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Auf und Ab an den Devisenmärkten

Devissen, Forx, EUR/Dollar, EUR/USD

Die letzten Handelstage hatten es wahrlich in sich. Die Fülle geopolitischer und handelspolitischer Konflikte führte an den Finanzmärkten im Allgemeinen und an den Devisenmärkten im Speziellen zu großen Verwerfungen.

Zu den Währungspaaren, die aufgrund ihrer Bedeutung im Fokus des Interesses stehen, gehört ohne Zweifel USD / JPY. Wir möchten noch einmal an unsere letzte Kommentierung zu USD / JPY vom 08.08. dieses Jahres anknüpfen. Zum damaligen Zeitpunkt nahm die Korrektur des US-Dollars gegen den Yen noch einmal Fahrt auf. Der Greenback durchbrach die eminent wichtige Unterstützung bei 107,2 JPY. Die 105,0 JPY aktivierten sich daraufhin als potentielles Bewegungsziel. Zwischenzeitlich wurde dieses Bewegungsziel (punktgenau) abgearbeitet, worauf zunächst eine Erholung im US-Dollar einsetzte. Das von uns damals skizzierte Worst-Case-Szenario mit der möglichen Ausdehnung der Korrektur bis auf 100,0 JPY ist damit aber noch nicht vom Tisch. Temporär hat sich die Lage (aus Sicht des US-Dollars) zwar beruhigt, doch von Entwarnung kann noch nicht gesprochen werden.

Dass es dem US-Dollar vor dem Hintergrund der ganzen belastenden Themen gelang, in der zweiten Hälfte der letzten Woche wieder Boden unter die Füße zu bekommen, lag vor allem an den vergleichsweise robusten US-Konjunkturdaten – insbesondere denen vom vergangenen Donnerstag (15.08.). So überraschten sowohl die aktuellen Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen als auch der Philadelphia-Fed-Herstellungsindex positiv. Es war allerdings nicht alles Gold, was da glänzte, denn am Freitag (16.08.) enttäuschte dann das US-Verbrauchervertrauen (Reuters/Uni Michigan).

Aus charttechnischer Sicht sind die beiden relevanten Marken deutlich auszumachen. Das markante Tief bei 105,0 JPY gilt es nun für den US-Dollar zu verteidigen. Ein Rutsch unter diese Marke sollte tunlichst vermieden werden, denn anderenfalls würde sich aus unserer Sicht die bereits thematisierte Zone um 100,0 JPY als potentieller Zielbereich aktivieren. Auf der Oberseite bleiben die 107,2 JPY das Maß der Dinge. Dieser Widerstandsbereich muss übersprungen werden, um eine erste Entspannung herbeizuführen.

Kommen wir auf GBP  /USD. Seit kurzer Zeit führt Boris Johnson das Vereinigte Königreich als Premierminister und steuert es damit wohl auf einen ungeregelten Brexit zu. Das Pfund kannte während dieser Phase an den Devisenmärkten nur eine Richtung; nämlich abwärts. Die Talfahrt gegen den US-Dollar zeigt sich deutlich im unteren 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis. Nach dem Verlust der massiven Unterstützungszone 1,275 / 1,250 US-Dollar kam es, wie es kommen musste. Die Korrektur brach sich weiter Bahn. Zwischenzeitlich fiel das Britische Pfund auf 1,20 US-Dollar zurück. Die Relevanz der Zone lässt sich unschwer im Chart erkennen. Sollte es unter die 1,20 US-Dollar gehen, muss eine Neubewertung erfolgen. Eine nachhaltige Entspannung ist aus Sicht für das Pfunds erst oberhalb von 1,25 / 1,275 US-Dollar zu erwarten.

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Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen.FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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Ölpreise mit wechselvoller Handelswoche

Der Ölmarkt durchlebte eine bis dato wechselvolle Handelswoche. Die Preise von Brent C.O. und WTI Oil gingen hoch und runter. Die aktuelle Gemengelage ist überaus diffizil. Es hat sich in den letzten Handelstagen einiges über dem Ölsektor zusammengebraut.

Das erste Highlight einer überaus turbulenten Handelswoche lieferte der Dienstag (13.08.). US-Präsident Trump gab bekannt, die eigentlich für Anfang September geplante Einführung neuer Strafzölle auf einige chinesische Waren noch einmal verschieben zu wollen. Die Finanzmärkte bewerteten dieses als Zeichen der Entspannung. Die Reaktion am Ölmarkt fiel deutlich aus. Die vermeintlichen Signale einer Entspannung  wurden in steigende Ölpreise umgemünzt.  Unabhängig davon, dass die überraschende Kehrtwende Trumps seine Position in den nächsten Verhandlungen mit China (so sie denn kommen) durchaus schwächen könnte, verpuffte die Maßnahme in ihrer Wirkung auf die Finanzmärkte. Es wurde bereits kurze Zeit später deutlich, dass es hier so schnell wohl keine Fortschritte in den Gesprächen der beiden Parteien geben wird. Die Fronten scheinen auch nach dem Signal aus Washington unverändert verhärtet zu sein.

Die Ölpreise litten zudem unter schwachen chinesischen Konjunkturdaten und der in den USA am Mittwoch (14.08.) aufgeflammten Rezessionsangst, denn am Mittwoch sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen unter die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas „normalisiert“, doch das Ereignis als solches wird in Bezug auf eine möglicherweise heraufziehende Rezession in den USA als Warnsignal bewertet.

In das für Ölpreise schwache Marktumfeld passten dann auch die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 09.08. Nachdem es in der Woche zum 02.08. einen Aufbau der Ölbestände zu verzeichnen gab, rechneten die Marktteilnehmer im Vorfeld für die Woche zum 09.08. mit rückläufigen Ölbeständen. Doch sie wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Die Bestände legten um knapp 1,6 Mio. Barrel auf 440,5 Mio. Barrel zu. Die US-Rohölproduktion verpasste allerdings einen neuen Jahresrekord (dieser wurde mit 12,4 Mio. bpd in der Woche zum 31.05. aufgestellt) und lag in der Woche zum 09.08. mit 12,3 Mio. bpd auf dem Niveau der Vorwoche.

An der charttechnischen Gesamtlage von WTI Oil hat sich zuletzt nicht sonderlich viel verändert. Der Preis notiert nach dem Zwischenhoch vom Dienstag wieder im Bereich der wichtigen Marke von 55,0 US-Dollar. Aus unserer Sicht ist ein erneuter Test der Zone 51,3 / 50,0 US-Dollar noch nicht vom Tisch.

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Land unter im S&P 500

Der gestrige Mittwoch war für die Aktienmärkte ein gebrauchter Tag und das ist noch wohlwollend formuliert, denn es kam im weiteren Tagesverlauf vor allem im US-Handel dann knüppeldick. Wer noch eines (dezenten) Hinweises bedurfte, dass die Aktienmärkte vor einer heißen Phase stehen könnten, bekam diesen gestern exklusiv geliefert.

Wir hätten die heutige (15.08.) Kommentierung auch gut und gern mit „Alles für die Katz‘ “ überschreiben können, denn die Kursgewinne vom Dienstag, die durch eine vermeintliche Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China initiiert wurden, lösten sich gestern in Luft auf. Die deutlichen Kursverluste vom Mittwoch könnten zudem Vorboten einer kräftigen Korrektur sein. Dieses sollte man nicht ausblenden, dennoch gilt es natürlich in erster Linie, Ruhe zu bewahren und die aktuelle Situation mit Bedacht einzuschätzen.

Die nüchternen Zahlen von gestern. Der S&P 500 verlor fast 3 Prozent oder knapp 86 Punkte. Auch wenn die Verluste in Punkten ausgedrückt vergleichsweise bedrohlich wirken sollten, so sind sie prozentual durchaus noch im Rahmen. Da gab es schon ganz andere Handelstage… Aber wie gesagt, es könnte sich bei den gestrigen Verlusten auch um Vorboten einer Korrektur handeln.

Gestern baute sich eine beachtliche Drohkulisse auf. Die enttäuschenden deutschen und vor allem chinesischen Konjunkturdaten wurden noch vergleichsweise gut weggesteckt; auch wenn sie die (globalen) Konjunktursorgen weiter befeuerten. Die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf neue Bewegung im Handelsstreit zwischen den USA und China bekamen dann allerdings von US-Seite in Person des US-Handelsministers Ross einen Dämpfer verpasst. Am Dienstag klammerten sich die Aktienmärkte noch an die vermeintliche Entspannung im Handelskonflikt. Trump hatte die Einführung neuer Strafzölle, die eigentlich ab September gelten sollten, verschoben. Nun also der Dämpfer. Doch damit nicht genug. Die Entwicklung am US-Anleihemarkt trieb den Anlegern dann endgültig die Schweißperlen auf die Stirn, denn hier waren die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen niedriger als die Rendite der zweijährigen. Dieser Verlauf wird als ein wichtiges Warnsignal in Bezug auf eine möglicherweise heraufziehende Rezession in den USA bewertet.

Neben der Gemengelage mit ihren geopolitischen und wirtschaftlichen Brandherden kommt nun auch noch ein Aspekt hinzu, der nicht unerwähnt bleiben sollte. Ein baldiges Korrekturszenario würde durchaus ins saisonale Muster passen. Vor allem die Monate September und Oktober gelten nicht unbedingt als die lauschigsten Börsenmonate… Wir hatten aus charttechnischer Sicht in zurückliegenden Kommentaren immer wieder die Zone 2.800 Punkte als wichtige Unterstützung thematisiert. Es sieht ganz danach aus, dass sie ihre Relevanz in Kürze unter Beweis stellen muss. Aktuell (per Schlusskurs 14.08.) notiert der S&P 500 bei 2.840 Punkten. Sollte es unter die 2.800er Marke gehen, würde mit der Zone um 2.730 Punkte (Juni-Tief) eine weitere wichtige Unterstützung warten. Eine rasche Rückkehr über die 2.900er Marke würde dem S&P 500 immerhin eine Atempause ermöglichen.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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DAX – Lage bleibt angespannt

Ob der gestrige Handelstag (Dienstag, 13.08.) den Start einer nachhaltigen Erholung markierte, bleibt abzuwarten, muss aber an dieser Stelle bezweifelt werden. Der Dax drohte gestern zunächst, die eminent wichtige Zone um 11.500 Punkte zu verlieren. Schwache Konjunkturdaten auf deutscher und europäischer Ebene zwangen den deutschen Leitindex förmlich in die Knie. Die aktuellen ZEW-Daten fielen schwach aus und das ist noch wohlwollend formuliert.  Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erfasst die Stimmung unter institutionellen Anlegern in Bezug auf deren Konjunkturerwartung. Sowohl die Einschätzung der befragten institutionellen Anleger zur aktuellen Lage als auch zu den weiteren Perspektiven blieb deutlich unter den eh schon vorsichtigen Prognosen.

Der Handelstag hätte womöglich ein ganz anderes Ende genommen, wenn nicht die Nachricht bekannt geworden wäre, dass die USA die für Anfang September von ihrer Seite angedrohten Zölle auf chinesische Waren verschieben würden.  Die Marktakteure bewerteten dieses als Zeichen der Entspannung. Von einer Einigung im Handelskonflikt sind die beiden Parteien zwar noch immer weit entfernt, doch nachdem die Gräben zwischen den USA und China zuletzt immer tiefer wurden, kam dieses deutliche Zeichen Trumps dann doch einigermaßen überraschend. Man darf gespannt sein, wie es in den nächsten Wochen hier weitergehen wird.

Kurzfristig konnte der Dax noch einmal seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Die ansehnlichen Kursgewinne zum Ende des gestrigen Handelstages sorgten zwar dafür, dass sich der Index zunächst ein wenig von der kritischen Zone (11.500 Punkte) entfernen konnte, doch noch ist auf der Oberseite nichts Entscheidendes passiert. Um eine nachhaltige Entspannung herbeizuführen, wäre aus unserer Sicht ein Ausbruch über die Zone 12.000 bis 12.170 Punkte vonnöten. Wenn man der aktuellen Situation aus charttechnischer Sicht etwas Positives abgewinnen will, dann das, dass die 200-Tage-Linie ihre Belastbarkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Doch es bleibt dabei: So lange der Index unterhalb von 12.000 / 12.170 Punkten notiert, bleibt die Zone 11.620 /  11.500 Punkte in Gefahr. Unterhalb von 11.500 Punkten könnte es dann noch einmal in Richtung 11.000 Punkte gehen.

Die heute (Mittwoch, 14.08.) veröffentlichten Zahlen zum deutschen BIP waren nicht unbedingt dazu angetan, die Kauflaune weiter zu befeuern. Neue Impulse könnte es aber im weiteren Wochenverlauf aus den USA geben, denn hier stehen wichtige Konjunkturdaten an. So werden am Donnerstag (15.08.) die US-Einzelhandelsumsätze, der Philadelphia-FED-Herstellungsindex und Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht und am Freitag (16.08.) warten neben einigen Daten zum US-Immobilienmarkt auch Daten zum US-Verbrauchervertrauen (Reuters/Uni Michigan).

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Gold und Silber außer Rand und Band

Die Schere im Edelmetallsektor öffnet sich immer weiter. Während Gold und Silber zuletzt „heiß“ liefen und in den letzten Handelstagen weiter zulegen konnten, präsentierten sich Platin und auch Palladium schwächer.

Es ist, wie es ist. Von der aktuellen und von Unsicherheit geprägten Gemengelage an den Finanzmärkten profitiert vor allem Gold. Mit Blick auf die heraufziehenden Risiken gehen die Marktteilnehmer von einer zunehmenden Lockerung der Geldpolitik der Noten- und Zentralbanken und hier insbesondere der US-Notenbank aus.

Mittlerweile strahlt Gold jedoch wieder auf Silber aus und zieht es mit nach oben. In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall. Bis vor kurzem stand Silber ganz eindeutig im Schatten von Gold und konnte noch nicht von den Rahmenbedingungen profitieren. Wir hatten dieses anhand der Gold-Silber-Ratio des Öfteren an dieser Stelle thematisiert. Die jüngsten Entwicklungen im Gold-Silber-Ratio zeigen nun aber, dass sich Silber im Vergleich zu Gold ein wenig emanzipieren konnte. Betrug das Gold-Silber-Ratio vor knapp einem Monat noch etwa 93, so hat es sich auf aktuell etwa 88 reduziert. Damit ist es noch immer weit von seinem langjährigen Mittel entfernt, aber die Dominanz von Gold ist nicht mehr ganz so stark ausgeprägt wie noch zuletzt. Mit anderen Worten: Silber ist im Begriff, gegenüber Gold aufzuholen. Diese „Aufholjagd“ von Silber kann sich sehr wohl vor dem Hintergrund weiter anziehender Goldpreise fortsetzen. Silber ist dafür bekannt, schnelle sehr dynamische Bewegungen zu vollziehen. Bleiben wir gleich bei Silber und seiner aktuellen charttechnischen Konstellation.

Im Chart von Silber wird deutlich, dass der eigentliche Ausgangspunkt für die jüngste Rally im erfolgreichen Test der Marke von 15,0 US-Dollar und damit einhergehend im erfolgreichen Test der 200-Tage-Linie zu suchen ist. Seitdem kennt das Edelmetall nur einen Weg. Mit dem Ausbruch über die Zone 16,0 / 16,0 US-Dollar wurde ein wichtiges Kaufsignal generiert. Der Anstieg in die Zone 16,8 / 17,3 US-Dollar kam dann folgerichtig. Nun gilt es jedoch für Silber, die Hürde um 17,3 US-Dollar zu meistern. Hier liegt ein veritabler Widerstand, der erst noch aus dem Weg geräumt werden muss, um weiteres Aufwärtsmomentum zu kreieren. Gelingt allerdings dieses Unterfangen, könnte sich die Bewegung bis in den Bereich von 17,6 bis 18,2 US-Dollar ausdehnen. Gleichzeitig gilt jedoch, dass sich etwaige Rücksetzer oberhalb von 16,1 / 16,0 US-Dollar abspielen sollten. Blicken wir auf Gold.

Aktuell arbeitet sich das Edelmetall am Widerstandsbereich um 1.500 US-Dollar ab. Bislang gelang es Gold nicht, sich entscheidend von diesem Bereich zu lösen. Aus charttechnischer Sicht hat das Edelmetall aber weiterhin alle Chancen, seine Bewegung bis in den Bereich von 1.550 bis 1.600 US-Dollar auszudehnen. Auf der Unterseite hat der Bereich um 1.430 / 1.400 US-Dollar eine hohe Relevanz als Unterstützung. Mögliche Rücksetzer spielen sich im besten Fall oberhalb dieser Zone ab. Die zentrale Unterstützung sehen wir unverändert im Bereich von 1.370 US-Dollar.

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Ölpreise suchen nach einem Boden

Noch immer leidet der Ölmarkt unter der Sorge um die Nachfrage. Der Handelsstreit zwischen den USA und China schaukelt sich immer weiter hoch. Die Eskalationsspirale dreht sich munter weiter. Beide Seiten zeigen sich in ihren Handlungen und Reaktionen bislang unnachgiebig. China setzt aktuell auf die Währungskarte und „justiert“ den Yuan gegen den US-Dollar neu. Damit haben die Chinesen das Spielfeld Handelskonflikt noch einmal deutlich um den Währungsaspekt erweitert. Die Sorge von Investoren und Anlegern vor einer weiteren Schwächung der Weltwirtschaft schlägt sich in der aktuellen Entwicklung der Ölpreise nieder. Doch nicht nur die Ölpreise stehen vor diesem Hintergrund unter Druck, auch konjunktursensible Industriemetalle, wie etwa Kupfer, werden in Mitleidenschaft gezogen. Dagegen profitieren „sichere Häfen“, wie etwa Gold.

Kommen wir auf die aktuelle Situation am Ölmarkt zurück. Neben eher durchwachsenen Konjunkturdaten galt es zuletzt auch, die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 02.08. zu verarbeiten, die am Mittwoch (07.08.) veröffentlicht wurden.

Nachdem zuletzt die US-Rohöllagerbestände deutlich gesunken waren, rechneten die Marktteilnehmer auch für die Woche zum 02.08. mit sinkenden Lagerbeständen. Doch statt des erwarteten Abbaus legten die US-Rohöllagerbestände um knapp 2,4 Mio. Barrel auf 438,9 Mio. Barrel zu und liegen damit wieder über dem entsprechenden Fünfjahresdurchschnitt. Doch damit nicht genug. Es gab eine weitere Enttäuschung zu verkraften, denn die US-Rohölproduktion nahm weiter Fahrt auf. Nachdem die US-Rohölproduktion für die Woche zum 26.07. bereits wieder mit 12,2 Mio. bpd angegeben wurde, legte die Ölförderindustrie im aktuellen Berichtszeitraum noch einmal „eine Schippe drauf“. In der Woche zum 02.08. wurden 12,3 Mio. bpd produziert. Damit nähert man sich wieder dem bisherigen Jahresrekord, der in der Woche zum 31.05. mit 12,4 Mio. bpd markiert wurde. Die Reaktion auf die Zahlen fiel entsprechend aus…

Aus charttechnischer Sicht ist WTI Oil nun in Bedrängnis geraten. Das letzte Verlaufstief (und damit ein potentieller Boden) bei 51,3 US-Dollar steht unverändert unter Druck und wurde bereits temporär unterschritten und damit aufgeweicht. Insofern kommen wir nicht umhin, einen Blick auf die Unterseite zu werfen. Sollte der Bereich, den man auch auf 50,0 US-Dollar noch erweitern könnte, nicht halten, so würde eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung 45,0 US-Dollar drohen. Entlastung würde es auch unserer Sicht erst geben, wenn sich Gegenbewegungen über die 55,0 US-Dollar hinweg entwickeln sollten.

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Ölpreise knicken ein

WTI Oil und Brent C.O. knickten am gestrigen Donnerstag (01.08.) ein. Damit reagierten die Preise auf eine nachhaltige Eintrübung des fundamentalen Umfelds.

Die Ankündigung neuer Strafzölle durch den US-Präsidenten führte gestern zu massiven Verwerfungen am Ölmarkt. Trump erhöhte den Druck auf China, nachdem sich die letzten Gespräche offenkundig mehr als zäh darstellten. Von den neuen Zöllen (+ 10 Prozent) sind chinesische Waren im Wert von 300 Mrd. US-Dollar betroffen. Das Ganze soll ab September gelten. Die bereits mit Strafzöllen belegten Warengruppen fallen jedoch nicht unter diese neue Regelung. Die Drohkulisse für die nächste Gesprächsrunde steht dennoch. Die Ankündigung Trumps traf den bereits verunsicherten Ölmarkt ins Mark. Konjunktursorgen belasteten die Ölpreise bereits in der Vergangenheit und sorgten dafür, dass Aufwärtsbewegungen gedeckelt blieben. Nun ist statt der erhofften Entspannung eine weitere Eskalation zu befürchten.

Bis zum gestrigen Handelstag lieferten die Ölpreise eine durchaus solide Wochen-Vorstellung ab. Am Mittwoch galt es neben der Leitzinsentscheidung der FED auch die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) zu verarbeiten. Bleiben wir gleich bei den Daten der EIA für die Woche zum 26.07.

Bereits in der Woche zum 19.07. sanken die US-Rohöllagerbestände deutlich. Für die Woche zum 26.07. wurde nun ein weiterer starker Rückgang vermeldet. Die Bestände sanken in diesem Zeitraum um 8,5 Mio. Barrel auf 436,5 Mio. Barrel. Damit liegt der Wert im Rahmen des für diese Phase im Jahr relevanten Fünfjahresdurchschnitts. So weit so gut. Die US-Rohölproduktion wurde für die Woche zum 26.07. mit 12,2 Mio. bpd angegeben, nach 11,3 Mio. bpd für die Woche zum 19.07. Der Vergleich zur Vorwoche ist aber nicht sonderlich aussagekräftig, denn diese stand unter dem Einfluss von Sondereffekten (temporäre, wetterbedingte Schließungen von Förderanlagen im Süden der USA). Weitaus relevanter ist hier der Vergleich mit der Woche zum 12.07. Für diese wurde eine Produktion in Höhe von „nur“ 12,0 Mio. bpd angegeben. Insofern bleibt es dabei: Die US-Ölförderung erfreut sich einer robusten Verfassung.

Die letzten Handelstage haben deutliche Spuren im Chart von WTI Oil hinterlassen. Im Zuge des gestrigen Rücksetzers durchbrach WTI Oil die wichtige Marke von 55,0 US-Dollar. Damit rückt nun unweigerlich das letzte Verlaufstief bei 51,3 US-Dollar in den Fokus. Eine rasche Rückkehr über die 55,0 US-Dollar wäre aus charttechnischer Sicht jetzt eminent wichtig.

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DAX – Und nun gilt es!

Der Aufgalopp zur anstehenden Handelswoche hätte aus charttechnischer Sicht nicht viel spannender sein können. Der Dax beendet eine überaus ereignisreiche Handelswoche unmittelbar auf einem eminent wichtigen Kurslevel. Und dabei steht die eigentliche Bewährungsprobe den Aktienmärkten noch ins Haus.

Bevor wir unseren Fokus auf die neue Handelswoche richten, noch ein kurzer Rückblick in die vergangene Handelswoche. Neben einer Reihe wichtiger Konjunkturdaten stand vor allem der jüngste EZB-Zinsentscheid (Donnerstag, 25.07.) im Fokus. Die Erwartungen der Aktienmärkte waren nach den Aussagen des EZB-Präsidenten Draghi im Juni hoch. Damals stellte Draghi den Märkten weitere Stimulierungssmaßnahmen durch die EZB in Aussicht; sollten diese notwendig werden. Nun ist es mit der Interpretation von Aussagen immer so eine Sache, doch offenkundig hatten sich die Märkte mehr von der EZB erwartet und zumindest auf klare Signale gehofft. Insofern war die Enttäuschung nach der Entscheidung greifbar. Der Dax musste den Versuch, das Hoch von Anfang Juli zu attackieren, aufgeben und verlor im weiteren Verlauf des Donnerstagshandels kräftig. Immerhin gelang es ihm, im Fahrwasser der US-Indizes diesen Rückschlag am Freitag teilweise zu kompensieren. Wieder einmal erwiesen sich die US-Märkte als Stütze für den Dax. Die US-Indizes profitierten am Freitag von robusten US-Konjunkturdaten.

Kommen wir auf das Handelsgeschehen im Dax in der letzten Handelswoche zurück. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten (auf europäischer und deutscher Ebene) waren nicht unbedingt dazu angetan, Jubelstürme zu entfachen. Unterm Strich fielen sie eher enttäuschend aus. In der neuen Handelswoche nun bricht eine Lawine frischer Daten über die Märkte herein. Ob der Relevanz der Daten ist mit weiteren Impulsen auf die Märkte zu rechnen.

Nichtsdestotrotz dürfte der eigentliche Fokus auf den 31.07. gerichtet sein. Die US-Notenbank wird ihre Leitzinsentscheidung den Märkten mitteilen. Aufgrund der hohen Erwartungen seitens der Märkte ist das Potential für Enttäuschungen aus unserer Sicht nicht außer Acht zu lassen.

Das Chartbild vom Dax „verlangt“ nach Klärung. Zuletzt war ein zähes Ringen zwischen den Lagern entbrannt. Im Ergebnis bildete sich in den letzten Handelstagen eine Handelsspanne mit den Begrenzungen bei 12.170 Punkten auf der Unterseite und bei 12.630 Punkten auf der Oberseite. Mittendrin verläuft mit 12.430 Punkten eine nicht minder wichtige Marke. Generell gilt es für den Dax unverändert, einen Rutsch unter die 12.000er Marke zu vermeiden und den Widerstandsbereich um 12.630 Punkte auszuhebeln, um ein frisches Signal auf der Oberseite zu kreieren.

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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WTI Oil – Überzeugend ist das noch nicht!

Die aktuelle Lage am Ölmarkt richtig einzuordnen und Perspektiven für die kommenden Tage und Wochen abzuleiten, bleibt ein schwieriges Unterfangen. In der letzter Zeit kreierten sich ein ums andere Mal spannende Gemengelagen, die eigentlich nachhaltig anziehende Preise erwarten ließen und doch gelang es weder WTI Oil noch Brent C.O., neue Akzente auf der Oberseite zu setzen. Der Markt scheint derzeit gedeckelt zu sein…

Ein weiteres Beispiel hierzu lieferte der gestrige Handelstag (Mittwoch, 24.07.). In den USA wurden  die aktuellen Daten der EIA (Energy Information Administration) zur Lage des US-Ölmarktes für die Woche zum 19.07. veröffentlicht. Auf den ersten Blick waren die Daten zu den US-Rohöllagerbeständen und zur US-Ölproduktion „bullisch“ einzuordnen.

Die US-Rohöllagerbestände sanken um satte 10,8 Mio. Barrel auf 445,0 Mio. Barrel. Dieser deutliche Rückgang übertraf die Markterwartungen bei weitem. Im Vorfeld ging man um eine Reduzierung in Höhe von „nur“ 4,0 Mio. Barrel aus. Der zweite Blick offenbart dann das „aber“, denn trotz des starken Rückgangs muss man aber auch gleichzeitig feststellen, dass der Wert von 445,0 Mio. Barrel noch immer um 2 Prozent über den für diese Phase im Jahr relevanten Fünfjahresdurchschnitt liegt. Auch in puncto US-Rohölproduktion gab es Bewegung. Die EIA wies für die Woche zum 19.07. einen Wert von 11,3 Mio. bpd (barrels per day) aus. Zum Vergleich: Für die Woche zum 12.07. wurde eine Ölproduktion in den USA in Höhe von 12,0 Mio. bpd veröffentlicht, nach 12,3 Mio. bpd für die Woche zum 05.07. Der bisherige Jahresrekord wurde im Übrigen in der Woche zum 31.05. mit 12,4 Mio. bpd markiert. Der deutliche Rückgang der US-Ölproduktion auf 11,3 Mio. bpd ist auf den ersten Blick ein für die Ölpreise positives Signal. Doch auch in diesem Punkt müssen wir Wasser in den Wein gießen. Die Daten standen unter dem Einfluss temporärer, wetterbedingter Schließungen von Förderanlagen im Süden der USA.  Insofern muss man abwarten, wie die nächsten Daten ausfallen werden.

Die Reaktion des Marktes auf die Zahlen fiel zunächst positiv aus. Die Ölpreise legten zu, kamen dann aber im weiteren Verlauf wieder zurück. In Bezug auf WTI Oil heißt das, dass der Vorstoß in Richtung 57,5 US-Dollar zunächst scheiterte. Die beiden für WTI Oil relevanten Marken sehen wir unverändert bei 60,0 US-Dollar auf der Oberseite und 55,0 US-Dollar auf der Unterseite. Ein Ausbruch aus der Range würde eine Neubewertung der Lage erforderlich machen. Bis dahin bleibt Geduld eine wichtige Tugend!

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Edelmetalle im Fokus – Das Comeback von Silber

Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zum Thema Edelmetalle hat sich in diesem spannenden Sektor einiges getan. Nach einer Phase, in der insbesondere die starke Entwicklung von Gold und Palladium das Geschehen dominierte, scheint sich nun ein Comeback der Nachzügler Silber und Platin anzubahnen. Vor allem die aktuelle Entwicklung von Silber ist diesbezüglich hervorzuheben. Dagegen kann Platin trotz einiger Fortschritte die altbekannten Schwächen nicht vollends abschütteln. Interessant ist die Situation bzw. die Konstellation bei Platin aber allemal. Doch dazu an anderer Stelle mehr. Heute konzentrieren wir uns auf Silber.

Bevor wir uns allerdings dem heutigen Protagonisten zuwenden noch ein Blick auf Gold. Das Edelmetall unternahm kürzlich einen weiteren Versuch, das Widerstandscluster 1.430 US-Dollar bis 1.450 US-Dollar auszuhebeln. Dieser Versuch scheiterte am Ende. Aktuell hat sich Gold auf knapp 1.420 US-Dollar zurückgezogen. Nun kann man das Unvermögen des Edelmetalls, diese Zone zu durchbrechen zwar als Zeichen von Schwäche auslegen, doch das wäre aus unserer Sicht zu kurz gegriffen. Die abwartende Haltung des Edelmetalls resultiert unserer Meinung nach zum einen aus einem gewissen Konsolidierungsbedarf, der nach der fulminanten Rally unvermeidlich ist bzw. notwendig wurde, und zum anderen aus einer gewissen Unsicherheit. In den nächsten Tagen stehen wichtige Notenbanktermine an. Am morgigen Donnerstag (25.07.) wird es seitens der EZB spannend und am kommenden Mittwoch (31.07.) steht die US-Notenbank ganz im Fokus des Marktes. So lange jedoch Gold oberhalb der Zone 1.380 / 1.370 US-Dollar notiert, bleibt es aus unserer Sicht bei der grundsätzlich bullischen bzw. optimistischen Perspektive.

Kommen wir nun auf Silber zu sprechen. Das Edelmetall hat zuletzt auf der Oberseite ordentlich Strecke gemacht und ist mit seiner starken Vorstellung ein wenig aus dem Schatten von Gold herausgetreten. Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (16.07.) sah das Chartbild bereits vielversprechend aus, doch es dominierte bei Silber noch der Widerstandsbereich von 15,5 US-Dollar. Dieser ist mittlerweile Geschichte. Das Edelmetall durchschnitt diese Zone und generierte damit das womöglich entscheidende Kaufsignal. In jedem Fall nahm Silber im Anschluss Fahrt auf und durchbrach auch die nächste relevante Zone 16,0 / 16,1 US-Dollar. Damit steht einer Fortsetzung der Bewegung in Richtung 16,8 US-Dollar und 17,3 US-Dollar nun eigentlich nichts mehr im Wege. Aktuell notiert Silber bei etwa 16,5 US-Dollar. Aufgrund der jüngsten Entwicklung hat sich das Gold-Silber-Ratio auch aus seinem Extrembereich jenseits der 90 entfernt, notiert aber mit einem Wert von aktuell knapp 86 noch immer auf einem sehr exponierten Niveau. Um die charttechnische Lage bei Silber  dazustellen, haben wir bereits einen 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis bemühen „müssen“. Dass wir mittlerweile Mehrjahrescharts anwenden müssen, zeigt auch, dass sich im Edelmetallsektor derzeit einiges so tut…

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