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Kurssturz bei TUI und Lufthansa! Wie geht es hier weiter?

Der Corona-Virus und kein Ende. Besonders Reise- und Luftfahrtkonzerne leiden unter den aktuellen Entwicklungen. Aus deutscher Sicht sind derzeit vor allem TUI und Lufthansa betroffen. Beide Aktien haben – so scheint es zumindest – den Boden unter den Füßen verloren. Bleiben wir zunächst bei der Deutschen Lufthansa (WKN: 823212 | ISIN: DE0008232125 | Ticker-Symbol: LHA). Die Aktie litt bereits in den letzten Monaten unter einem schwierigen fundamentalen Umfeld. Die Gemengelage manifestierte sich zunächst Mitte August vergangenen Jahres in der Ausbildung eines markanten Tiefs bei knapp 12,7 Euro. Danach ging es für die Aktie zunächst nach oben.

Investoren und Anleger schienen frischen Mut gefasst zu haben und griffen wieder zu. Es installierte sich eine veritable Aufwärtsbewegung, die die Aktie noch einmal so etwas wie Höhenluft schnuppern ließ und sie bis auf knapp 18,0 Euro führte. In diesem Bereich war dann allerdings Schluss. Bereits im November vergangenen Jahres kippte die Stimmung und mit ihr der Aktienkurs. Von temporären Gegenstößen einmal abgesehen ging es für die Aktie seitdem gen Süden. Mit der heraufziehenden Corona-Virus-Epidemie erhielt das Ganze dann aber eine neue Dynamik.

Der obere 5-Jahres-Chart auf Wochen-Basis zeigt die prekäre charttechnische Lage, in der die Aktie der Lufthansa aktuell steckt. Die Aktie schloss den gestrigen Handelstag (27.02.) mit einem satten Minus von 6 Prozent ab und was noch gravierender ist, ist der Umstand, dass das Tief aus dem Jahr 2019 bereits deutlich unterschritten wurde. Sollte sich der Bruch im weiteren Verlauf manifestieren, könnte eine Ausdehnung der Bewegung auf 11,2 Euro oder gar auf die psychologisch relevante Marke von 10,0 Euro drohen. Die Bewegung ist bereits stark überverkauft. Allerdings ist fraglich, ob die aktuelle Gemengelage signifikante Gegenstöße zulassen würde. Wichtig wäre aus charttechnischer Sicht die zügige Rückeroberung der 12,7 Euro. Noch besser wäre allerdings ein Comeback oberhalb von 15,0 Euro. Der Aktie des Touristikkonzerns TUI (WKN: TUAG00 | ISIN: DE000TUAG000 | Ticker-Symbol: TUI1) ergeht es in der aktuellen Situation nicht viel besser.

Ende letzten Jahres scheiterte die Aktie an der Marke von 12,5 Euro. Aus charttechnischer Sicht war es der Beginn der aktuellen Korrektur. Die Reisebranche ist vom grassierenden Corona-Virus unmittelbar betroffen und leidet. Seit Ende 2019 hat die Aktie massiv an Wert verloren und mit Blick auf die aktuelle Charttechnik steht zu befürchten, dass da noch mehr kommen könnte, denn aktuell steht die eminent wichtige Unterstützungszone 8,0 / 7,5 Euro im Feuer. Sollte es zu einem signifikanten Bruch dieser Zone kommen, könnte sich die eh bereits als prekär zu umschreibende Lage weiter verschlechtern. Für diesen Fall muss man über einen Durchmarsch in Richtung 6,6 Euro genauso diskutieren, wie über einen Test der 5,0 Euro. Erst ein Vorstoß über die 10,0 Euro würde das charttechnische Bild entspannen.

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. Boersennews.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. Boersennews.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von Boersennews.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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Tech-Werte auf dem Prüfstand: Wie geht es mit Intel und Apple weiter?

Noch will keine Ruhe an den Aktienmärkten einkehren. Immer wieder bricht sich die Nervosität der Investoren Bahn und schlägt sich in sinkende Aktienkurse nieder. Auch der einstmals gegen alle Widrigkeiten als „immun“ geltende Tech-Sektor bekommt die Auswirkungen der aktuellen Gemengelage zu spüren. Die Korrektur hat bereits „gewütet“ und die Aktienkurse von Intel & Co. deutlich in die Knie gezwungen. Schauen wir zunächst auf Intel (WKN: 855681 | ISIN: US4581401001 | Ticker-Symbol: INL).

Ein wenig „ärgerlich“ ist es schon. Da konsolidierte die Intel-Aktie in der Nähe ihres Rekordhochs und damit in vielversprechender Lage. Eine Wiederaufnahme der Rally schien in der Luft zu liegen und hätte jederzeit losgehen können, doch die Korrektur machte den Aufwärtsambitionen erst einmal einen dicken Strich durch die Rechnung.

Die Intel-Aktie musste ihre Konsolidierungsformation (Handelsspanne 65,0 US-Dollar bis 68,0 US-Dollar) über die Unterseite auflösen und fand sich recht zügig im Bereich von 60,0 US-Dollar wieder. Die 38-Tage-Linie sowie der steile Aufwärtstrend wurden bereits unterschritten. Nun gilt es zumindest, den Bereich 60,0 / 58,5 US-Dollar erfolgreich zu verteidigen, um nicht allzu stark zurückgeworfen zu werden. Sollte das nicht gelingen, stünden bei 57,5 US-Dollar sowie 56,0 US-Dollar die nächsten potentiellen Haltezonen parat. Nur darunter sollte es dann unter bullischen Aspekten nicht gehen. Anderenfalls wäre eine Neubewertung der Lage notwendig. Etwaige Vorstöße auf der Oberseite werden wohl erst im Rahmen einer nachhaltigen Stabilisierung der Lage an den Aktienmärkten möglich sein. Die zentrale Widerstandszone liegt aktuell im Bereich von 65,0 US-Dollar bis 68,0 US-Dollar, das aktuell gültige 52-Wochen-Hoch bei 69,29 US-Dollar. Deutliche Spuren hat die Korrektur auch bei Apple (WKN: 865985 | ISIN: US0378331005 | Ticker-Symbol: APC) hinterlassen.

Mit Anzeichen eine Top-Bildung wartet aktuell der Apple-Chart auf. Die Aktie ist aus ihrer Schiebezone 325,0 US-Dollar bis 300,0 US-Dollar herausgefallen und hat zudem den steilen Aufwärtstrend verlassen, der das Handelsgeschehen in den letzten Wochen und Monaten dominierte. Zudem wurde die 38-Tage-Linie unterschritten. Aktuell nimmt der Wert Kurs auf die nächste relevante Unterstützung bei 278,0 US-Dollar. Unserer Einschätzung nach ist die Zone um 268,0 US-Dollar der relevantere Supportbereich. Ein Bruch dieser Unterstützung würde das Chartbild massiv eintrüben. In Bezug auf etwaige Vorstöße auf der Oberseite gilt für Apple Ähnliches, wie für Intel auch. Erst im Rahmen einer Stabilisierung der „Großwetterlage“ dürften die Chancen auf eine Erholung der Aktie steigen. Aus charttechnischer Sicht würde die Rückkehr über die 300,0 US-Dollar immerhin die Lage bereits deutlich aufhellen.

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Gold und Silber konsolidieren. Palladium bärenstark.

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Gold und Silber konsolidieren. Palladium bärenstark.

Die Aktienmärkte sehen sich einer kräftigen Korrektur gegenüber. Die Risikoaversion unter Investoren und Anlegern nahm ob der jüngsten Entwicklungen in Bezug auf die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie und den möglichen, daraus resultierenden Folgen für die Wirtschaft deutlich zu. Die Flucht aus Aktien führte nicht wenige Marktakteure in den Edelmetallbereich und hier vor allem zu Gold (ISIN: XD0002747026) das bekanntermaßen den Status als sicherer Hafen innehat. Zunächst konnte auch Silber (ISIN: XD0002746952) von den Entwicklungen profitieren, kam nun jedoch deutlicher zurück. Ganz anders präsentiert sich die aktuelle Lage bei Palladium. Das Edelmetall liefert unverändert eine bärenstarke Vorstellung ab und verharrte zuletzt in der Nähe seines aktuellen Rekordhochs. Bleiben wir gleich bei Palladium (ISIN: XD0002876429 Kürzel: XPD)

Zwar gelang es Palladium noch nicht, die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar zu knacken, doch mit Blick auf die robuste Vorstellung des Edelmetalls könnte das womöglich nur eine Frage der Zeit sein. Das jüngste Rekordhoch markierte Palladium mit 2.845 US-Dollar und zog sich daraufhin etwas zurück. Mit aktuell 2.725 US-Dollar notiert es aber noch immer in dessen Reichweite. Mit Blick auf die hohe Bewegungsdynamik sind die knapp 100 US-Dollar Differenz zum Hoch vielleicht nur der sprichwörtliche Katzensprung. So lange Palladium oberhalb von 2.250 US-Dollar notiert, gibt es aus unserer Sicht an dem bullischen Ausblick nichts zu rütteln. Sollte es darunter gehen, ist hingegen eine Neubewertung der Lage erforderlich. Etwas  „unglücklich“ verliefen die letzten Handelstage für Silber; zumindest aus bullischer Sicht.

Silber setzte kürzlich zum wichtigen Sprung über die 18,7 US-Dollar an. In diesem Bereich liegt ein markantes Hoch. Kurzzeitig sah es nach einer „rundum gelungenen Veranstaltung“ aus, als Silber sogar die 19,0 US-Dollar ins Visier nahm, doch am Ende begann das Ganze zu kippen. Silber tauchte ab und unterbot hierbei sogar kurzzeitig die 18,0 US-Dollar. Diese bilden in Verbindung mit den 17,5 US-Dollar eine wichtige Unterstützungszone. Unter die 17,5 US-Dollar sollte es jedoch nicht gehen, anderenfalls würde das bullische Szenario „über den Haufen geworfen“ werden. Auch Gold  musste seinen Höhenflug vorerst aussetzen, befindet sich aber im Vergleich zu Silber in einer deutlich besseren charttechnischen Ausgangslage.

Gold steuerte kurzzeitig auf die 1.700 US-Dollar zu, nachdem wichtige Hürden zuvor genommen werden konnten. Insbesondere die Eroberung der alten Widerstandsmarke von 1.630 US-Dollar gilt es hier zu nennen. Diese stellte zudem kürzlich ihre Relevanz als Unterstützung unter Beweis. Insofern wäre es auch eminent wichtig, wenn es dem Edelmetall im weiteren Verlauf der Konsolidierung gelingen würde, diese Unterstützung erfolgreich zu verteidigen. In jedem Fall gilt es, einen Rücksetzer unter die 1.590 US-Dollar zu vermeiden.

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Wirecard mit Ritt auf der Rasierklinge. Varta noch nicht aus dem Schneider.

Auch der gestrige Dienstagshandel (25.02.) führte zu Verwerfungen an den Aktienmärkten. Während die deutschen Indizes den Tag noch mit verhaltenem Optimismus begonnen hatten, trübte sich die Nachrichtenlage im weiteren Tagesverlauf weiter ein, sodass die Indizes am Ende des Tages wieder nach unten wegkippten. Das Thema Corona-Virus-Epidemie hat die Märkte voll in Griff und es steht zu befürchten, dass sich dieser Griff so schnell nicht lockern wird.

Die heraufgezogenen Turbulenzen an den Aktienmärkten gehen derzeit auch nicht spurlos an der Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 | ISIN: DE0007472060 | Ticker-Symbol: WDI) vorbei.

Wirecard Aktie

Aus charttechnischer Sicht hätte der Zeitpunkt nicht viel schlechter sein können. Unter großen Anstrengungen (und diverse Widerstände überwindend) arbeitete sich die Aktie seit Jahresbeginn nach oben. Kurzzeitig gelang es ihr zwar, die wichtige Marke von 140,0 Euro zurückzuerobern, doch darüber festsetzen konnte sich der Wert zunächst nicht. Gerade als sie sich nach einer kurzen Verschnaufpause erneut aufmachte, noch einmal den Versuch zu unternehmen, die 140,0 Euro signifikant zu überwinden, zogen die dunklen Wolken am Aktienmarkt auf. Die Aktie legte den Rückwärtsgang ein. Auch wenn sich die Kursverluste im Vergleich zu anderen Werten noch vermeintlich in Grenzen halten, so ist aufgrund des Rücksetzers bereits jetzt jede Menge charttechnisches Porzellan zerschlagen worden. Unter anderem wurde die wichtige 200-Tage-Linie unterschritten. Zudem könnte sich das Chartbild weiter eintrüben, denn aktuell steht mit dem Bereich von 123,0 Euro der nächste und aus unserer Sicht auch derzeit zentrale Supportbereich im Fokus. Eine Ausdehnung der Korrekturbewegung unter die Marke von 123,0 Euro könnte weitere Abgaben in Richtung 110,0 Euro provozieren. Weitere Abgaben sollte auch die Aktie des Batterieherstellers Varta (WKN: A0TGJ5 | ISIN: DE000A0TGJ55 | Ticker-Symbol: VAR1) vermeiden, um aus charttechnischer Sicht nicht weiter in Schieflage zu geraten.

Varta Aktie

Nach dem vergeblichen Versuch, in Richtung 90,0 Euro vorzustoßen, verlor die Varta-Aktie wieder an Boden und tauchte in den zentralen Unterstützungsbereich 82,0 / 73,0 Euro ein. Diese Zone wird durch ein ganzes Bündel relevanter Horizontallinien sowie der eminent wichtigen 200-Tage-Linie gebildet. Ein Bruch könnte womöglich weitreichende, charttechnische Konsequenzen haben und noch einmal ein Bewegungsziel von 60,0 Euro auf der Unterseite aktivieren. Um für Entlastung zu sorgen, muss der Wert über die 90,0 Euro (letztes Verlaufshoch), noch besser wäre allerdings eine Rückeroberung der 94er Marke (markantes Verlaufshoch aus dem Januar).

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Ballard Power und Tesla erleben Kursdebakel zum Wochenauftakt.

Was für ein Auftakt in die neue Handelswoche! Die Finanzmärkte wurden im gestrigen Montagshandel kräftig durcheinandergewirbelt. Die Prioritäten der Marktakteure verschieben sich aktuell ganz massiv. Des einen Freud ist hierbei des anderen Leid. Während die gut gelaufenen Standardaktien und vor allem einstmalige Überflieger gestern zum Teil ordentlich Federn lassen mussten, profitieren die Aktien der Gold- und Silberproduzenten vom derzeitigen Höhenflug der beiden Edelmetalle.

Zu den Aktien, die gestern massive Kursverluste einstecken und hierbei ein wahres Kursdebakel erleben mussten, gehört die Aktie der kanadischen Ballard Power (WKN: A0RENB | ISIN: CA0585861085 | Ticker-Symbol: PO0).

Ballard Power

Zumindest die letzte Phase der beeindruckenden Rally wurde von den Marktakteuren zunehmend argwöhnisch betrachtet. Am Freitag (21.02.) kam der Wert dann schon ein wenig zurück, doch im Vergleich zu dem „Sturm“, der am Montag schließlich über ihn hinwegfegte, war es noch ein laues Lüftchen. Die von Emotionen getriebene Rally mündete ansatzlos in einem von Emotionen getriebenen Abverkauf. „Eigentlich“ hätte man sich aus charttechnischer Sicht etwas mehr Gegenwehr im Bereich von 12,0 US-Dollar erwartet, doch diese Unterstützung (Niveau des Januar-Hochs) wurde von den Abverkaufswellen überspült. Erst im Bereich von 11,0 US-Dollar ließ der Druck etwas nach. Bereits jetzt von einer Stabilisierung zu sprechen, ist aus unserer Sicht deutlich verfrüht. Mit Blick auf die aktuelle Konstellation und den dominierenden Verkaufssignalen sowie der hohen Bewegungsdynamik des Abverkaufs ist eine Ausdehnung der Korrektur auf das Niveau des Januar-Tiefs nicht ausgeschlossen. Dieses wurde im Bereich von 9,0 / 8,7 US-Dollar markiert und könnte nun noch einmal in den Fokus geraten. In den nächsten Handelstagen ist zudem mit einer hohen Volatilität zu rechnen, denn auf das satte Minus vom Montag könnte zunächst eine temporäre Gegenbewegung folgen… Die Aktie von Tesla (WKN: A1CX3T | ISIN: US88160R1014 | Ticker-Symbol: TL0) wurde zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt von den Gewinnmitnehmen erfasst, war sie doch gerade im Begriff, noch einmal das markante Januar-Hoch bei 968 US-Dollar anzugehen.

Tesla Aktie

Die Kursverluste vom Montag könnten nun die Ausbildung einer Doppeltopformation und damit einer potentiellen Trendwendeformation forcieren. Um dieses Szenario zu verhindern, wäre es nun eminent wichtig, wenn die Unterstützungen bei 820 US-Dollar und vor allem bei 700 US-Dollar halten würden. Insbesondere eine signifikante Ausdehnung der Bewegung unter die 700 US-Dollar gilt es diesbezüglich zu verhindern. Sollte dieser Fall dennoch eintreten, würde sich die potentielle Doppeltopformation weiter vervollständigen und eine Neubewertung der Lage würde notwendig werden.

 

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USD/JPY in wichtiger Phase. EUR/GBP bleibt spannend.

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Corona-Virus-Epidemie machen auch vor dem Devisenmarkt nicht halt. Während die Aktienmärkte zuletzt in unruhiges Fahrwasser gerieten und gerade erst zum gestrigen Wochenauftakt einen kräftigen Dämpfer verkraften mussten, profitierten vermeintlich sichere Häfen. Marktakteure steuern diese derzeit verstärkt an. Der deutliche Anstieg des Goldpreises lässt sich etwa auf eine höhere Risikoaversion zurückführen. Aber auch einzelne Währungsräume werden gern als „sichere Häfen“ genutzt. So gelten diesbezüglich der Schweizer Franken sowie der Japanische Yen als „Zufluchtsorte“. Die aktuelle Gemengelage treibt insbesondere bei USD/JPY (WKN: 965991 ISIN: XC0009659910 Kürzel: DLYN) gegenwärtig interessante Blüten.

Bereits seit geraumer Zeit arbeitete sich der US-Dollar an der massiven Widerstandszone 110,0 / 110,5 JPY ab. Aber ein frisches Kaufsignal wollte dem Greenback einfach nicht gelingen. In der vergangenen Woche kam es dann schließlich doch zum Ausbruch über die Zone 110,0 / 110,5 JPY.  Der Druck von fundamentaler Seite wurde zu groß. Robuste US-Preis- und Konjunkturdaten standen vergleichsweise schwachen japanischen Preis- und Konjunkturdaten gegenüber. Der Greenback entwickelte während des Ausbruchs gleich ansprechende Bewegungsdynamik. Er schien entfesselt und steuerte zügig den nächsten relevanten Widerstand bei 112,0 JPY als potentielles Bewegungsziel an. Bereits zum Ausklang der letzten Woche begann die Stimmung jedoch zu kippen. Die Dominanz des US-Dollars bröckelte wieder. Am Montag vor dem Hintergrund der stark rückläufigen Aktienmärkte wurde der Yen dann als Zufluchtsort angesteuert. Der US-Dollar entfernte sich wieder von seinem Verlaufshoch, das er knapp oberhalb von 112,0 markiert hatte und läuft aktuell wieder den Bereich 110,5 / 110,0 JPY an. Aus charttechnischer Sicht wäre es ein herber Rückschlag für den US-Dollar, sollte er erneut unter die 110,0 JPY abtauchen müssen. Das könnte weitere Abgaben provozieren. Um das Chartbild zu klären, muss der Greenback ein neues Bewegungshoch ausbilden. Nicht minder spannend ist die aktuelle charttechnische Konstellation bei EUR/GBP (WKN: 965308 ISIN: EU0009653088 Kürzel: EOLS).

Der obere 1-Jahres-Chart offenbart eine überaus interessante charttechnische Konstellation. Der Ausbildung eines markanten Tiefs im Dezember vergangenen Jahres im Bereich von 0,828 GBP folgte eine Erholung in Richtung 0,860 GBP. Doch dem Euro gelang es im weiteren Verlauf nicht, die Aufwärtsbewegung mit einem frischen Kaufsignal zu beleben, sodass er schließlich erneut abdrehen musste. Der Test des Dezember-Tiefs verlief dann allerdings erfolgreich. Aktuell notiert der Euro am Widerstand bei 0,84 GBP. Sollte er diese Hürde meistern, könnte eine potentielle Doppelbodenformation weiter Form annehmen. Sollten dann auch noch die 0,86 GBP übersprungen werden können, würde sich diese potentielle Trendwendeformation weiter vervollständigen. In diesem Fall wäre eine Neubewertung der Lage erforderlich. Gleiches gilt, sollte der Euro unter die 0,828 GBP abtauchen.

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Dax – Index bekommt das (große) Zittern!

Der Dax (WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Kürzel: DAX ) ist überaus schwach in die neue Handelswoche gestartet. Bereits am Freitag dominierten Gewinnmitnahmen das Handelsgeschehen an den Aktienmärkten. Dieser Trend verstärkte sich zum Wochenauftakt. Lange Zeit schienen die Aktienindizes „immun“ gegen mögliche wirtschaftliche Risiken, die aus der aktuell grassierenden Corona-Virus-Epidemie resultieren könnten, zu sein. Die Marktakteure ignorierten (bislang zumindest) größtenteils Entwicklungen und mahnende Stimmen. Rücksetzer – so es sie denn gab – wurden zum Einstieg genutzt und dementsprechend rasch korrigiert. Ob die Aktienmärkte auch in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen ihre Leichtigkeit (um nicht zu sagen Ignoranz) beibehalten werden, bleibt abzuwarten und ist Stand heute mehr als fraglich.

Der Dax reagierte zum Wochenauftakt empfindlich auf die aktuellen Entwicklungen vom Wochenende. Italien steht derzeit im Fokus der Beobachter und allein schon die geografische Nähe sorgt für Unbehagen und eine gewisse Nervosität. Die (neu) aufgeflammten Ängste und Sorgen fallen auf fruchtbaren Boden. Viele Aktien hatten sich in den letzten Wochen in luftige Höhen aufgeschwungen; allen voran die Tech-Werte. Doch nicht nur bei denen besteht Korrekturpotential.

Die angelaufene Handelswoche könnte unserer Meinung nach richtungsweisenden Charakter haben. Die zentrale Frage lautet aktuell: Bekommen die Aktienmärkte noch einmal die Kurve und verarbeiten den Rücksetzer nach altbekannter Prozedur oder wird nunmehr der Grundstein für die bereits seit längerer Zeit zu erwartende Korrektur gelegt? Schauen wir auf die aktuelle charttechnische Konstellation im Dax.

Der obere Dax-Chart offenbart sofort die prekäre Konstellation im Index. Das Top, das der Index kürzlich im Bereich von 13.795 Punkten markiert hat, nimmt durch den deutlichen Rücksetzer weiter Form an. Eine besondere Bedeutung fällt unserer Meinung nach der Marke von 13.000 Punkten zu. Diese ist nicht nur von psychologischer Bedeutung, sondern auch von charttechnischer. Zuletzt endeten in diesem Bereich markante Rücksetzer. Sollte dieser Bereich nun tatsächlich unterboten werden, könnte das problematisch für den Index werden. Eine weitere potentielle Haltezone stellt noch der Bereich um 12.850 Punkten dar, ehe die 12.500er Marke ins Spiel kommen würde. Knapp darüber verläuft aktuell die wichtige 200-Tage-Linie.

Kurzum: Der Dax wirkt charttechnisch zwar angeschlagen, doch noch ist das „Kind nicht in den Brunnen gefallen“. Sollte es allerdings signifikant unter die 13.000er Marke gehen, ist Obacht geboten. Bei einem Rutsch unter die 12.500 Punkte wäre gar eine Neubewertung der Lage erforderlich. In der aktuellen Gemengelage sollte es zudem nicht überraschen, wenn die Volatilität zunehmen würde und die Ausschläge insgesamt größer werden würden. Eine zügige Rückeroberung der 13.300 Punkte würde die Lage wieder etwas entspannen.

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Commerzbank und Deutsche Bank unter Druck! Dunkle Wolken ziehen auf.

Die Aktienmärkte gingen etwas leichter ins Wochenende. Von einem Ende der Aufwärtsbewegung zu sprechen, wäre noch verfrüht, doch die Indizes müssen nun aufpassen, dass nicht doch noch „mehr“ daraus wird. Ein robuster Wochenstart wäre diesbezüglich wichtig, doch der könnte sich mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus mehr als schwierig gestalten. Schauen wir zunächst auf die aktuelle Konstellation bei der Aktie der  Deutsche Bank (WKN: 514000  ISIN: DE0005140008  Ticker-Symbol: DBK).

Zum Wochenausklang am Freitag (21.02.) geriet der Titel etwas deutlicher unter Druck. Der temporäre Ausflug über die psychologisch wichtige Marke von 10,0 Euro hat offenkundig sein vorläufiges Ende gefunden. Die veritable Widerstandszone 10,0 / 11,0 Euro hat ihre Relevanz einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Aktie der Deutschen Bank ging mit knapp 9,5 Euro aus dem Freitagshandel. In der neuen Handelswoche sollte es aus charttechnischer Sicht nun erst einmal darum gehen, den Kontakt zur 10-Euro-Marke nicht vollständig zu verlieren. Ein schwächerer Wochenauftakt würde aus unserer Sicht das Risiko eines Ausbaus der Korrekturbewegung deutlich erhöhen. Bereits in unseren letzten Kommentaren hatten wir die Zone von 8,1 / 7,9 Euro als aus unserer Sicht zentrale Unterstützung thematisiert. Sollte es darunter gehen, muss die Lage komplett neu bewertet werden. Im bullischen Idealfall kommt der Rücksetzer bereits im Bereich von 9,3 Euro zum Stehen. Eine weitere Unterstützung lässt sich zudem im Bereich von 8,5 Euro lokalisieren. Auf der Oberseite bleibt es dabei, dass die Aktie über die Zone 10,0 / 11,0 Euro setzen muss, um den übergeordnet laufenden Prozess der Bodenbildung weiter voranzubringen. Die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100  ISIN: DE000CBK1001  Ticker-Symbol: CBK) teilt(e) das Schicksal der Deutschen Bank Aktie. Auch bei der Commerzbank dominierten am Freitag die Minuszeichen. Offenbar wollte der eine oder andere Marktakteur mit Blick auf den jüngsten Kursanstieg einen Teil der Gewinne noch vor dem Wochenende realisieren.

Dass sich die Gewinnmitnahmen just mit dem Erreichen der aus unserer Sicht derzeit zentralen Widerstandszone 6,5 / 6,7 Euro einstellten, belegt einmal mehr, welche Relevanz diese Zone für den Kursverlauf hat. Im besten Fall kann der Wert den Kontakt zur Zone 6,5 / 6,7 Euro weiterhin halten. Insofern wäre ein Abtauchen unter die 6,0 Euro unter allen Umständen zu vermeiden, denn ein solches würde sofort Druck auf die nächste Zone 5,5 / 5,7 Euro ausüben. Auf der Oberseite bleibt die Zone 6,5 / 6,7 Euro das Maß der Dinge. Ein signifikanter Ausbruch käme einem Befreiungsschlag gleich.

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Telekom: Auf geht’s!

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Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

News

Zündet Tesla die nächste Rallystufe? Wirecard-Aktie wartet auf die Initialzündung.

Die Aktienmärkte scheinen in eine entscheidende Phase eingetreten zu sein. Können sie der Aufwärtsbewegung noch einmal neues Leben einhauchen oder kippen sie nun doch in ein Konsolidierungsszenario? Die Aktie von Tesla (WKN: A1CX3T | ISIN: US88160R1014 | Ticker-Symbol: TL0) unternahm zumindest kürzlich den Versuch, die Aufwärtsbewegung wiederzubeleben.

Noch immer thront das markante Hoch bei 968 US-Dollar, das die Aktie Anfang Februar in eindrucksvoller Art und Weise markierte, über dem Chart. Bis auf die Marke von 700 US-Dollar führten Gewinnmitnahmen die Aktie zunächst im Anschluss, doch hier gelang es ihr, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Es bildete sich im weiteren Verlauf eine vergleichsweise moderate Konsolidierungsphase heraus, die zügig die Form eines ansteigenden Dreiecks (rot dargestellt) annahm. Der Horizontalwiderstand im Bereich von 820 US-Dollar formte die Oberseite dieses Dreiecks.

Kürzlich fasten die „Bullen“ nun frischen Mut, hebelten das Dreieck über die Oberseite aus. Der Wert nahm Kurs auf die 900 US-Dollar und nachdem diese überwunden wurden, nahm er Kurs auf das bisherige Rekordhoch. Für den ganz großen Befreiungsschlag reichte es noch nicht. Nun sollte die Aktie jedoch rasch nachsetzen, anderenfalls könnten Konsolidierungstendenzen wieder die Oberhand erlangen. Auf der Oberseite gilt: Oberhalb von 968 US-Dollar steht die Tür (weit) offen. Auf der Unterseite haben die 820 US-Dollar sowie die 700 US-Dollar eine hohe Relevanz. Die zentrale Unterstützungszone verorten wir unverändert in den Bereich von 600 US-Dollar bis 550 US-Dollar. Mit einem ordentlichen Maß an Volatilität „kennt“ sich auch die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 | ISIN: DE0007472060 | Ticker-Symbol: WDI) aus.

Unter fundamentalen Aspekten lief es zuletzt eigentlich nicht schlecht. Das Unternehmen legte in der letzten Woche die vorläufigen Eckdaten für das 4. Quartal 2019 respektive für das Gesamtjahr 2019 vor. Diese fielen durchaus robust aus. Die Veröffentlichung der endgültigen Finanzergebnisse hat Wirecard im Übrigen für den 8. April angekündigt. Kürzlich sorgte die Bekanntgabe einer Kooperation mit der österreichischen Raiffeisen Bank International für Aufsehen. Beide Unternehmen wollen bei Finanzdienstleistungen im zentral- und osteuropäischen Markt zusammenarbeiten. Die vergleichsweise gute Nachrichtenlage vermochte es bislang aber nicht, die Aktie zu stimulieren und so geht das Warten auf die Initialzündung weiter. Nach einem kurzen Ausflug über die 140er Marke bewegt sich der Wert aktuell wieder zwischen den beiden wichtigen Zonen bei 140,0 Euro auf der Oberseite und um 123,0 Euro auf der Unterseite.

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News

WTI Oil – Ölpreis arbeitet an der Bodenbildung

Die Lage am Ölmarkt bleibt diffizil. Von einer nachhaltigen Entspannung kann noch keine Rede sein. Dennoch gelang es den Ölpreisen, weiter an ihrer Bodenbildung zu arbeiten. WTI Oil (WKN: 792451 | ISIN: XC0007924514) konnte hierbei bereits einen ersten Teilerfolg verbuchen, aber für den ganz großen Wurf respektive für den Befreiungsschlag hat es noch nicht gereicht. Aber immerhin wurde in puncto Bodenbildung ein Anfang gemacht.

Bleiben wir in Bezug auf WTI Oil zunächst bei den charttechnischen Aspekten. In den letzten Handelstagen musste WTI Oil zunächst einige durchaus brenzlige Situationen überstehen, als die eminent wichtige Unterstützung bei 50,0 US-Dollar bedrohlich ins Wanken geriet. Letztendlich gelang es WTI Oil, die 50,0 US-Dollar noch einmal zu verteidigen und eine Gegenbewegung zu initiieren. Mit der Rückeroberung der wichtigen Marke von 52,5 US-Dollar erzielte der Ölpreis einen ersten charttechnischen Achtungserfolg. Der aktuelle 6-Monats-Chart offenbart jedoch, dass die eigentliche Bewährungsprobe die Marke von 55,0 US-Dollar darstellt.

Ein massiver Horizontalwiderstand und die dort verlaufende 38-Tage-Linie formen hier ein veritables Widerstandscluster. Ein erster Versuch, diese Hürde zu überwinden, scheiterte vergleichsweise kläglich. Insofern muss das aktuelle Chartbild noch mit etwas Vorsicht genossen werden. Die Bodenbildung läuft. Ein Ende ist aus unserer Sicht noch nicht abzusehen. Ein signifikanter Ausbruch über die Marke von 55,0 US-Dollar könnte den Prozess aber maßgeblich voranbringen, gleichzeitig würde ein signifikanter Rücksetzer unter die Marke von 50,0 US-Dollar diesen wieder zurückwerfen und noch einmal die 45 US-Dollar ins Blickfeld rücken lassen.

Einen Tag später als „üblich“ (aufgrund des US-Feiertags am Montag) wurden erst gestern (Donnerstag, 20.02.) die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 14.02. veröffentlicht. Nach dem satten Bestandsaufbau, der in der Vorwoche veröffentlicht wurde, schwante den Marktakteuren nicht viel Gutes. Letztendlich wurde für die Woche zum 14.02. ein Bestandsaufbau in Höhe von 0,4 Mio. Barrel veröffentlicht. Dieser fiel damit deutlich niedriger aus, als im Vorfeld befürchtet wurde. Mit insgesamt 442,9 Mio. Barrel liegen die US-Rohöllagerbestände noch immer um knapp 2 Prozent unter dem wichtigen 5-Jahres-Durchschnittswert. Nicht weniger wichtig waren die aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Rohölproduktion in der Woche zum 14.02. Die EIA gab die US-Rohölproduktion im Berichtszeitraum mit im Vergleich zur Vorwoche unveränderten 13,0 Mio. bpd (barrels per day) an. Damit liegt sie noch immer auf dem Rekordniveau der letzten 52 Wochen und bleibt ein für die Ölpreise limitierender Faktor.

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