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Bankenwerte in Turbulenzen – Deutsche Bank und Commerzbank im Fokus

Die US-Aktienmärkte setzten am Freitag (13.03.) einen ersten Akzent, indem sie mit starken Kursgewinnen auf die vorherigen, zum Teil immensen Kursverluste reagierten. Die US-Börsen honorierten offenkundig das nun entschiedenere und konsequentere Auftreten der US-Regierung im Kampf gegen die Corona-Virus-Epidemie. Bis dato wurde deren Vorgehen als eher mangelhaft empfunden. Zumindest legten die US-Indizes nach dem entschlossenen Statement des US-Präsidenten am Freitag noch einmal deutlich zu. Was dieses Aufbäumen am Ende wert sein wird, bleibt abzuwarten. Der Start in die neue Handelswoche verheißt zumindest nichts Gutes.

Zu den Sektoren, die in den letzten Handelstagen bzw. –wochen besonders arg gebeutelt wurden, zählte die Finanzbranche. Wir möchten an dieser Stelle stellvertretend die Situation bei der Aktie der Deutschen Bank und der Commerzbank beleuchten. Bleiben wir gleich bei der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK). Die Aktie legte in den letzten Handelstagen eine Talfahrt sondergleichen hin. Unterbrechungen oder gar Verschnaufpausen gab es so gut wie gar nicht.

Die letzten, noch halbwegs relevanten Unterstützungen barsten in den vergangenen Handelstagen. Die Aktie konnte keine nennenswerte Gegenwehr entwickeln. Von einem signifikanten Aufbäumen als Reaktion auf die extrem überverkaufte Marktlage ist aktuell wenig zu sehen. Die Kursentwicklung am Freitag mit der leichten Erholung kann man diesbezüglich als laues Lüftchen bezeichnen.

Im Donnerstagshandel verlor der Wert den Kontakt zur Marke von 4,0 Euro. Der folgende Freitag verlief symptomatisch für die aktuelle Lage. Ein zaghafter Vorstoß fiel in sich zusammen, ohne irgendwelche Teil-Erfolge erzielen zu können. Die Rückkehr über die 4,0 Euro blieb der Aktie verwehrt. Um es einmal plakativ zu formulieren: Auf der Unterseite steht die Falltür offen. Die Rückkehr über die Marke von 4 Euro hätte aus charttechnischer Sicht allenfalls symbolischen Charakter. Das eigentliche Ziel muss es sein, die eminent wichtige Zone um 4,7 Euro zurückzuerobern. Das wäre ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zu einem Comeback. Die aktuelle Konstellation bei der Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 | ISIN: DE0005140008 | Ticker-Symbol: DBK) sieht nicht unbedingt besser aus.

Auch die Aktie der Deutschen Bank sieht sich einem Ausverkaufsszenario gegenüber. Der letzte Höhenflug über die 10er Marke ging nahtlos in eine Rückzugsbewegung über. Aktuell ist die Aktie drauf und dran, den Kontakt zur psychologisch wichtigen Marke von 5-Euro-Marke zu verlieren. Eine Rückkehr über diese Marke hätte ebenfalls eher symbolischen Charakter. Erst oberhalb von 5,8 Euro wäre so etwas wie Entspannung angesagt.

 

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