollar und vor allem im Bereich von 1.380 / 1.370 US-Dollar.

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S&P 500 wieder im Spiel

Für den S&P 500 gestaltete sich die aktuelle Handelswoche bislang überaus erfolgreich. Nun muss es dem Index „nur“ noch gelingen, die starke Ausgangslage mit einem positiven Wochenausklang zu veredeln. Doch hierzu müsste wohl auch der US-Arbeitsmarktbericht für August mitspielen, der noch heute im Laufe des Tages veröffentlicht wird.

Kommen wir zunächst zur aktuellen charttechnischen Konstellation. In unserer letzten Kommentierung zum S&P 500 vom Montag (02.09.) hatten wir noch einmal die Relevanz der 2.930er Marke herausgearbeitet. Nachdem sich in den Vorwochen über die Ausbildung einer Handelsspanne im Bereich 2.800 / 2.820 Punkte auf der Unterseite sowie jenen 2.930 Punkten auf der Oberseite zunächst ein gewisses Bewegungspotential aufstaute, bricht sich dieses nun mit dem Ausbruch über die 2.930er Marke Bahn. Mittlerweile hat sich eine angemessene Dynamik entwickelt, die wiederum die Hoffnung nährt, dass der S&P 500 kurzfristig die 3.000er Marke ins Visier nehmen könnte. Auch eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung des Juli-Hochs im Bereich von 3.030 Punkten wäre in diesem Fall nicht auszuschließen. Um dieses kurzfristig sehr bullische Szenario nicht in Bedrängnis zu bringen, gilt es jedoch unter allen Umständen, einen erneuten Rücksetzer unter die 2.930 Punkte zu verhindern.

Unter fundamentalen Aspekten startete die Handelswoche am Dienstag (die US-Börsen waren am Montag aufgrund eines Feiertags geschlossen) recht verhalten. Die Aktienmärkte mussten einen schwachen ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe verkraften. Am Mittwoch veröffentlichte die US-Notenbank ein robustes Beige Book, was die Lage wieder etwas beruhigte. Gestern (Donnerstag, 05.09.) standen nun mit dem ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe sowie die Werkaufträge (Industrie) zudem zwei weitere wichtige Konjunkturdaten an. Um es kurz zu machen: Diese fielen überraschend positiv aus.

Doch nicht nur die starken Daten beflügelten gestern das Handelsgeschehen, auch neue Hoffnungen in Bezug auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China keimten (wieder einmal) auf. Nach Medienberichten sollen erste Gespräche zwischen den beiden Parteien Mitte des Monats starten und offenkundig hat man sich auf eine Verhandlungsrunde Anfang Oktober verständigt. Nach den Erfahrungen der letzten Wochen und Monaten sind diese Wasserstandsmeldungen eher mit Vorsicht zu genießen; denn zu oft gab es dann Enttäuschungen zu verkraften.

Kurzum: Der US-Arbeitsmarktbericht für August könnte heute richtungsweisend werden. Die Ausgangslage für den S&P 500 ist gut. Mit dem notwendigen Rückenwind könnte es nun in Richtung 3.000 Punkte gehen. Ein Wochenschluss oberhalb von 3.000 Punkten wäre ein wichtiger Fingerzeig und würde die Karten für die nächste Handelswoche neu mischen… Unter die 2.930er Marke sollte es freilich nicht gehen.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Euro gegen den US-Dollar im Sinkflug

Die Devisenmärkte zeichneten sich in den letzten Handelstagen durch einige überraschende, aber auch einige weniger überraschende Wendungen und Bewegungen aus. Zu den Bewegungen, die hierbei weniger überraschend kamen, gehört sicherlich das Abtauchen des Euro gegen den US-Dollar.

Der Euro wurde zuletzt durch diverse Belastungsfaktoren in Bedrängnis gebracht. Zu nennen wären hier neben den zuletzt tendenziell schwächer ausgefallenen Konjunkturdaten vor allem auch politische Faktoren. Die instabile innenpolitische Situation in Italien beunruhigt die Marktakteure genauso wie die britisch-europäische Schussfahrt in Richtung Brexit. Der Brexit schlägt so unmittelbar davor, vollzogen zu werden, noch einmal hohe Wellen. Die britische Wirtschaft soll der vermeintlich leidtragendere Part sein, doch auch der EU-Seite stehen ohne Zweifel herbe Einschnitte bevor und keiner kann mit Sicherheit sagen, wie die belastete EU-Wirtschaft diese verkraften wird. Interessant ist vor diesem Hintergrund auch die vor einigen Tagen getätigte Aussage der zukünftigen EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die für die Leitzinsen in der Eurozone durchaus noch weiteren Raum nach unten sieht; sofern das notwendig sein sollte.

In dieser Gemengelage wirkt die Gemeinschaftswährung zunehmend instabiler. Hinzu kommt, dass sie mit dem Bruch der 1,11 US-Dollar sowie mit dem Verlust der 1,10 US-Dollar auch aus charttechnischer Sicht gegen den US-Dollar unter Druck geraten ist. Wir haben einen 3-Jahreschart auf Wochenbasis bemüht, um die aktuelle Situation bei EUR/USD darzustellen. Hier zeigt sich, dass der Bruch der 1,10 US-Dollar eine Fortsetzung der Korrekturbewegung bis in den Bereich von 1,083 US-Dollar offeriert. Doch dabei muss es nicht bleiben. Selbst ein Test des Bereiches um 1,05 US-Dollar ist über kurz oder lang möglich und sollte durchaus mit einkalkuliert werden. Für den US-Dollar stehen in den nächsten Handelstagen einige wichtige Konjunkturdaten an. So wird am heutigen Dienstag (03.09.) der wichtige ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Am Mittwoch folgt u.a. das Beige Book der FED, am Donnerstag (04.09.) u.a. der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe und am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für August.

Widmen wir uns noch kurz EUR/JPY (3-Jahreschart auf Wochenbasis). Und auch gegen den Yen präsentiert sich der Euro in schwacher Verfassung. Der letzte relevante Versuch des Euro, einen Boden auszubilden, nahm im Juli dieses Jahres ein jähes Ende, als die Unterstützung bei 121,0 JPY verloren ging. Mit dem Bruch der 120er Marke hat sich für den Euro nun weiteres Abwärtspotential eröffnet. Ein Test der 115,0 JPY scheint in der aktuellen Situation unvermeidlich zu sein…

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News

Ölpreise mit wechselvoller Handelswoche

Der Ölmarkt durchlebte eine bis dato wechselvolle Handelswoche. Die Preise von Brent C.O. und WTI Oil gingen hoch und runter. Die aktuelle Gemengelage ist überaus diffizil. Es hat sich in den letzten Handelstagen einiges über dem Ölsektor zusammengebraut.

Das erste Highlight einer überaus turbulenten Handelswoche lieferte der Dienstag (13.08.). US-Präsident Trump gab bekannt, die eigentlich für Anfang September geplante Einführung neuer Strafzölle auf einige chinesische Waren noch einmal verschieben zu wollen. Die Finanzmärkte bewerteten dieses als Zeichen der Entspannung. Die Reaktion am Ölmarkt fiel deutlich aus. Die vermeintlichen Signale einer Entspannung  wurden in steigende Ölpreise umgemünzt.  Unabhängig davon, dass die überraschende Kehrtwende Trumps seine Position in den nächsten Verhandlungen mit China (so sie denn kommen) durchaus schwächen könnte, verpuffte die Maßnahme in ihrer Wirkung auf die Finanzmärkte. Es wurde bereits kurze Zeit später deutlich, dass es hier so schnell wohl keine Fortschritte in den Gesprächen der beiden Parteien geben wird. Die Fronten scheinen auch nach dem Signal aus Washington unverändert verhärtet zu sein.

Die Ölpreise litten zudem unter schwachen chinesischen Konjunkturdaten und der in den USA am Mittwoch (14.08.) aufgeflammten Rezessionsangst, denn am Mittwoch sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen unter die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas „normalisiert“, doch das Ereignis als solches wird in Bezug auf eine möglicherweise heraufziehende Rezession in den USA als Warnsignal bewertet.

In das für Ölpreise schwache Marktumfeld passten dann auch die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 09.08. Nachdem es in der Woche zum 02.08. einen Aufbau der Ölbestände zu verzeichnen gab, rechneten die Marktteilnehmer im Vorfeld für die Woche zum 09.08. mit rückläufigen Ölbeständen. Doch sie wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Die Bestände legten um knapp 1,6 Mio. Barrel auf 440,5 Mio. Barrel zu. Die US-Rohölproduktion verpasste allerdings einen neuen Jahresrekord (dieser wurde mit 12,4 Mio. bpd in der Woche zum 31.05. aufgestellt) und lag in der Woche zum 09.08. mit 12,3 Mio. bpd auf dem Niveau der Vorwoche.

An der charttechnischen Gesamtlage von WTI Oil hat sich zuletzt nicht sonderlich viel verändert. Der Preis notiert nach dem Zwischenhoch vom Dienstag wieder im Bereich der wichtigen Marke von 55,0 US-Dollar. Aus unserer Sicht ist ein erneuter Test der Zone 51,3 / 50,0 US-Dollar noch nicht vom Tisch.

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