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Gold in Lauerstellung

Die Marktakteure sehen sich im Edelmetallsektor mit einer Reihe offener Fragen konfrontiert. Dementsprechend vorsichtig und vermeintlich uninspiriert gestaltet sich das Handelsgeschehen in diesen Tagen, keine Seite will sich offenkundig zu weit aus dem Fenster lehnen. Gerade bei Gold ist derzeit eine Art „Stellungskrieg“ zu beobachten.

Aktuell dominieren vor allem die Fragen, ob ein ungeregelter Brexit tatsächlich noch vermieden werden kann, ob es weitere Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China geben wird und schließlich die Frage aller Fragen – senkt die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung die Leitzinsen oder eben nicht…? Allerdings dürfte wohl nur eine Antwort tatsächlich zeitnah gegeben werden können, denn während die Themen Brexit und Handelsgespräche wohl noch länger vor sich hin wabern dürften, wird am kommenden Mittwoch (30.10.) feststehen, ob die Fed die Leitzinsen bereits jetzt im Oktober senken wird oder aber eben nicht… Gerade am Goldmarkt dürfte man diesem Termin „entgegenfiebern“. Bleiben wir gleich bei Gold.

In unserer letzten Kommentierung in der vergangenen Woche hatten wir die beiden zentralen Preiszonen noch einmal benannt. Auf der Oberseite ist es der Bereich 1.525 US-Dollar bis 1.550 US-Dollar, den es für das Edelmetall zu überwinden gilt, um sich weiteres Aufwärtspotential zu eröffnen. Auf der Unterseite ist es der Bereich  1.450 US-Dollar bis 1.430 US-Dollar, der unter allen Umständen nicht  unterschritten werden sollte, um nicht doch noch das aus unserer Sicht nach wie vor intakte Aufwärtsszenario ins Wanken zu bringen. Mit Blick auf die aktuelle Gemengelage und den zahlreichen, ungeklärten Fragen ist es wenig überraschend, dass sich der Goldpreis im Niemandsland eingependelt hat und seit geraumer Zeit um die Marke von 1.490 US-Dollar herum oszilliert. Man wartet schlichtweg auf frische Impulse. Auch wenn der Fed-Termin in der nächsten Woche der vermeintliche Impulsgeber sein dürfte, auf den alle warten, könnte es bereits kurzfristig zu Bewegung kommen, denn in den nächsten Handelstagen stehen noch wichtige US-Konjunkturdaten an. Vor allem der Donnerstag (24.10.) hat es diesbezüglich in sich, denn  mit den Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter, dem Markit PMI Dienstleistungen und dem Markit PMI Herstellung werden gleich drei „Hochkaräter“ erwartet. Zusätzlich schauen die Märkte auf die EZB, die ihre Leitzinsentscheidung bekanntgeben wird. Am Freitag (25.10.) stehen dann noch Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan) auf der Agenda.

Kurzum: Zwischen den Lagern hat sich eine Patt-Situation eingestellt, die sich durch das Oszillieren des Goldpreises um die 1.490 US-Dollar herum derzeit manifestiert. Die bereits benannten, aus charttechnischer Sicht dominierenden Preisbereiche gilt es, im Auge zu behalten.

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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S&P 500 kämpft sich weiter nach oben

Es ist zwar noch nicht der ganz große Wurf, dem der S&P 500 zuletzt gelang, doch immerhin konnte sich der US-amerikanische Leitindex wieder über die 3.000er Marke zurückkämpfen. Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung mehrten sich die Anzeichen für ein Comeback des Index. Mit der Rückeroberung der 3.000er Marke konnte nunmehr ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Gleichzeitig zieht das Eindringen des Index in die zentrale Widerstandszone, die wir zwischen 3.000 und 3.028 Punkten verorten, zwangsläufig eine wichtige Frage nach sich – Kann der Index auf neue Hochs ausbrechen oder erhält das Thema Top-Bildung neue Nahrung?

Für fundamentalen Rückenwind sorgt weiterhin der sehr ordentliche Verlauf der US-Quartalsberichtssaison. Allerdings muss man auch konstatieren, dass die Daten einiger potentieller „Sorgenkinder“, wie etwa die Daten der (US-)Ölkonzerne, noch anstehen. Getragen wird die aktuelle (Kauf)Stimmung der Marktakteure zudem weiterhin von einer gewissen Hoffnung auf signifikante Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China.

In Kürze werden jedoch wieder Konjunkturdaten in den Fokus rücken. Bereits heute (22.10.) stehen unter anderem mit den Verkaufszahlen bestehender Häuser wichtige Daten zum US-Immobilienmarkt an. Am Donnerstag (24.10.) werden dann unter anderem die Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter sowie der Markit PMI Dienstleistungen und der Markit PMI Herstellung erwartet. Frische Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan) beschließen schließlich am Freitag eine wichtige Handelswoche. Die aktuellen Daten dürften insbesondere vor dem Hintergrund der in der nächsten Woche stattfindenden zweitägigen Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) der Fed argwöhnisch betrachtet werden. Das FOMC wird am Dienstag (29.10.) und Mittwoch (30.10.) über die Geldpolitik beraten und am Mittwoch den Märkten seine Entscheidung mitteilen. Man darf gespannt sein, ob die Fed auf ihrer Sitzung jetzt im Oktober bereits aktiv werden wird.

Blicken wir auf die charttechnischen Aspekte im S&P 500. Der erfolgreiche Test der Aufwärtstrends vom Monatsanfang könnte die Basis für einen Ausbruch auf der Oberseite gelegt haben. Eine Bestätigung gilt es, freilich noch abzuwarten. Hierzu muss das bisherige Hoch von 3.028 Punkten signifikant überwunden werden. Bei allem Optimismus sollte man die Unterseite weiterhin im Blick haben. Idealerweise hält der Bereich 2.950 / 2.930 Punkten etwaigen Rücksetzern Stand. Sollte es darunter gehen, ist das kurzfristig bullische Bild dahin.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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US-Dollar am Scheideweg

Die gute Nachricht lautet aus charttechnischer Sicht, dass WTI Oil weiterhin oberhalb seiner zentralen Unterstützung (Bereich von 50,0 / 51,5 US-Dollar) notiert. Die weniger gute Nachricht lautet allerdings, dass WTI Oil bislang nicht in der Lage ist, auf der Oberseite Durchschlagskraft zu entwickeln. Über die fundamentalen Belastungsfaktoren kommen wir im weiteren Verlauf noch zu sprechen. Bleiben wir gleich bei der Charttechnik.

Nachdem WTI Oil Mitte September spekulationsgetrieben ein markantes Zwischenhoch im Bereich von 63,0 US-Dollar ausbildete, fiel dieser Aufwärtsimpuls rasch in sich zusammen und es kreierte sich daraufhin veritables Abwärtsmomentum. Nach einer Reihe charttechnischer Verkaufssignale (u.a. bärisches Kreuzen der 200-Tage-Linie) kam die Korrekturbewegung erst im Bereich der bereits benannten Zone 51,5 bis 50,0 US-Dollar zum Stehen. Seitdem ist eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Der Widerstand um 55,0 US-Dollar deckelte zuletzt das Handelsgeschehen auf der Oberseite. Auf der Unterseite konnte sich WTI Oil zuletzt immerhin oberhalb von 52,5 US-Dollar halten. Die unentschlossene Seitwärtsbewegung könnte einen baldigen Aufwärtsimpuls ankündigen. Die Bewegungsrichtung selbst liegt im Dunkeln. Insofern gilt es, die Begrenzungen bei 55,0 US-Dollar auf der Oberseite sowie 51,5 bis 50,0 US-Dollar auf der Unterseite im Auge zu behalten.

WTI Oil ist aktuell mit einer Reihe fundamentaler Belastungsfaktoren konfrontiert, sodass Sorgen in Bezug auf die globale Ölnachfrage das Handelsgeschehen dominieren. Da passt es ins Bild, dass der Internationale Währungsfonds (IWF)  kürzlich seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in 2019 auf 3,0 Prozen reduzierte (nach zuvor noch 3,2 Prozent) und das unter anderem mit Handelsbarrieren begründete. Eine Reihe schwacher US-Daten (u.a. lagen die aktuellen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und zur Industrieproduktion deutlich unterhalb der Markterwartungen) trug auch nicht gerade zur Aufhellung der Stimmung bei.

Die erst gestern (Donnerstag, 17.10.) veröffentlichten aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 11.10. kreierten ebenfalls keine Kaufstimmung; ganz im Gegenteil. Die US-Rohöllagerbestände stiegen im Berichtszeitraum um satte 9,3 Mio. Barrel auf 434,9 Mio. Barrel an. Damit setzte sich der Trend zum Bestandsaufbau weiter fort. Mittlerweile liegen die US-Rohöllagerbestände wieder etwa 2 Prozent oberhalb des relevanten 5-Jahres-Durchschnitts. Die US-Rohölproduktion lag in der Woche zum 11.10. bei 12,6 Mio. bpd und damit weiterhin auf Jahreshoch…

Kurzum: Aktuell scheint das Aufwärtspotential bei WTI Oil mit Blick auf die vorherrschende Gemengelage begrenzt zu sein. Nichtsdestotrotz könnte ein Ausbruch über die 55,0 US-Dollar für frischen charttechnischen Wind sorgen. Das Hauptaugenmerk sollte allerdings eher auf der Unterseite liegen. Sollte es zum Bruch der 50,0 US-Dollar kommen, muss die Lage neu bewertet werden.

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WTI Oil weiterhin saft- und kraftlos

Die gute Nachricht lautet aus charttechnischer Sicht, dass WTI Oil weiterhin oberhalb seiner zentralen Unterstützung (Bereich von 50,0 / 51,5 US-Dollar) notiert. Die weniger gute Nachricht lautet allerdings, dass WTI Oil bislang nicht in der Lage ist, auf der Oberseite Durchschlagskraft zu entwickeln. Über die fundamentalen Belastungsfaktoren kommen wir im weiteren Verlauf noch zu sprechen. Bleiben wir gleich bei der Charttechnik.

Nachdem WTI Oil Mitte September spekulationsgetrieben ein markantes Zwischenhoch im Bereich von 63,0 US-Dollar ausbildete, fiel dieser Aufwärtsimpuls rasch in sich zusammen und es kreierte sich daraufhin veritables Abwärtsmomentum. Nach einer Reihe charttechnischer Verkaufssignale (u.a. bärisches Kreuzen der 200-Tage-Linie) kam die Korrekturbewegung erst im Bereich der bereits benannten Zone 51,5 bis 50,0 US-Dollar zum Stehen. Seitdem ist eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Der Widerstand um 55,0 US-Dollar deckelte zuletzt das Handelsgeschehen auf der Oberseite. Auf der Unterseite konnte sich WTI Oil zuletzt immerhin oberhalb von 52,5 US-Dollar halten. Die unentschlossene Seitwärtsbewegung könnte einen baldigen Aufwärtsimpuls ankündigen. Die Bewegungsrichtung selbst liegt im Dunkeln. Insofern gilt es, die Begrenzungen bei 55,0 US-Dollar auf der Oberseite sowie 51,5 bis 50,0 US-Dollar auf der Unterseite im Auge zu behalten.

WTI Oil ist aktuell mit einer Reihe fundamentaler Belastungsfaktoren konfrontiert, sodass Sorgen in Bezug auf die globale Ölnachfrage das Handelsgeschehen dominieren. Da passt es ins Bild, dass der Internationale Währungsfonds (IWF)  kürzlich seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in 2019 auf 3,0 Prozen reduzierte (nach zuvor noch 3,2 Prozent) und das unter anderem mit Handelsbarrieren begründete. Eine Reihe schwacher US-Daten (u.a. lagen die aktuellen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und zur Industrieproduktion deutlich unterhalb der Markterwartungen) trug auch nicht gerade zur Aufhellung der Stimmung bei.

Die erst gestern (Donnerstag, 17.10.) veröffentlichten aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 11.10. kreierten ebenfalls keine Kaufstimmung; ganz im Gegenteil. Die US-Rohöllagerbestände stiegen im Berichtszeitraum um satte 9,3 Mio. Barrel auf 434,9 Mio. Barrel an. Damit setzte sich der Trend zum Bestandsaufbau weiter fort. Mittlerweile liegen die US-Rohöllagerbestände wieder etwa 2 Prozent oberhalb des relevanten 5-Jahres-Durchschnitts. Die US-Rohölproduktion lag in der Woche zum 11.10. bei 12,6 Mio. bpd und damit weiterhin auf Jahreshoch…

Kurzum: Aktuell scheint das Aufwärtspotential bei WTI Oil mit Blick auf die vorherrschende Gemengelage begrenzt zu sein. Nichtsdestotrotz könnte ein Ausbruch über die 55,0 US-Dollar für frischen charttechnischen Wind sorgen. Das Hauptaugenmerk sollte allerdings eher auf der Unterseite liegen. Sollte es zum Bruch der 50,0 US-Dollar kommen, muss die Lage neu bewertet werden.

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Palladium mit imposanter Rally. Gold konsolidiert.

Das Handelsgeschehen im Edelmetallsektor wird weiterhin maßgeblich von der imposanten Rally bei Palladium dominiert. Das Edelmetall trotzt weiterhin allen Konsolidierungsbestrebungen und setzt sich dabei auch über fundamentale Maßstäbe hinweg. Besonders deutlich wird dieses beim Blick auf die ausgebildete Preisdifferenz zum Schwestermetall Platin. Mittlerweile liegen knapp 900 US-Dollar zwischen den beiden.

Bereits in unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle hatten wir die aus unserer Sicht fehlende fundamentale Basis für das aktuelle Preisniveau von Palladium thematisiert, gleichzeitig aber darauf verwiesen, dass die Rally unter charttechnischen Aspekten weiterhin intakt ist.

Damals tat sich Palladium zwar noch etwas schwer damit, den Bereich um 1.700 US-Dollar zu überwinden, doch belastbare Signale einer oberen Trendwende fehlten und sie fehlen nach wie vor. Mit dem kürzlich nun erfolgten Ausbruch über die 1.700 US-Dollar kam noch einmal frischer Wind in die Aufwärtsbewegung. Dieses neue Kaufsignal kreierte sofort neues Interesse. Mit aktuell 1.783 US-Dollar notiert das Edelmetall bereits unmittelbar vor dem nächsten „Meilenstein“.

Die aktuelle Entwicklung bei Palladium kann man kurz und prägnant mit dem Börsenleitspruch „die Hausse nährt die Hausse“ zusammenfassen. Nichts anderes passiert hier derzeit, nachdem fundamentale Bewertungsmaßstäbe ausgehebelt wurden. Wie lange bzw. wie weit dieses von Spekulationen befeuerte Spiel noch gehen wird, bleibt offen. Möglicherweise stellt das Erreichen der 1.800 US-Dollar nur eine weitere Durchgangsstation dar. Aus charttechnischer Sicht sieht Palladium weiterhin stark aus. Obacht ist jedoch geboten, sollte sich Abwärtsmomentum kreieren und Palladium unter die 1.700 US-Dollar abtauchen. Etwas anders stellt sich die aktuelle Lage bei Gold dar.

Gold setzte in den letzten Handelstagen seine Konsolidierung fort. Noch immer scheint nicht die Entscheidung darüber gefallen zu sein, ob der nächste Bewegungsimpuls das Edelmetall nach oben oder nach unten führen wird.

Die jüngste (vermeintliche) Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die neu aufgeflammte Hoffnung in Bezug auf einen geregelten Brexit haben das Interesse an Gold oberflächlich abkühlen lassen. Die Ende letzter Woche ausgehandelte Teileinigung zwischen den USA und China, die ja von den Aktienmärkten mehr oder weniger als „Durchbruch“ gefeiert wurde, ist aus unserer Sicht mit Vorsicht zu genießen. Nicht nur, dass es zwei unterschiedliche Ansichten über den Ausgang der Gespräche gibt, sondern auch die aktuellen diplomatischen Misstöne (Stichwort Hongkong) zwischen den beiden Protagonisten sollten zur Vorsicht in Bezug auf die Belastbarkeit des „Deals“ mahnen.

Die gestern vorgelegten Daten zu den wichtigen US-Einzelhandelsumsätzen (lagen deutlich unterhalb der Markterwartungen) zeigen einmal mehr, dass die US-Wirtschaft zunehmend Probleme bekommt, was wiederum den Spekulationen über weitere geldpolitische Maßnahmen Tür und Tor öffnet.

Aus charttechnischer Sicht bleibt es dabei. So lange Gold oberhalb der zentralen Unterstützungszone 1.430 / 1.450 US-Dollar notiert, sehen wir das bullische Szenario im Vorteil. Wichtige Widerstände notieren aktuell bei 1.525 US-Dollar und 1.550 US-Dollar.

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S&P 500 mit Comeback

Die Finanzmärkte durchlaufen aktuell eine spannende Phase. Im Handelskonflikt zwischen den USA und China tut sich endlich wieder etwas; so zumindest war die Reaktion am vergangenen Freitag. Mittlerweile sind die Finanzmärkte etwas irritiert darüber, dass es von ein und derselben Verhandlungsrunde und den darin vermeintlich erzielten Ergebnissen offenkundig unterschiedliche Interpretationen gibt. Getreu dem Motto „Nichts Genaues weiß man nicht.“ wabert das Thema derzeit über das Börsenparkett.

Wie wichtig eine finale Einigung im Handelsstreit allerdings wäre, machten zuletzt unter anderem auch die schwachen September-Daten zu den chinesischen Exporten und Importen deutlich, die am Montag (14.10.) veröffentlicht wurden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlug kürzlich in die gleiche Kerbe und reduzierte seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in 2019 auf nunmehr 3,0 Prozent; nach zuvor noch 3,2 Prozent. Als einer der Hauptbelastungsfaktoren wurden die von den Staaten errichteten Handelsbarrieren benannt.

Ein weiteres Thema kocht derzeit erneut hoch. So kurz vor der Deadline werden die EU und Großbritannien noch einmal aktiv und versuchen doch noch eine Einigung für den Brexit zu erzielen. Für beide Seiten wirkt ein ungeregelter Brexit offenkundig zunehmend bedrohlicher. Man könnte diesbezüglich auch lapidar von einer gewissen Torschlusspanik sprechen und darf gespannt sein, was sich in den nächsten Tagen noch tun wird, denn der „endgültige“  Brexit-Termin rückt bekanntlich stetig näher.

In den USA gerät das Handelsgeschehen in den nächsten Tagen zunehmend unter dem Einfluss der Quartalsberichtssaison der US-Unternehmen. Gestern (15.10.) standen vor allem die US-Banken im Fokus und bescherten den Märkten durchaus einen robusten Start in die Berichtssaison, der damit die Hoffnung auf einen positiven Verlauf nährte.

Das Thema Konjunkturdaten wird ab heute in den USA wichtig. Mit den Daten zu den Einzelhandelsumsätzen steht ein wichtiger Gradmesser an. Zudem wird heute das Beige Book der Fed erwartet. Morgen dürften die Augen der Marktakteure vor allem auf den Philadelphia Fed Herstellungsindex und die Daten zur US-Industrieproduktion gerichtet sein.

Aus charttechnischer Sicht konnte der S&P 500 den erneuten Rutsch in Richtung 2.855 Punkte inkl. der dort verlaufenden 200-Tage-Linie vermeiden. Der Aufwärtstrend (grün dargestellt) wurde verteidigt. Zudem sorgt die Rückeroberung der Zone 2.930 / 2.950 Punkte für eine gewisse Entspannung. Aktuell steuert der Index auf seine zentrale Widerstandszone 3.000 / 3.028 Punkte zu. Ein Ausbruch auf neue Hochs würde das Chartbild klären.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Steht der Euro vor seinem Comeback?

Devissen, Forx, EUR/Dollar, EUR/USD

In unserer letzten Kommentierung zu EUR/USD thematisierten wir die spannende Konstellation im Währungspaar. Der Euro war zum damaligen Zeitpunkt drauf und dran, seiner zuvor gegen den US-Dollar eingeleiteten Erholung Nachdruck zu verleihen und die wichtige Marke von 1,10 US-Dollar zu knacken. Bleiben wir zunächst bei den charttechnischen Aspekten.

Ausgehend vom Verlaufstief bei 1,088 US-Dollar begann der Euro seine Erholung. Die erste wichtige Hürde war der Bereich um 1,10 US-Dollar. In diesem Bereich kreuzten sich Abwärtstrendlinie und Horizontalwiderstand und formten in Verbindung mit der 38-Tage-Linie ein veritables Widerstandscluster. Die Aufgabe war dementsprechend ambitioniert. Letztendlich gelang dem Euro zwar der Vorstoß, aber nicht unbedingt in überzeugender Manier und so bleiben noch einige Fragen offen.

Der obere Chart zeigt, dass die Ausbruchsbewegung nicht wirklich an „Höhe“ gewann. Der Euro konnte sich nicht entscheidend von den 1,10 US-Dollar lösen. Das generierte Kaufsignal konnte sozusagen noch keine Kraft entfalten. Vor diesem Hintergrund wäre ein Ausbruch über die 1,11 US-Dollar eminent wichtig. Dieser würde die Comeback-Ambitionen des Euro unterstreichen. So aber droht der Euro, erneut unter die 1,10 US-Dollar abzutauchen. Sollte dieser Fall eintreten, würde sich das vorliegende Kaufsignal neutralisieren.

Unter fundamentalen Aspekten profitierte der Euro zuletzt von der (temporär) aufgeflammten Hoffnung, dass der Brexit doch geregelt vonstatten gehen könnte. Mittlerweile haben sich diese Hoffnungen bereits wieder etwas abgekühlt. Hier gilt es, weitere Impulse abzuwarten. Profitieren konnte die Gemeinschaftswährung aber auch von den zwischenzeitlich deutlich schwächeren US-Daten. Die am Freitag (11.10.) veröffentlichen Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan) wurden dann aber wieder deutlich oberhalb der Erwartungen liegend veröffentlicht, sodass auch von dieser Seite eine gewisse Abkühlung erfolgte. Das Thema Konjunkturdaten wird die Marktakteure allerdings auch in den nächsten Tagen beschäftigen. Noch heute (15.10., nach Redaktionsschluss) werden die aktuellen ZEW-Daten veröffentlicht, morgen folgen die wichtigen Verbraucherpreise für die Eurozone. Der morgige Mittwoch hält unter fundamentalen Aspekten auch auf US-Seite einige Highlights bereit. So steht neben der Veröffentlichung aktueller Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen auch die Veröffentlichung des Beige Books der Fed an. Am Donnerstag stehen unter anderem der nicht minder wichtige Philadelphia Fed Herstellungsindex sowie Daten zur US-Industrieproduktion auf der Agenda.

Kurzum: Der Euro konnte seine Position gegenüber dem US-Dollar zuletzt zwar verbessern, doch die Ausbruchsbewegung vermochte es bislang nicht, Durchschlagskraft zu entwickeln. Hier muss der Euro nachsetzen, anderenfalls könnte es bald auf der Unterseite interessant werden.

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Dax – Kommt jetzt das Kursfeuerwerk?

Mit kräftigen Kursgewinnen reagierte der Dax am Freitag (11.10.) zunächst auf die Bekanntgabe einer im Handelskonflikt zwischen den USA und China erzielten Teileinigung. Beide Parteien hatten sich während ihrer letzten Gesprächsrunde zu einem aus unserer Sicht eher schwammigen Kompromiss durchgerungen, nachdem es offenkundig weiterhin nicht möglich ist, einen „großen Deal“ auszuhandeln, der vor allem vom US-Präsidenten bislang so vehement gefordert wurde.

Dieser vereinbarte Kompromiss sieht nun erst einmal vor, dass die USA vorerst auf die weitere Erhöhung der Strafzölle verzichten wollen. Diese Erhöhung sollte eigentlich ab dem 15.10. in Kraft treten und sah vor, die bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf 30 Prozent für chinesische Importe im Wert von 250 Mrd. US-Dollar zu erhöhen. Lediglich diese Erhöhung ist erst einmal vom Tisch. Auf der anderen Seite haben sich die Chinesen dazu bereit erklärt, Agrarprodukte aus den USA zu beziehen.

Diese Teileinigung ist aus unserer Sicht allenfalls ein erster Schritt, der ganz große Wurf war es nicht. Dennoch sorgte die Nachricht für eine gewisse Entspannung und für anziehende Aktienkurse. Vor allem die Aktienmärkte lechzen ja weiterhin nach einem belastbaren „Deal“, zeigten sich in einer ersten Reaktion aber zufrieden mit dem erzielten Kompromiss. Die Frage ist nun natürlich, wie nachhaltig diese Entwicklung sein wird…

Die heute (14.10.) veröffentlichten chinesischen Export- und Importzahlen für September dokumentieren einmal mehr, wie stark der Handelskonflikt den Chinesen bereits zugesetzt hat. So fielen die Exporte im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um -3,2 Prozent und damit deutlich stärker als im Vorfeld erwartet wurde. Die Importe sanken um -8,5 Prozent und lagen damit ebenfalls deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Kommen wir auf den Dax zurück.

In Bezug auf die eingangs gestellte Frage bleiben wir zurückhaltend, denn dem Index gelang es am Freitag letztendlich nicht, eine Weichenstellung herbeizuführen und den massiven Widerstandsbereich um 12.500 Punkte auszuhebeln. Somit blieb ein frisches charttechnisches Kaufsignal aus. Der Index startete in den heutigen Montagshandel etwas verhalten und „litt“ unter Gewinnmitnahmen. Der Dax sollte nun den Kontakt zur Widerstandszone nicht verlieren. Im bullischen Idealfall spielen sich Gewinnmitnahmen komfortabel oberhalb von 12.200 Punkten ab. Es gilt unverändert, dass ein Rücksetzer unter die 12.000er Marke zu vermeiden ist. Aus deutscher Sicht steht morgen mit den frischen ZEW-Daten ein wichtiger Impulsgeber an. Am Mittwoch (16.10.) wird es in den USA spannend, wenn unter anderem die aktuellen Daten zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze und zudem die Veröffentlichung des Beige Books der Fed auf der Agenda stehen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Gold in Wartestellung. Palladium nicht zu bremsen!

Während sich Gold, Silber und auch Platin zuletzt eher zurückhaltend entwickelten, hat Palladium ein neues Hoch markiert. Die Hausse scheint hier ungebrochen, von kurzen Verschnaufpausen einmal abgesehen. Palladium trotzt der Schwerkraft mit Leichtigkeit; bislang zumindest, denn die Korrektur wird irgendwann kommen. Fraglich ist nur, ob sie sich bereits ausgehend vom aktuellen Niveau entwickeln wird oder aber erst von einem (deutlich) höheren.

Das Ausmaß der Bewegung allein mit fundamentalen Aspekten begründen zu wollen, fällt schwer. Aber bei Palladium waren bereits in der Vergangenheit exzessive Bewegungsmuster zu beobachten. Mal ging es mit ordentlich Dynamik nach oben, mal mit nicht weniger Dynamik nach unten. Die Marktenge spielt hier natürlich eine gewisse Rolle.

Wenn man sich den aktuellen Chart von Palladium anschaut, dann fällt auf, dass sich das Edelmetall zuletzt eigentlich fast wie nach dem Lehrbuch verhalten hat. Der Ausbruch über das Widerstandscluster 1.600 / 1.620 US-Dollar generierte ein starkes Kaufsignal, das zügig Kraft in Richtung 1.700 US-Dollar entwickelte. Wie bei Ausbruchsbewegungen dann im weiteren Verlauf so oft zu beobachten ist, wird das Ausbruchsniveau noch einmal „von oben“ getestet. Dieser Test erfolgte kürzlich, als Palladium noch einmal auf 1.630 US-Dollar abtauchte. Von da an ging es wieder mit Dampf nach oben. Aktuell klopft Palladium die aus psychologischer Sicht wichtigen 1.700 US-Dollar weich und hievte sich auf knapp 1.706 US-Dollar. Die jüngste Verschnaufpause könnte somit die Basis für eine erfolgreiche Fortsetzung der Bewegung gelegt haben. Aus charttechnischer Sicht bleibt es dabei, dass Palladium oberhalb von 1.620/1.600 US-Dollar aus unserer Sicht alle Trümpfe in der Hand hat. Sollte es allerdings unter die 1.600 US-Dollar gehen, ist Obacht geboten. Bewegungsziele auf der Oberseite abzuleiten, ist schwierig. Generell gilt: Oberhalb von 1.700 US-Dollar ist die Tür offen! Während Palladium offenkundig weiter nach oben will, steckt Gold noch immer inmitten einer Konsolidierung.

Im Fokus steht hierbei unverändert die Zone um 1.490 US-Dollar. Der jüngste Erholungsversuch schaffte es nicht, wichtiges Terrain zurückzuerobern. Hierzu hätte Gold den Widerstand bei 1.525 US-Dollar entern müssen.

Die aktuellen US-Preisdaten (Erzeugerpreise veröffentlicht am Dienstag, Verbraucherpreise am Donnerstag) waren auch nicht dazu angetan, den Goldpreis wieder anzuschieben. Ähnliches gilt für das Protokoll der FOMC-Sitzung aus dem September, das am Mittwoch (09.10.) veröffentlicht wurde. Auch hier blieben positive Impulse aus.

Gebannt sehen die Finanzmärkte den Handelsgesprächen zwischen den USA und China entgegen. Gelingt hier eine Einigung? Der Ausgang dieser Gesprächsrunde ist völlig offen. Möglicherweise ist darin auch die Zurückhaltung in Bezug auf Gold begründet. Mit den aktuellen Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters/Uni Michigan) hält der heutige Freitag noch ein Highlight bereit.

Kurzum: Gold konsolidiert; aus bullischer Sicht idealerweise oberhalb von 1.490 US-Dollar. Die zentrale Unterstützung sehen wir unverändert im Bereich von 1.430 / 1.450 US-Dollar. Darunter sollte es nicht gehen. Auf der Oberseite sind die Bereiche um 1.525 US-Dollar und 1.550 US-Dollar von Relevanz.

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Kommt der S&P 500 nun ins Rutschen?

Der S&P 500 will sich offenkundig nicht ganz kampflos in eine ausgedehnte Korrektur zwingen lassen. Die letzten Handelstage waren von einer gewissen Gegenwehr geprägt. Doch gleichzeitig muss man auch konstatieren, dass dem Index auf der Oberseite noch nichts Entscheidendes gelang und eine Art Befreiungsschlag bislang ausblieb.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung in der vergangenen Woche stand der Index aus charttechnischer Sicht unter erheblichen Abgabedruck. Dieser kam infolge schwacher US-Daten auf und brachte den im Sommer installierten Aufwärtstrend ins Wanken, nachdem zuvor eine Reihe von Verkaufssignalen generiert wurde. Es drohte gar der Durchmarsch in Richtung 2.820 / 2.800 Punkte. In puncto „Test der Zone 2.820 F/ 2.800 Punkte“ ist die Kuh zwar noch nicht endgültig vom Eis, doch immerhin gelang es dem S&P 500, sich eine Verschnaufpause zu verschaffen. Der Aufwärtstrend (grün dargestellt) konnte zunächst mit „Hängen und Würgen“ verteidigt werden.

Bislang lässt die Erholung allerdings noch etwas zu wünschen übrig. In Anbetracht der aktuellen Gemengelage muss aber bereits die Stabilisierung im Bereich von 2.900 Punkten als Teilerfolg verbucht werden. Idealerweise knackt der Index aber nun den Widerstandsbereich von 2.930 / 2.950 Punkten, um so für weitere Entlastung zu sorgen. Doch dieses Widerstandscluster hat es in sich.

Immer wieder keimt in Bezug auf die anstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China Hoffnung auf. Eine zügige Einigung wird von den Marktakteuren förmlich herbeigesehnt, ist aber weiterhin mehr als fraglich. Hoffnung ist überhaupt das „Leitthema“ gegenwärtig. Hoffnung auf eine baldige Einigung im Handelsstreit, Hoffnung in Bezug auf eine mögliche Leitzinssenkung in den USA noch im Oktober, Hoffnung darauf, dass die Lage im Nahen Osten nicht vollends aus dem Ruder läuft usw. usw.

In Bezug auf die nun langsam Fahrt aufnehmende Quartalsberichtssaison in den USA ist sicherlich auch ein wenig Hoffnung angebracht, denn die Unternehmensdaten werden in einer Phase veröffentlicht, in der der US-Aktienmarkt zunehmend fragiler wirkt. Speziell ab der nächsten Woche läuft die heiße Phase der Quartalsberichtssaison an und dann heißt es für die Unternehmen, Farbe zu bekennen. Neben den aktuellen Daten dürften auch die Ausblicke der Unternehmen auf die nächsten Quartale im Fokus des Interesses stehen.

Kurzum: Das gestern (09.10.) veröffentlichte Protokoll der September-Sitzung des FOMC hatte keinen nachhaltigen Einfluss. Aus charttechnischer Sicht gilt es weiterhin, die Bereiche um 2.930 / 2.950 Punkte sowie um 2.855 Punkte (letztes Verlaufstief und 200-Tage-Linie) im Auge zu behalten.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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