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Brent C.O. und WTI Oil auf der Suche nach neuen Impulsen

Sowohl Brent C.O. als auch WTI Oil generierten erst kürzlich frische Kaufsignale, indem sie limitierende Widerstände aus dem Weg räumten. Der Optimismus war groß, die Erwartungshaltung entsprechend. Zwar haben Brent C.O. und WTI Oil die aus den Kaufsignalen abzuleitenden Mindestkursziele mehr oder weniger abgearbeitet, doch irgendwie hatte man sich mehr von diesen vermeintlich starken Signalen erwartet; insbesondere bei Brent C.O.

Gemeinhin wird eine solche Konstellation, wie sie derzeit vor allem bei Brent C.O. vorzufinden ist, an der Börse gern einmal mit „es fehlen die Anschlusskäufe“ umschrieben. Soll heißen: Ein Basiswert hat sich zwar zu einem neuen Kaufsignal „gequält“, aber danach passierte eben nicht mehr viel. Die eigentlich positive Signallage generierte kein neues Kaufinteresse; womöglich auch, weil die meisten bereits investiert sind. Aus charttechnischer Sicht birgt eine solche Konstellation durchaus Risiken. Denn der Umstand, dass sich der Basiswert nicht entscheidend von seinem Widerstand bzw. der Ausbruchsmarke lösen kann, führt auch gern einmal zu Ungeduld und infolgedessen zu Gewinnmitnahmen. Im Idealfall gewinnt ein Basiswert nach einem erfolgreichen Ausbruch eben schnell an Höhe…

Ein möglicher Grund für die aktuell zu beobachtende Zurückhaltung könnte natürlich darin liegen, dass die preistreibenden Faktoren bereits weitgehend verarbeitet wurden, seien es die Hoffnungen auf ein rasches und zudem positives Ende der Handelsgespräche zwischen den USA und China, sei es die verschärfte Lage in Libyen etc. Dagegen boten insbesondere die aktuellen Daten der EIA (Energy Information Administration) keinen Spielraum für weitere Preissteigerungen. Die EIA vermeldete am Mittwoch (10.04.) für die Woche zum 05.04. einen überraschend starken Aufbau der US-Rohöllagerbestände. Zwar hatte der Markt bereits im Vorfeld mit einem Bestandsaufbau gerechnet, doch die vermeldeten mehr als 7,0 Mio. Barrel stellten die Prognosen doch deutlich in den Schatten. Die aktuelle US-Rohölproduktion wurde für die Woche erneut mit 12,2 Mio. bpd angegeben und verweilte damit auf dem Jahreshoch.

Aus charttechnischer Sicht haben sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung keine gravierenden Veränderungen eingestellt. Bei Brent C.O. offeriert der Ausbruch über die 70er Marke trotz aller Bedenken weiterhin die Fortsetzung der Bewegung in Richtung 75,0 US-Dollar. So lange Brent C.O. oberhalb der 70,0 US-Dollar bleibt, sehen wir diese Zielzone noch als intakt an. Vorsicht ist allerdings geboten, sollte der Ölpreis noch einmal unter die 70,0 US-Dollar oder gar 68,5 US-Dollar laufen.

Bei WTI Oil ist der Sachverhalt ein wenig anders gelagert. WTI Oil konnte das Kaufsignal „besser“ nutzen und lief zügig bis auf knapp 65,0 US-Dollar und damit das nächste Widerstandsniveau an. Seitdem konsolidiert auch WTI Oil und wartet auf frischen Wind. Aus charttechnischer Sicht würde ein Ausbruch über 65,0 US-Dollar ein neues Kaufsignal generieren, wohingegen ein erneutes Abtauchen unter die 60,0 US-Dollar unter allen Umständen zu vermeiden ist.

 


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Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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Steht Gold vor einem neuen Aufwärtsimpuls? Platin mit Comeback!

Der Edelmetallsektor befindet sich in einer überaus interessanten Phase. Die große Überschrift könnte hierzu „Neuorientierung“ heißen. Während Gold und Silber ihre knackigen Rücksetzer mittlerweile gut verkraftet zu haben scheinen und sich zuletzt wieder stabiler präsentierten, bahnt sich unter den Schwestermetallen Palladium und Platin ein Favoritenwechsel an. Während bei Palladium die Luft etwas raus ist, bastelt Platin eindrucksvoll an seinem Comeback.

Bleiben wir gleich bei Palladium und Platin. Die Hausse bei Palladium erreichte im März mit Preisen jenseits der 1.600 US-Dollar ein fast schon bedrohliches Ausmaß. Die Bewegung in den letzten Wochen und Monaten war beispielhaft für  die alte Börsenweisheit „Die Hausse nährt die Hausse“. Auch bei Palladium hatte man zuletzt den Eindruck, dass die Aufwärtsbewegung ein Stadium erreicht hatte, in dem preisbelastende Nachrichten ausgeblendet wurden und nur die Jagd nach immer neuen Höhen das Handelsgeschehen bestimmte. Das Problem in solchen Übertreibungsphasen ist natürlich, dass zwar auf der einen Seite hier die „dicken“ Gewinne winken, auf der anderen Seite aber niemand sagen kann, wie lange die Party noch andauern wird. Und beim Blick auf den Palladium-Chart wird deutlich, dass hier letztendlich einige mit einem „Kater“ aufgewacht sein dürften. Aktuell zeigt Palladium im Bereich von 1.310 bis 1.430 US-Dollar aber Ansätze einer Bodenbildung.

Platin hat hingegen einen großen Schritt in Richtung charttechnischer Befreiung unternommen. Der Ausbruch über den massiven Widerstandsbereich von 875 US-Dollar (hier thronte bekanntlich bis vor kurzem ein eindrucksvolles Mehrfachhoch) könnte das Ende einer mehrmonatigen Bodenbildungsphase markieren. Noch müssen wir an dieser Stelle den Konjunktiv bemühen, denn die (finale) Bestätigung blieb bislang aus, denn hierzu müsste aus charttechnischer Sicht der Bereich 900 / 915 US-Dollar überwunden werden. Ein erster Versuch scheiterte kürzlich, aber noch befindet sich Platin in Reichweite zu diesem Widerstandscluster. Auf der Unterseite gilt es hingegen, einen Rücksetzer unter die 875 US-Dollar zu vermeiden…

Gold konnte zuletzt durchatmen. Nach dem knackigen Rücksetzer ist das Edelmetall mittlerweile dabei, einen Boden auszubilden. Die von uns in vorherigen Kommentaren thematisierte zentrale Unterstützung im Bereich von 1.280 US-Dollar hielt dem Druck stand. Mittlerweile hat sich das Edelmetall wieder über die 1.300 US-Dollar vorgewagt. Maßgeblichen Anteil an der jüngsten Erholung bei Gold hatte die Entwicklung des US-Dollar. Seit dem US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag schwächelt der Greenback ein wenig. Somit ließ der Druck vom Devisenmarkt auf das Edelmetall nach. Diesbezüglich könnte es jedoch heute neue Impulse geben, denn in den USA stehen die aktuellen Daten zu den US-Verbraucherpreisen an. Eine Ausweitung der US-Dollar-Schwäche könnte Gold weiter stimulieren. Aus charttechnischer Sicht ist der Sachverhalt klar: Gold muss über die 1.325 US-Dollar und darf nicht unter die 1.280 US-Dollar.


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Neuer Höhenflug bei den Ölpreisen? Brent C.O. und WTI legen weiter zu!

Seit unserer letzten Kommentierung zu Brent C.O. und WTI Oil vom vergangenen Dienstag (02.04.) hat sich so einiges bei den Ölpreisen getan. Bereits vor knapp einer Woche rückten wir die neuen, frischen Kaufsignale in den Fokus. In der Zwischenzeit setzten Brent C.O. und WTI Oil nach und manifestierten diese aus charttechnischer Sicht bullische Konstellation.

Unter fundamentalen Aspekten fand in den letzten Handelstagen eine Verschiebung der Prioritäten statt. Standen bis zuletzt noch die Hoffnungen auf ein rasches und zudem positives Ende der Handelsgespräche zwischen den USA und China im Fokus der Marktteilnehmer und wirkten sich positiv auf die Ölpreise aus, so werden gegenwärtig die Risiken auf der Angebotsseite stärker bewertet. Unterm Strich geht es in die gleiche Richtung. Sowohl die Aussicht auf eine höhere Nachfrage, infolge einer Beilegung der Handelsstreitigkeiten, als auch die Sorge in Bezug auf eine mögliche Verknappung des Angebots sind preistreibend. Auf der Angebotsseite rückte zuletzt neben der Situation im ölreichen Venezuela auch die Verschärfung der Lage in Libyen in den Fokus. Inwiefern diese Sorgen aber mit Blick auf die „brachliegenden“ Produktionskapazitäten der OPEC+  gerechtfertigt sind, ist fraglich. Die OPEC+ wäre jederzeit in der Lage, etwaig auftretende Ausfälle Libyens zu kompensieren. Die Frage ist nur, würde sie das im Bedarfsfall auch zeitnah umsetzen (wollen)…

Die Aufwärtsbewegung der Ölpreise scheint mittlerweile ein Stadium erreicht zu haben, in dem preisbelastende Faktoren mehr und mehr in den Hintergrund treten. Stellvertretend sei an dieser Stelle auf die aktuellen Daten der EIA (Energy Information Administration) verwiesen, die am letzten Mittwoch (03.04.) veröffentlicht wurden und die Woche zum 29.03. betrachteten. Die US-Rohöllagerbestände erhöhten sich den Angaben zufolge deutlich um mehr als 7 Mio. Barrel und übertrafen damit deutlich die Prognosen, die sogar eine leichte Reduzierung der Bestände erwartet hatten. Ein weiterer Knackpunkt war die Entwicklung der US-Rohölproduktion, die sich für den Berichtszeitraum auf 12,2 Mio. bpd erhöhte, nach 12,1 Mio. bpd in der Vorwoche. Zu einem nachhaltigen Dämpfer kam es als Folge der Daten aber nicht.

Kommen wir noch kurz auf die charttechnischen Aspekte zu sprechen. Brent C.O. hat mit dem Ausbruch über die 70,0 US-Dollar ein weiteres wichtiges Kaufsignal generiert. Zudem konnte sich der Ölpreis vom Widerstandsbereich um 68,5 Dollar lösen. Damit scheint der Weg in Richtung 73 bis 75 US-Dollar frei zu sein. Auf der Unterseite sollten nun die 68,5 US-Dollar nicht mehr unterschritten werden.

Bei WTI Oil sieht das Ganze noch vielversprechender aus. Der dynamische Ausbruch über die 60,0 US-Dollar offeriert nun die Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 65,0 US-Dollar. Hier gilt es, die 60,0 US-Dollar auf der Unterseite zu beachten. Die sollten tunlichst nicht mehr unterschritten werden, um das bullische Szenario nicht doch noch ins Wanken zu bringen.


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Gelingt dem S&P 500 nun der Befreiungsschlag?

Der S&P 500 konnte in den letzten Handelstagen weiter zulegen und beginnt nun bereits damit, Druck auf das massive Widerstandscluster im Bereich von 2.900+ Punkten auszuüben. Der Start in das zweite Quartal scheint gelungen. Doch noch ist nichts gewonnen, denn der marktbreite Index muss jetzt nachlegen und die entscheidende Weichenstellung vollziehen…

Wir möchten noch einmal kurz unsere letzte Kommentierung zum S&P 500 an dieser Stelle vom 27.03. aufgreifen. Damals hatten wir die Lage im S&P 500 als diffizil und nur schwer zu durchschauen beschrieben, was wiederum Interpretationsspielräume in verschiedene Richtungen zuließ bzw. noch immer zulässt, denn abschließend ist die Frage noch immer nicht geklärt, ob sich der Index „nur“ in einer Konsolidierung mit anschließender Fortsetzung der Aufwärtsbewegung befindet oder aber inmitten einer Top-Bildungsphase steckt.

Man ist geneigt, sich von der optimistischen Grundstimmung anstecken zu lassen. Die aktuelle Erholung der US-Aktienindizes und auch der anderen Aktienmärkte wird in diesen Tagen maßgeblich davon getragen, dass man wieder einmal die Handelsgespräche zwischen den USA und China auf der Zielgeraden wähnt. Es werden Vorschusslorbeeren auf einen positiven Ausgang verteilt. Die Hoffnungen darauf lassen die Aktienkurse derzeit steigen. Der Optimismus scheint an den Finanzmärkten zurück zu sein. Die Aktienmärkte steigen trotz schwächerer Daten. Die Ölpreise legen aktuell ebenfalls zu und der Goldpreis wirkt irgendwie angezählt.

Dass diese Hoffnungen in der Lage sind, aktuelle, eher bescheiden ausgefallene US-Konjunkturdaten überlagern zu können, zeigte sich gestern (03.04.) und passt hier auch ins Bild zur derzeitigen Stimmungslage. So wurde der aktuelle ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe (ein wichtiger Stimmungsindikator für den US-Dienstleistungssektor) gestern deutlich unterhalb der Markterwartungen veröffentlicht. Dem Aufwärtsdrang im S&P 500 tat das zunächst keinen Abbruch. Am morgigen Freitag (05.04.) steht unter konjunkturellen Aspekten der wichtige US-Arbeitsmarktbericht für März auf der Agenda. Der Erholung steht somit spätestens morgen ein Belastungstest ins Haus.

Auch wenn die Situation nach wie nur schwer greifbar ist, so kann man dem S&P 500 unter charttechnischen Aspekten jedoch eine weitere Verbesserung der Ausgangslage attestieren. Der Index ging mit 2.873 Punkten aus dem Mittwochshandel (03.04.). Damit konnte er das Niveau des letzten Verlaufshochs (2.855 Punkte) überwinden und sich so den Weg in Richtung 2.900 bis 2.940 Punkten freikämpfen. Hier befinden sich die aktuellen 52-Wochen-Hochs. Ein Ausbruch über die 2.940 Punkte käme einem Befreiungsschlag gleich. Auf der Unterseite hat unverändert die Zone 2.820 / 2.800 Punkte entscheidende Bedeutung.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)


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Ölpreise setzen sich in Bewegung – Frische Kaufsignale bei Brent und WTI

Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn in Bewegung gesetzt. Sowohl Brent C.O. als auch WTO Oil konnten hierbei frische Kaufsignale generieren. Insbesondere WTI Oil hat seine charttechnische Ausgangslage damit erheblich verbessern können. Bis zuletzt waren noch Anzeichen dafür zu finden, dass die Ölpreise womöglich eine obere Trendwende ausbilden könnten. Die Gefahr einer heraufziehenden Korrektur scheint nun vorerst gebannt zu sein.

Bislang bewegten sich die Ölpreise in einer überaus diffizilen Gemengelage. Die durchaus überraschend stark ausgeprägte Förderdisziplin der OPEC+ (OPEC-Mitglieder und mit ihr verbundene Produzenten, wie etwa Russland), deren Ziel es natürlich ist, das Angebot zu verknappen, stand einer robuste US-Rohölproduktion gegenüber. Ergänzt wurde die Gemengelage von zweitweise aufflammenden Konjunktursorgen, die als Folge enttäuschender Daten immer wieder aufs Neue befeuert wurden.

Die Erholung der Ölpreise zu Wochenbeginn wurde vor allem von überraschend positiven chinesischen Konjunkturdaten getragen. So wurde u.a. der wichtige Caixin-Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe am Montag deutlich oberhalb der Prognosen veröffentlicht. Was vor diesem Hintergrund ebenfalls wichtig ist, dass der Index seinen Schwellenwert von 50 Punkten überschreiten konnte. Werte über 50 Punkte deuten Wachstum an. Werte, die darunter liegen, deuten entsprechend einen Rückgang an. Das „linderte“ ein wenig die Konjunktursorgen. Des Weiteren dürfte noch die deutlich verringerte Zahl der aktiven US-Ölplattformen nachgewirkt haben, die am vergangenen Freitag (29.03.) vom US-Ölfeldserviceanbieter Baker Hughes veröffentlicht wurde und gemeinhin als Frühindikator für den Verlauf der US-Ölproduktion gilt. Die robuste US-Ölproduktion konterkarierte bis dato die Bemühungen der OPEC+, das Angebot zu verknappen. Womöglich deutet sich über die zuletzt deutlich gesunkene Anzahl der aktiven Ölplattformen in den USA eine zurückgehende US-Ölproduktion und somit eine Abschwächung eines Belastungsfaktors für die Ölpreise an.

Bleiben wir gleich bei den US-Daten. Am morgigen Mittwoch (03.04.) wird es diesbezüglich wieder spannend, wenn die EIA (Energy Information Administration) die Daten für die Woche zum 29.03. bekanntgeben wird. Neben der Entwicklung der US-Rohöllagerbestände (in der Woche zum 22.03. um 2,8 Mio. Barrel gestiegen) dürften vor allem die aktuellen Daten zur US-Rohölproduktion (in der Woche zum 22.03. bei 12,1 Mio. bpd). Im Fokus stehen. Damit könnte der aktuell zu beobachtende Vorstoß bei den Ölpreisen noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden.

Schauen wir noch kurz auf die charttechnischen Aspekte bei den beiden Ölpreisen und bemühen hier jeweils einen 3-Monats-Chart und beginnen mit Brent C.O.

Brent C.O. konnte das letzte Bewegungshoch bei 68,5 US-Dollar durchstoßen und dürfte nun Kurs auf die 70 US-Dollar nehmen. Auf der Unterseite hielten die 65,0 US-Dollar zuletzt Rücksetzern stand. Diese Marke gilt es unverändert zu beachten.

Noch klarer ist das Kaufsignal bei WTI Oil nach dem Ausbruch über die 60,0 US-Dollar-Marke. Im Idealfall winkt nun eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 65.0 US-Dollar. Die 60,0 US-Dollar und auch die 57,5 US-Dollar fungieren nun als wichtige Unterstützungen.


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Das sind die Sieger der Winterrunde!

2019 ist schon ein viertel Jahr alt und damit endet unsere Winterrunde. Die Gewinner stehen fest!

Wir gratulieren den Siegern zu den grandiosen Leistungen:

1. Platz: Spiderman mit unglaublichen 9503.89%
2. Platz: Blackstarmit beachtlichen 611.53%
3. Platz: Slislmit respektablen 398.17%

Herzlichen Glückwunsch!

Wer es nicht auf die ersten drei Plätze geschafft hat, kann sich nun in der Frühjahrsrunde beweisen und erneut die Chance auf tolle Preise sichern. Und das Beste daran:

In der Frühjahrsrunde haben noch mehr Spieler die Chance auf einen Gewinn von mindestens 100 Euro!

Wir wünschen Euch viel Erfolg,
Euer FollowFin-Team

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Ölmarkt im Fokus – Wohin steuern Brent C.O. und WTI Oil?

Mit Blick auf die zurückliegenden Handelstage kann man sich nicht den Eindrucks erwehren, dass Brent C.O. und auch WTI Oil gegenwärtig Gefahr laufen könnten, Hochpunkte und damit potentielle Trendwendemarken auszubilden. Zwar überwiegen aus charttechnischer Sicht noch immer die bullischen Signale, doch das Unvermögen der Ölpreise, neue Aufwärtsdynamik zu kreieren, sollte unserer Meinung nach zur Vorsicht mahnen.

Bereits in unserer letzten Kommentierung zu Brent C.O. thematisierten wir die fehlende Durchschlagskraft des aktuellen Kaufsignals. Aus dem bullischen Blickwinkel betrachtet müssen neue frische Signale her, um das Chartbild auf der Oberseite zu klären. Anderenfalls läuft Brent C.O. Gefahr, doch noch nach unten abzudrehen. Ganz ähnlich sieht es auch bei WTI Oil aus.

Der Hauptgrund für die aktuell zurückhaltende Entwicklung bei den Ölpreisen dürfte in den (erneut) aufgeflammten Rezessionsängsten liegen. Die überhastet wirkenden Maßnahmen der US-Notenbank sowie eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten schürten diese. Die letzte Handelswoche zeigte aber auch, dass durchaus noch Aufwärtspotential vorhanden zu sein scheint, denn als am vergangenen Donnerstag (21.03.) beispielsweise wichtige US-Konjunkturdaten (Philly-Fed-Herstellungsindex sowie die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung als Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht) positiv überraschten, konnten auch die Ölpreise davon profitieren; zumindest temporär, denn am Freitag (22.03.) drehte sich der Wind wieder, als insbesondere Wirtschaftsdaten aus Europa die Stimmung erneut eintrübten.

Schauen wir noch kurz auf die aktuellen Daten der EIA (Energy Information Administration) für die Woche zum 15.03. Vor allem die Entwicklung der US-Rohöllagerbestände konnte hier positive Akzente setzten. Die EIA vermeldete einen überraschend deutlichen Rückgang der Bestände. Bereits die Daten für die Woche zum 08.03. überraschten positiv. Der erneute Anstieg der US-Rohölproduktion auf das Niveau von 12,1 Mio. bpd (Vorwoche 12,0 Mio. bpd) ließ dann allerdings nicht allzu großen Optimismus aufkommen.  Frische Daten gibt es am Mittwoch (27.03.).

An der charttechnischen Konstellation bei Brent C.O. hat sich seit unserer letzten Kommentierung herzlich wenig geändert. Es will sich nach wie vor kein Zug in Richtung 70,0 US-Dollar einstellen. Auf der Unterseite gilt es unverändert, die Unterstützungen bei 65,0 US-Dollar und 63,5 US-Dollar zu beachten.

Bei WTI Oil ist der Sachverhalt ganz ähnlich gelagert. Das Kaufsignal, das sich mit dem Ausbruch über die 57,8 US-Dollar generiert hatte, vermag es nicht, den Ölpreis durch die psychologisch wichtige Marke von 60,0 US-Dollar zu drücken. Ein vielversprechender Vorstoß scheiterte kürzlich. Mit aktuell knapp 59,0 US-Dollar bleibt WTI Oil im Anziehungsbereich der Ausbruchsmarke. Ein Rücksetzer unter dieses Niveau würde das Chartbild deutlich eintrüben.


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Aktienmärkte im Fokus – Dax mit wichtiger Handelswoche vor der Brust

Die Aktienmärkte stehen möglicherweise vor einer richtungsweisenden Handelswoche. Die zentrale Frage lautet hierbei aus unserer Sicht: Manifestieren sich die in der letzten Handelswoche noch einmal hochgekochten Rezessionsängste weiterhin in rückläufigen Aktienkursen oder bekommen die Märkte noch einmal die Kurve nach oben?

Insbesondere die zweite Hälfte der abgelaufenen Handelswoche war geprägt von Sorgen in Bezug auf die Verfassung der Weltwirtschaft. Die großzügig von der US-Notenbank am letzten Mittwoch (20.03.) an die Märkte verteilten Geschenke riefen hier eher Argwohn als Freude hervor. Die US-Notenbank beließ die Leitzinsen unverändert, aber das war auch nicht anders zu erwarten gewesen. Gleichzeitig stellte sie mehr oder weniger deutlich eine Zinspause für 2019 in Aussicht. Darüber hinaus wird sie ihr Programm zur Bilanzreduzierung ab Mai bereits herunterfahren und ab Herbst auf Eis legen. D.h., dass den Märkten dann keine Liquidität mehr über diesen Weg entzogen wird. An den Märkten brach sich ob dieser „Geschenke“ dann die bereits angesprochene Skepsis Bahn. Die Aktienkurse begannen zu bröckeln, stattdessen legte der Goldpreis zu.

Die Sorgen der Marktteilnehmer bekamen dann am Freitag (22.03.) noch einmal neue Nahrung, als wichtige Wirtschaftsdaten für die Eurozone, Deutschland und die USA enttäuschten. Der schwache Wochenschluss stand stellvertretend für die neuen Sorgen… Die aktuellen Entwicklungen haben ihre Spuren im Dax hinterlassen.

Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung vom vergangenen Montag hat sich die charttechnische Verfassung des Index deutlich verschlechtert. Sprachen wir in der betreffenden Kommentierung noch von der Option für den Dax, die 11.700er Marke in Richtung 12.000 Punkte zu durchbrechen, muss man nun den Blick auf die Unterseite richten. Die Korrektur hat zuletzt Fahrt aufgenommen. Das erste charttechnische Porzellan ist bereits dadurch zerstört worden. Und es droht aus charttechnischer Sicht weiteres Ungemach, sollte die Bewegung nicht auf dem aktuellen Niveau von knapp 11.370 Punkten zum Stehen kommen.

Das Unvermögen des Dax, nachhaltiges Aufwärtsmomentum oberhalb von 11.700 Punkten zu entfalten, war (im Nachhinein betrachtet) bereits ein Warnsignal. Der Verlust der wichtigen Unterstützungen bei 11.650 Punkten und 11.500 Punkten verschärfte die Lage genauso, wie der Verlust des kurzfristigen Aufwärtstrends (rot dargestellt). Nun muss die Bewegung im Bereich von 11.400 / 11.370 Punkten zum Stehen kommen, anderenfalls drohen weitere Abgaben. Neben den 11.180 Punkten als potentielles Bewegungsziel rückt bereits die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten ins Blickfeld. Der Wochenauftakt muss also „sitzen“. Eine fortgesetzte Schwäche könnte die 11.000er Marke schneller auf den Plan rufen, als womöglich den meisten lieb sein dürfte. Unter konjunkturellen Aspekten hält der Wochenauftakt gleich zwei Bewährungsproben bereit, am Montag u.a. der ifo – Geschäftsklimaindex und am Dienstag das GfK Verbrauchervertrauen…

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)


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Devisen im Fokus – Britisches Pfund taucht ab, Dollar mit kleinem Schwächeanfall gegen den Yen

Devissen, Forx, EUR/Dollar, EUR/USD

Der Devisenmarkt als Spiegelbild politischer und wirtschaftlicher Gemengelagen weist in diesen Handelstagen dynamische und mitunter auch überraschende Entwicklungen auf. Das Ganze manifestiert sich wiederum in turbulenten Bewegungen in diversen Währungspaaren. Stellvertretend schauen wir uns an dieser Stelle GBP / USD und USD / JPY an.

Beginnen wir gleich mit dem Britischen Pfund gegen den US-Dollar (GBP / USD) unter Verwendung eines 6-Monats-Charts.

In unserer letzten Kommentierung zum Devisenmarkt an dieser Stelle hatten wir noch die – zum damaligen Zeitpunkt dominierende – Stärke des Britischen Pfunds hervorgehoben. Das ganze Thema Brexit schien das Pfund nicht sonderlich zu belasten. Ganz im Gegenteil: Es profitierte damals von robusten britischen Wirtschaftsdaten. Im Ergebnis präsentierte es sich gegen den US-Dollar robust und auch gegen den Euro bot sich ein ähnliches Bild. Mittlerweile sind einige ereignisreiche Handelstage ins Land gegangen. Das Thema Brexit holte das Pfund nun ein. Die aktuelle Brexit-Situation nur als verfahren zu bezeichnen, wäre untertrieben. Die britische Premierministerin wirkt innerhalb des Parlaments isoliert. Das Ergebnis des aktuellen EU-Gipfels dürfte die Position Mays zudem nicht sonderlich stärken. Man darf gespannt sein, wie sich das Thema in den nächsten Tagen noch entwickeln wird. Und auch aus charttechnischer Sicht droht dem Pfund nun Ungemach. Wir hatten bereits in unserer Kommentierung vom 15.03. auf die drohende Doppeltopformation im Bereich von 1,33 US-Dollar verwiesen. Zwischenzeitlich stellte das Pfund seine Aufwärtsbemühungen ein und drehte nach unten ab. Um diese Doppeltopformation nun zu vollenden, muss der massive Unterstützungsbereich um 1,30 US-Dollar unterschritten werden. In diesem Bereich verläuft zudem die 200-Tage-Linie, was die Relevanz dieser Zone noch einmal erhöht. Sollte es dennoch zum Bruch der 1,30er Marke kommen, würde sich weiteres Potential auf der Unterseite eröffnen. Ein Test der nächsten relevanten Unterstützung bei 1,28 US-Dollar wäre dann aus technischer Sicht nicht auszuschließen. Auf der Oberseite gilt unverändert: Erst ein signifikanter Ausbruch über die 1,33 US-Dollar würde hier die Lage bereinigen…

Die Situation bei USD / JPY ist nicht minder spannend. Der Greenback verpasste es kürzlich, eine wichtige Weichenstellung zu vollziehen, als es ihm nicht gelang, den Widerstand im Bereich von 112,0 JPY zu durchbrechen. Die Entscheidungen der US-Notenbank vom Mittwoch (20.03.) drückten den US-Dollar dann in Richtung 110,0 JPY. Damit wurde die erste wichtige Unterstützung im Bereich von 111,0 JPY bereits unterschritten. Nun wartet mit dem Bereich 110,5 / 110,0 JPY die nächste relevante Zone auf den US-Dollar. Sollte es auch darunter gehen, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen.  Dass der kurzfristige Aufwärtstrend kürzlich gebrochen wurde, ist aus Sicht des US-Dollars als Warnzeichen zu bewerten.

 


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Edelmetalle im Fokus – US-Notenbank macht dem Goldpreis Beine!

Die gestrige Leitzinsentscheidung der US-Notenbank samt begleitenden Kommentaren würfelte die Märkte gehörig durcheinander. Auf den ersten Blick mögen die Reaktionen womöglich verwundern, doch auf den zweiten Blick eben nicht.

Sonderlich zu befürchten hatte man eigentlich nichts. Die US-Notenbank bereitete bereits in den Vorwochen die Märkte auf ihren Ausstieg aus ihrer restriktiven geldpolitischen Marschroute vor. Und auch die jüngsten Preisdaten übten keinen Druck auf die FED aus. Insofern schaute man dem Termin zwar mit einer gewissen Restanspannung entgegen, aber im Großen und Ganzen eben doch gelassen…

Die US-Notenbank beließ wie erwartet ihre Leitzinsen unverändert. Einen Zinsschritt auf der März-Sitzung hatte ohnehin kaum jemand erwartet. Viel spannender war da schon zu beobachten, welche Strategie sich die FED für den Rest des Jahres zurechtgelegt haben würde. Trotz der in den Vorwochen kolportierten deutlich flexibleren und gleichzeitig weniger restriktiven Marschroute für 2019  standen ja noch immer zwei Zinsschritte im Jahr 2019 irgendwie im Raum. Nach den gestrigen Kommentaren aus den Reihen der FED haben sich die Markterwartungen verschoben. Man geht nunmehr davon aus, dass die FED in 2019 keinen Zinsschritt unternehmen wird und allenfalls im nächsten Jahr erst wieder aktiv werden könnte. Das war das erste „Geschenk“ für die Märkte. Das zweite war dann, dass sie ihr Programm zur Bilanzreduzierung ab dem Herbst wohl auf Eis legen wird. D.h., dass den Märkten dann keine Liquidität mehr über diesen Weg entzogen wird. Ab Mai dieses Jahres soll der Bilanzabbau bereits weniger straff vollzogen werden. Eigentlich könnte man nun annehmen, dass die Märkte ob dieser Entwicklungen in einem Freudentaumel ausbrechen würden, doch die Freude darüber währte nur kurz und wich rasch einer gewissen Skepsis. Die zentrale Frage: Schießt die US-Notenbank mit Kanonen auf Spatzen oder hat sie vielleicht bereits Hinweise darauf, dass der US-Wirtschaft auf absehbare Zeit womöglich Ungemach drohen könnte und agiert aus diesem Grund so? Ein Blick auf die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten zeigt deutlich, wie diese Frage mittlerweile mehrheitlich beantwortet wird. Die US-Aktienmärkte zuckten in einer ersten Reaktion nur kurz gen Norden, konnten dann aber ihre Gewinne nicht halten. Der US-Dollar geriet unter Druck und der Goldpreis stieg.

Aktuell notiert das Edelmetall bei 1.317 US-Dollar. Damit konnte es sich entscheidend von den psychologisch wichtigen 1.300 US-Dollar lösen. Ein wichtiger Widerstand ist bei 1.315 US-Dollar zu finden. Noch ist das Kaufsignal vergleichsweise zaghaft. Das könnte sich aber noch entwickeln… Ein Test des letzten Verlaufshochs im Bereich von 1.350 US-Dollar erscheint nunmehr möglich. Ein Rücksetzer unter die 1.300er Marke würde das bullische Szenario freilich wieder abkühlen, wobei die aus charttechnischer Sicht entscheidende Unterstützung aus unserer Sicht unverändert bei 1.280 US-Dollar liegt.


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