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Commerzbank entfesselt? Wirecard obenauf.

Zahlen bestimmen aktuell das Handelsgeschehen im deutschen Aktienmarkt und davon gab es zuletzt reichlich. Nicht immer fielen die Quartals- bzw. die Jahresergebnisse zufriedenstellend aus, mitunter kam es aber auch nicht ganz so schlimm, wie es im Vorfeld erwartet bzw. befürchtet wurde. Womit wir auch schon den Bogen zur Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Kürzel: CBK) geschlagen haben. In unserer gestrigen Kommentierung (noch ohne den Einfluss der Zahlen) thematisierten wir die überaus spannende charttechnische Konstellation. Nach dem Ausbruch über die ehemalige Widerstandszone 5,5 / 5,7 Euro lief der Wert den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,0 / 6,2 Euro an.

Die Veröffentlichung der frischen Ergebnisse des Dezember-Quartals bzw. der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 würde den Kursverlauf auf den Prüfstand stellen; das war klar. Gestern meldete das Finanzinstitut nun seine Zahlen. Diese fielen besser als erwartet (bzw. in diesem Fall besser als befürchtet) aus. Ähnlich wie die Deutsche Bank befindet sich die Commerzbank in einer schwierigen Phase des Konzernumbaus. Dieser Prozess hat auch das Zahlenwerk geprägt. Die erzielten Fortschritte wurden aber vom Markt honoriert; auch hier eine Parallele zur Deutschen Bank. Die Commerzbank gab für das Jahr 2019 einen Ertrag in Höhe von 8,64 Mrd. Euro bekannt; nach 8,57 Mrd. Euro im Jahr 2018. Die Ergebnisseite wurde von den Umstrukturierungen belastet, dennoch gelang es der Commerzbank, für das Jahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 644 Mio. Euro auszuweisen; nach 862 Mio. Euro in 2018. In diesem Punkt hatten die Analysten ein deutlich schwächeres Ergebnis erwartet. Unterm Strich wurden die Zahlen sehr wohlwollend aufgenommen und die Aktie ging mit einem dicken Tagesplus aus dem Donnerstagshandel (13.02.). Netter Nebeneffekt – die Zone 6,0 / 6,2 Euro wurde pulverisiert. Das Chartbild hat sich durch den Zwischensprint deutlich aufgehellt. Neben den geenterten Widerständen gilt es diesbezüglich auch auf das bullische Kreuzen der 200-Tage-Linie zu verweisen. Die Aktie erreichte bereits (fast) den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,5 / 6,7 Euro. Diese Hürde wäre als nächstes zu meistern. Idealerweise spielen sich Rücksetzer nun oberhalb von 6,0 Euro ab. Einen wichtigen Widerstand konnte auch die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI ) – zumindest  temporär – knacken.

Die Wirecard-Aktie kämpft um einen Verbleib oberhalb von 140,0 Euro und ist offenkundig aktuell drauf und dran, sich von dieser Marke zu lösen. Das wäre aus charttechnischer Sicht eminent wichtig, gilt es doch, das Handelsgeschehen in Richtung der Zone 150,0 / 160,0 Euro zu verlagern. Ein Ausbruch über die 160,0 Euro wäre ein wichtiger Befreiungsschlag. Auf der Unterseite sehen wir die 123,0 Euro weiterhin als zentrale Unterstützung. Idealerweise entwickeln sich etwaige Rücksetzer nicht unter die 130er Marke.

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Intel und Advanced Micro Devices mit rasanter Vorstellung

Der US-Technologiebereich ist derzeit das Maß der Dinge und treibt die Aufwärtsbewegung an den US-Aktienindizes derzeit maßgeblich an. Immer wieder wurde die Hausse von starken Quartalszahlen aus dem Technologiebereich befeuert. Ein weiteres Beispiel lieferte der Chiphersteller Intel mit den gestern (24.01.) nachbörslich (!) präsentiertaen Zahlen für das vierte Quartal 2019.

Hinter der Intel-Aktie liegt bereits eine beachtliche, um nicht zu sagen bemerkenswerte, Kursrally. Im Vorfeld der Zahlen legte der Wert weiter zu; dementsprechend groß und optimistisch dürfte die Erwartungshaltung der Marktakteure in Bezug auf die Zahlen gewesen sein. Einen Fehlschlag hätte sich der Chipkonzern nicht leisten dürfen. Er tat es auch nicht. Ganz im Gegenteil. Die Zahlen lösten Begeisterung aus. Mit einem derart starken Zahlenwerk hatten die wenigsten gerechnet. Zudem zeigte sich der Konzern für das Jahr 2020 optimistisch. Intel gab den Umsatz im vierten Quartal mit 20,2 Mrd. US-Dollar an, nach 18,7 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Gewinn legte im vierten Quartal 2019 deutlich auf 6,9 Mrd. US-Dollar zu; nach 5,2 Mrd. US-Dollar im vierten Quartal 2018. Die übertroffenen Prognosen ließen die Aktie nachbörslich deutlich anstiegen. Am heutigen Freitag muss es für die Aktie darum gehen, die starke Ausgangslage ins Ziel zu bringen. Der obere 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis zeigt noch nicht die Reaktion auf die Zahlen. Hier lässt sich aber sehr gut erkennen, wie sich die Aktie im Vorfeld der Zahlen vom ehemaligen Widerstandsbereich 59,5 / 60,0 US-Dollar Marke lösen konnte. Damit liegt ein frisches Kaufsignal vor, das die Aktie bereits auf 63,3 US-Dollar (per Handelsschluss 23.01.) getragen hat. Einen Rücksetzer unter die Zone 60,0 / 59,5 US-Dollar gilt es nun, unter allen Umständen zu vermeiden. Die Intel-Zahlen dürften auch auf die Aktie von Advanced Micro Devices eine gewisse Strahlkraft ausüben. Wir haben die aktuelle Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

Advanced Micro Devices selbst wird in der kommenden Woche (genauer gesagt am 28.01.) seine Zahlen dem Markt vorlegen. Der ohnehin herrschende Optimismus könnte sich nach den Intel-Zahlen weiter verstärken. Der Chart von Advanced Micro Devices sieht sogar noch beeindruckender aus, als der von Intel. Die Aktie entwickelte zuletzt auf der Oberseite eine enorme Durchschlagskraft und entledigte sich mit den Bereichen um 42,0 US-Dollar (ehemaliger Widerstand aus dem Jahr 2006) und 48,5 US-Dollar (ehemaliger Widerstand aus dem Jahr 2000) alter Eindämmungsmarken. Die Bewegung ist überkauft, doch solange sich etwaige Gewinnmitnahmen oberhalb von 48,5 US-Dollar abspielen sollten, ist aus charttechnischer Sicht alles im grünen Bereich.

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US-Aktien im Fokus – Amazon, Cisco Systems und Tesla

Die US-Aktienindizes sind in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Zuletzt gab es von konjunktureller Seite den einen oder anderen Dämpfer zu verkraften. So wurden unter anderem die aktuellen ISM-Indizes für das verarbeitende Gewerbe und für das nicht-verarbeitende Gewerbe unterhalb der Erwartungen liegend veröffentlicht. In Verbindung mit dem Dauerthema „Handelspolitik“ installierte sich eine Gemengelage, die die Luft für US-Aktien dünn werden ließ. Bislang – und dieses gilt es gleichzeitig zu konstatieren – vollzieht sich die Konsolidierung aber in sehr geordneten Bahnen. Dennoch möchten wir die Einschätzung zu einigen US-Werten aktualisieren, die wir zuletzt an dieser Stelle thematisierten.

Die Amazon-Aktie tut sich nach wie vor schwer damit, nachhaltiges Aufwärtsmomentum zu kreieren. Ende November unternahm die Aktie einen erneuten Versuch, über die 1.800 US-Dollar vorzustoßen. Zwar gelang es ihr auch kurzzeitig, doch nachhaltig war das Ganze am Ende nicht. Der Ausflug in Richtung 1.825 US-Dollar wurde wieder beendet. Die Amazon-Aktie läuft aktuell ihre Unterstützung bei 1.730 US-Dollar an. Ein Verbleib oberhalb dieser Marke wäre eminent wichtig, um die Ausbildung eines möglichen Aufwärtstrends (grün) voranzutreiben. Über kurz oder lang muss es für die Aktie jedoch darum gehen, die 1.850 US-Dollar (Verlaufshoch aus dem September) zu überwinden, um sich weiteres Aufwärtspotential zu erschließen. Auf der Unterseite haben neben den 1.730 US-Dollar auch die 1.700 US-Dollar eine hohe Relevanz.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu Cisco Systems war die Aktie drauf und dran die Handelsspanne 50,0 bis 46,0 US-Dollar über die Unterseite zu verlassen. In der Folgezeit entwickelte sich ein zähes Ringen um diese Marke. Nachdem die Aktie über einige Handelstage hinweg noch Kontakt halten konnte, droht sie nun diesen endgültig zu verlieren. Mit aktuell 43,5 US-Dollar (per Schlusskurs 05.12.) scheint sich der Wert in Richtung des potentiellen Bewegungszieles im Bereich von 40,0 US-Dollar aufmachen zu wollen. Nur ein rasches Comeback oberhalb von 46,0 US-Dollar würde das Chartbild entspannen.

Die Tesla-Aktie konsolidiert aktuell ihren Vorstoß in Richtung 360,0 US-Dollar und bewegt sich hierbei im Bereich der eminent wichtigen Unterstützung von 320,0 US-Dollar seitwärts. Mit Blick auf die beachtliche Fallhöhe der Aktie wäre ein Verbleib oberhalb von 320,0 US-Dollar wichtig. Prekär könnte es werden, sollte es gar unter die 300,0 US-Dollar gehen. In diesem Fall würde eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung 250,0 US-Dollar drohen. In dieser Zone treffen dann allerdings einige Unterstützungslinien aufeinander. Kurzum: Aktuell wirkt die Aktie noch stabil, doch ein Rücksetzer unter die 320 / 300 US-Dollar könnte die Lage verschärfen.

Was auch interessant sein könnte: Palladium außer Rand und Band. Zündet nun auch noch Platin den Turbo?

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Palladium außer Rand und Band. Zündet nun auch noch Platin den Turbo?

Der Edelmetallsektor rückt so langsam, aber sicher wieder in den Fokus von Anlegern und Investoren. Bei Palladium war es zwar ohnehin nicht wirklich ruhig, doch die Konsolidierung bei Gold und Silber näherte sich – ungeachtet der aus unserer Sicht exzellenten mittel- bis langfristigen Perspektiven für die beiden Edelmetalle – bereits dem „Langeweile-Stadium“. Platin stand darüber hinaus in den vergangenen Monaten phasenweise im Schatten der anderen Edelmetalle, vor allem im Schatten des Schwestermetalls Palladium.

Seit einigen Handelstagen ist aber im gesamten Sektor eine Art erneute Aufbruchsstimmung zu verzeichnen, auch beim „Schattengewächs“ Platin. Wieder einmal ging Palladium vorweg. In Bezug auf die „restlichen“ Edelmetalle stellt sich natürlich die Frage, ob diese in irgendeiner Form nachziehen können. Bleiben wir zunächst bei Palladium und thematisieren im weiteren Verlauf noch Platin.

So ganz überraschend kommt die aktuelle Rally bei Palladium nicht. Bereits in unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle hatte sich dieses Szenario angedeutet. Palladium hatte zum damaligen Zeitpunkt (27.11.) den Bereich 1.800 bis 1.825 US-Dollar erreicht; also den zentralen Widerstandsbereich mit dem bis dahin gültigen Rekordhoch. Damit gab es eigentlich nur zwei mögliche Szenarien. Entweder würde es Palladium gelingen, die 1.825 US-Dollar zu überwinden und auf neue Höhen vorzustoßen oder aber es würde die Ausbildung eines Doppeltops drohen, nämlich dann, wenn mit Erreichen dieser Zone eine Korrektur eingesetzt hätte. Palladium fackelte jedoch nicht lange und durchbrach das massive Widerstandscluster und schwang sich auf neue Höhen auf. Besonders wichtig war es in diesem Zusammenhang, dass sich das Edelmetall gleich von dem Ausbruchsniveau entfernen konnte. Mit aktuell 1.874 US-Dollar notiert es unmittelbar in Reichweite zum aktuellen Rekordhoch von 1.877 US-Dollar. Auf der Unterseite ist nun idealerweise ein erneuter Rücksetzer unter die 1.800 US-Dollar zu vermeiden. Die zentrale Unterstützung sehen wir unverändert bei 1.700 US-Dollar. Von der Palladium-Performance ist Platin zwar noch ein Stück weit entfernt, doch es sendete zuletzt zaghafte „Lebenszeichen“.

Platin ringt aktuell mit der Marke von 900 US-Dollar. Zuletzt erwies sich zudem der Bereich um 870 US-Dollar als veritable Unterstützung. Platin weist aktuell nicht ansatzweise die Durchschlagskraft auf, durch die sich Palladium gegenwärtig auszeichnet. Doch das könnte sich bald ändern, denn bei genauerer Betrachtung der charttechnischen Gegebenheiten fällt eine symmetrische Dreiecksformation (grün) auf, die sich über die letzten Wochen hinweg gebildet hat. Symmetrische Dreiecksformationen münden nicht selten in einer dynamischen Bewegung, wobei gleichzeitig aber angemerkt werden muss, dass die Richtung völlig offen ist. Insofern gilt es die nächsten relevanten Marken im Auge zu behalten. Auf der Unterseite sind es aus unserer Sicht die 870 US-Dollar und auf der Oberseite ist es der Bereich um 925 US-Dollar, die im Fokus stehen.

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Nordex-Aktie nimmt Anlauf. Canopy Growth in gespannter Erwartung.

An den Aktienmärkten ist vermeintlich etwas Ruhe eingekehrt. Ob es sich hierbei um die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm handelt, bleibt abzuwarten. Trotz der jüngsten Verschnaufpause haben die Aktienindizes natürlich weiterhin alle Chancen, die Aufwärtsbewegung wieder aufzunehmen. Ob sie bis zum Jahresende aber tatsächlich noch einmal „eine Schippe drauf legen“ können, bleibt abzuwarten. In jedem Fall müsste die Aktie des Windanlagenbauers Nordex in der aktuellen Phase noch eine Schippe drauflegen, um das Chartbild zu klären. Der Blick auf den aktuellen 12-Monats-Chart zeigt, warum das so ist und macht zudem die Dringlichkeit deutlich.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (22.11.) zu Nordex sah sich der Wert mit Gewinnmitnahmen konfrontiert, die mit dem Erreichen der massiven Widerstandszone um 13,0 Euro einsetzten. Um möglichst wenig charttechnisches Porzellan zu zerschlagen, sollte die Aktie die eminent wichtige Unterstützung bei 12,0 Euro verteidigen. Die hohe Relevanz der Zone um 12,0 Euro ergibt sich aus dem Aufeinandertreffen verschiedener Trend- und Unterstützungslinien. Neben der Horizontalunterstützung verlaufen in diesem Bereich auch der Anfang September dieses Jahres installierte Aufwärtstrend sowie die wichtige 200-Tage-Linie. Ein signifikanter Rutsch unter diese Marke hätte womöglich fatale Folgen gehabt und zudem Bewegungsziele im Bereich von 11,0 Euro und 10,0 Euro offeriert. Über Tage hinweg wurde um diese Schlüsselzone gerungen. Ein signifikanter Rücksetzer unter die 12,0 Euro blieb aus und am vergangenen Freitag (29.11.) drehte sich der Wind und die Aktie legte deutlich zu. Damit ist nun die Aufgabenstellung für die nächsten Tag klar umrissen: Der Aufwärtsimpuls muss sich bestätigen und im besten Fall wird nun die Widerstandsmarke von 13,0 Euro erfolgreich attackiert bzw. übersprungen. Sollte dieses Unterfangen gelingen, würden Kursziele im Bereich von 14,0 bis 14,8 Euro winken. Höhere Kursziele lassen sich aus der aktuellen Konstellation bei Canopy Growth nicht unbedingt ableiten.

Die „Schrecksekunde“ scheint der Cannabis-Sektor zunächst überstanden zu haben. Nachdem es hier Mitte November kurzzeitig „Land unter“ hieß und die Nervosität greifbar war, hat sich die Lage nun etwas beruhigt. Um Entwarnung zu geben, ist es noch zu früh. Eine Stabilisierung ist dennoch auszumachen. Der obere 6-Monats-Chart bei Canopy Growth zeigt es deutlich, der Wert hat sich wieder auf 25,0 CAD hoch gekämpft. Für mehr fehlt aktuell offenkundig aber die Kraft. Aus charttechnischer Sicht lässt sich das Ganz wie folgt zusammenfassen: Neue Tiefs (18,2 CAD) sind unter allen Umständen zu vermeiden. Erholungsbewegungen erlangen zudem erst Relevanz, sollten sich diese über die Marke von 30,0 CAD entwickeln können.

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S&P 500 kämpft sich weiter nach oben

Es ist zwar noch nicht der ganz große Wurf, dem der S&P 500 zuletzt gelang, doch immerhin konnte sich der US-amerikanische Leitindex wieder über die 3.000er Marke zurückkämpfen. Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung mehrten sich die Anzeichen für ein Comeback des Index. Mit der Rückeroberung der 3.000er Marke konnte nunmehr ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Gleichzeitig zieht das Eindringen des Index in die zentrale Widerstandszone, die wir zwischen 3.000 und 3.028 Punkten verorten, zwangsläufig eine wichtige Frage nach sich – Kann der Index auf neue Hochs ausbrechen oder erhält das Thema Top-Bildung neue Nahrung?

Für fundamentalen Rückenwind sorgt weiterhin der sehr ordentliche Verlauf der US-Quartalsberichtssaison. Allerdings muss man auch konstatieren, dass die Daten einiger potentieller „Sorgenkinder“, wie etwa die Daten der (US-)Ölkonzerne, noch anstehen. Getragen wird die aktuelle (Kauf)Stimmung der Marktakteure zudem weiterhin von einer gewissen Hoffnung auf signifikante Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China.

In Kürze werden jedoch wieder Konjunkturdaten in den Fokus rücken. Bereits heute (22.10.) stehen unter anderem mit den Verkaufszahlen bestehender Häuser wichtige Daten zum US-Immobilienmarkt an. Am Donnerstag (24.10.) werden dann unter anderem die Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter sowie der Markit PMI Dienstleistungen und der Markit PMI Herstellung erwartet. Frische Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan) beschließen schließlich am Freitag eine wichtige Handelswoche. Die aktuellen Daten dürften insbesondere vor dem Hintergrund der in der nächsten Woche stattfindenden zweitägigen Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) der Fed argwöhnisch betrachtet werden. Das FOMC wird am Dienstag (29.10.) und Mittwoch (30.10.) über die Geldpolitik beraten und am Mittwoch den Märkten seine Entscheidung mitteilen. Man darf gespannt sein, ob die Fed auf ihrer Sitzung jetzt im Oktober bereits aktiv werden wird.

Blicken wir auf die charttechnischen Aspekte im S&P 500. Der erfolgreiche Test der Aufwärtstrends vom Monatsanfang könnte die Basis für einen Ausbruch auf der Oberseite gelegt haben. Eine Bestätigung gilt es, freilich noch abzuwarten. Hierzu muss das bisherige Hoch von 3.028 Punkten signifikant überwunden werden. Bei allem Optimismus sollte man die Unterseite weiterhin im Blick haben. Idealerweise hält der Bereich 2.950 / 2.930 Punkten etwaigen Rücksetzern Stand. Sollte es darunter gehen, ist das kurzfristig bullische Bild dahin.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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US-Dollar am Scheideweg

Die gute Nachricht lautet aus charttechnischer Sicht, dass WTI Oil weiterhin oberhalb seiner zentralen Unterstützung (Bereich von 50,0 / 51,5 US-Dollar) notiert. Die weniger gute Nachricht lautet allerdings, dass WTI Oil bislang nicht in der Lage ist, auf der Oberseite Durchschlagskraft zu entwickeln. Über die fundamentalen Belastungsfaktoren kommen wir im weiteren Verlauf noch zu sprechen. Bleiben wir gleich bei der Charttechnik.

Nachdem WTI Oil Mitte September spekulationsgetrieben ein markantes Zwischenhoch im Bereich von 63,0 US-Dollar ausbildete, fiel dieser Aufwärtsimpuls rasch in sich zusammen und es kreierte sich daraufhin veritables Abwärtsmomentum. Nach einer Reihe charttechnischer Verkaufssignale (u.a. bärisches Kreuzen der 200-Tage-Linie) kam die Korrekturbewegung erst im Bereich der bereits benannten Zone 51,5 bis 50,0 US-Dollar zum Stehen. Seitdem ist eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Der Widerstand um 55,0 US-Dollar deckelte zuletzt das Handelsgeschehen auf der Oberseite. Auf der Unterseite konnte sich WTI Oil zuletzt immerhin oberhalb von 52,5 US-Dollar halten. Die unentschlossene Seitwärtsbewegung könnte einen baldigen Aufwärtsimpuls ankündigen. Die Bewegungsrichtung selbst liegt im Dunkeln. Insofern gilt es, die Begrenzungen bei 55,0 US-Dollar auf der Oberseite sowie 51,5 bis 50,0 US-Dollar auf der Unterseite im Auge zu behalten.

WTI Oil ist aktuell mit einer Reihe fundamentaler Belastungsfaktoren konfrontiert, sodass Sorgen in Bezug auf die globale Ölnachfrage das Handelsgeschehen dominieren. Da passt es ins Bild, dass der Internationale Währungsfonds (IWF)  kürzlich seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in 2019 auf 3,0 Prozen reduzierte (nach zuvor noch 3,2 Prozent) und das unter anderem mit Handelsbarrieren begründete. Eine Reihe schwacher US-Daten (u.a. lagen die aktuellen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und zur Industrieproduktion deutlich unterhalb der Markterwartungen) trug auch nicht gerade zur Aufhellung der Stimmung bei.

Die erst gestern (Donnerstag, 17.10.) veröffentlichten aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 11.10. kreierten ebenfalls keine Kaufstimmung; ganz im Gegenteil. Die US-Rohöllagerbestände stiegen im Berichtszeitraum um satte 9,3 Mio. Barrel auf 434,9 Mio. Barrel an. Damit setzte sich der Trend zum Bestandsaufbau weiter fort. Mittlerweile liegen die US-Rohöllagerbestände wieder etwa 2 Prozent oberhalb des relevanten 5-Jahres-Durchschnitts. Die US-Rohölproduktion lag in der Woche zum 11.10. bei 12,6 Mio. bpd und damit weiterhin auf Jahreshoch…

Kurzum: Aktuell scheint das Aufwärtspotential bei WTI Oil mit Blick auf die vorherrschende Gemengelage begrenzt zu sein. Nichtsdestotrotz könnte ein Ausbruch über die 55,0 US-Dollar für frischen charttechnischen Wind sorgen. Das Hauptaugenmerk sollte allerdings eher auf der Unterseite liegen. Sollte es zum Bruch der 50,0 US-Dollar kommen, muss die Lage neu bewertet werden.

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Dax – Kommt jetzt das Kursfeuerwerk?

Mit kräftigen Kursgewinnen reagierte der Dax am Freitag (11.10.) zunächst auf die Bekanntgabe einer im Handelskonflikt zwischen den USA und China erzielten Teileinigung. Beide Parteien hatten sich während ihrer letzten Gesprächsrunde zu einem aus unserer Sicht eher schwammigen Kompromiss durchgerungen, nachdem es offenkundig weiterhin nicht möglich ist, einen „großen Deal“ auszuhandeln, der vor allem vom US-Präsidenten bislang so vehement gefordert wurde.

Dieser vereinbarte Kompromiss sieht nun erst einmal vor, dass die USA vorerst auf die weitere Erhöhung der Strafzölle verzichten wollen. Diese Erhöhung sollte eigentlich ab dem 15.10. in Kraft treten und sah vor, die bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf 30 Prozent für chinesische Importe im Wert von 250 Mrd. US-Dollar zu erhöhen. Lediglich diese Erhöhung ist erst einmal vom Tisch. Auf der anderen Seite haben sich die Chinesen dazu bereit erklärt, Agrarprodukte aus den USA zu beziehen.

Diese Teileinigung ist aus unserer Sicht allenfalls ein erster Schritt, der ganz große Wurf war es nicht. Dennoch sorgte die Nachricht für eine gewisse Entspannung und für anziehende Aktienkurse. Vor allem die Aktienmärkte lechzen ja weiterhin nach einem belastbaren „Deal“, zeigten sich in einer ersten Reaktion aber zufrieden mit dem erzielten Kompromiss. Die Frage ist nun natürlich, wie nachhaltig diese Entwicklung sein wird…

Die heute (14.10.) veröffentlichten chinesischen Export- und Importzahlen für September dokumentieren einmal mehr, wie stark der Handelskonflikt den Chinesen bereits zugesetzt hat. So fielen die Exporte im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um -3,2 Prozent und damit deutlich stärker als im Vorfeld erwartet wurde. Die Importe sanken um -8,5 Prozent und lagen damit ebenfalls deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Kommen wir auf den Dax zurück.

In Bezug auf die eingangs gestellte Frage bleiben wir zurückhaltend, denn dem Index gelang es am Freitag letztendlich nicht, eine Weichenstellung herbeizuführen und den massiven Widerstandsbereich um 12.500 Punkte auszuhebeln. Somit blieb ein frisches charttechnisches Kaufsignal aus. Der Index startete in den heutigen Montagshandel etwas verhalten und „litt“ unter Gewinnmitnahmen. Der Dax sollte nun den Kontakt zur Widerstandszone nicht verlieren. Im bullischen Idealfall spielen sich Gewinnmitnahmen komfortabel oberhalb von 12.200 Punkten ab. Es gilt unverändert, dass ein Rücksetzer unter die 12.000er Marke zu vermeiden ist. Aus deutscher Sicht steht morgen mit den frischen ZEW-Daten ein wichtiger Impulsgeber an. Am Mittwoch (16.10.) wird es in den USA spannend, wenn unter anderem die aktuellen Daten zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze und zudem die Veröffentlichung des Beige Books der Fed auf der Agenda stehen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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