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S&P 500 – Die 3.400 Punkte im Blick

So nah und doch irgendwie so fern sind die 3.400 Punkte für den S&P 500 (WKN: A0AET0 | ISIN: US78378X1072).  Seit geraumer Zeit bewegt sich der US-amerikanische Leitindex im unmittelbaren Dunstkreis dieser Marke, doch einen ernsthaften Versuch, diese psychologisch relevante Marke zu attackieren, gab es bislang noch nicht. Sollten die 3.400 Punkte die vorläufige Endstation des seit Ende Januar laufenden Aufwärtsimpulses sein? Eine Entscheidung darüber dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ende Januar endete mit dem Erreichen der Zone um 3.200 Punkte die erste Konsolidierungsphase dieses Jahres. Der S&P 500 drehte nach oben ab und belebte die übergeordnete Aufwärtsbewegung mit dem Ausbruch auf ein neues Rekordhoch neu. Zügig wurden die 3.300 Punkte überwunden und die 3.400 Punkte kamen in Reichweite. Doch seit einigen Handelstagen knirscht es ein wenig in der Maschinerie der „Bullen“. Der Index steht vor den 3.400 Punkten und scheint nicht weiter zu kommen. Neue Impulse müssen her.

Die gestrigen (Mittwoch, 19.02.) US-Daten und Termine gaben dem Index nicht den erhofften Schwung. Die Veröffentlichung des FOMC-Protokolls von der Sitzung 28.01. / 29.01. brachten keine wirklich neuen Erkenntnisse und verpuffte daher nahezu wirkungslos. Noch heute (nach Redaktionsschluss) stehen mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Philadelphia Fed Herstellungsindex zwei weitere relevante Termine an. Die Zahl der Erstanträge wird als Indikator für den monatlichen Arbeitsmarktbericht gesehen, wohingegen der Philadelphia Fed Herstellungsindex ein wichtige Indikator für den ISM-Index ist. Bleiben wir gleich bei den anstehenden Daten. Mit dem Markit PMI Dienstleistungen und dem Markit PMI Herstellung werden am morgigen Freitag zwei weitere potentielle Impulsgeber veröffentlicht. Kommen wir zur aktuellen charttechnischen Konstellation im S&P 500.

An unserer grundsätzlichen Einschätzung hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung aus der Vorwoche nicht viel geändert. Das übergeordnete Chartbild ist weiterhin bullisch zu interpretieren. Noch offeriert es Chancen auf der Oberseite, soll heißen, dass einer Fortsetzung der aktuellen Aufwärtsbewegung aus technischer Sicht nicht wirklich viel im Wege stehen sollte. Allerdings gilt es schnellstmöglich Aufwärtsmomentum zu kreieren und den Bereich um 3.400 Punkte zu überwinden, um den Eintritt in ein potentielles Konsolidierungs- bzw. Korrekturszenario zu vermeiden. Rücksetzer bleiben idealerweise nach wie vor auf 3.338 Punkte (Januar-Hoch) begrenzt. Die zentrale Unterstützung sehen wir unverändert im Bereich um 3.200 Punkte.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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Ballard Power – Aktie entfesselt, aber Rückschlagsgefahr nimmt zu!

DAX, Index

Erst kürzlich thematisierten wir an dieser Stelle die überaus aussichtsreiche (charttechnische) Konstellation bei Ballard Power (WKN: A0RENB | ISIN: CA0585861085 | Ticker-Symbol: PO0), die sich nach dem erfolgreichen Ausbruch aus der Dreiecks- respektive Konsolidierungsformation (rot dargestellt) einstellte und den Angriff auf das Januar-Hoch bei knapp 12,0 US-Dollar offerierte.

Zum damaligen Zeitpunkt (17.02.) limitierte aber noch der Bereich bei 11,6 US-Dollar die vorhandenen Aufwärtsambitionen. Mittlerweile brach sich das  aufgestaute Bewegungspotential Bahn und die Aktie pulverisierte den untergeordneten Widerstand bei 11,6 US-Dollar genauso, wie das markante Januar-Hoch bei 12,0 US-Dollar. Die Aktie zog weiter an und nutzte den Rückenwind, der mit dem frischen Kaufsignal entfacht wurde, um sich von den 12,0 US-Dollar zu lösen. Der aktuelle 6-Monats-Chart gibt Aufschluss.

Kein Zweifel; die Aktie hat das Momentum derzeit auf ihrer Seite.  Die aktuelle Aufwärtsdynamik ist mit stark wohl nur unzureichend beschrieben. Ein Beleg hierfür war auch die Vorstellung am gestrigen Handelstag (19.02.). Die Aktie knackte die 13,0 US-Dollar, lief bereits die 14,0 US-Dollar an und beendete den gestrigen Handelstag mit einem satten Plus von über 13 Prozent bei 14,14 US-Dollar. Das ist ein Kursniveau, was man seit Jahren bei der Aktie nicht mehr gesehen hatte. Im Jahr 2006 (!) bildete der Wert einen markanten Hochpunkt im Bereich von 13,1 US-Dollar aus. Im Bereich von 15,0 US-Dollar liegt im Übrigen ein altes, sehr massives Widerstandscluster. Hierzu müssen wir ins Jahr 2003 zurückgehen, als sich ein veritables Doppeltop im Bereich von 15,0 US-Dollar ausbildete und gleichzeitig die Aktie in eine Korrektur zwang, die sie über Jahre beschäftigen sollte. Wir haben hierzu einmal einen Langfrist-Chart (auf Wochenbasis) bemüht, der bis ins Jahr 2001 zurückreicht.

Mit Blick auf die aktuelle Bewegungsdynamik ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Bereich über kurz oder lang noch einmal zur Disposition stehen könnte. Dann wird sich zeigen, wie hartnäckig diese alte Widerstandszone noch ist. Im Allgemeinen lehrt die Erfahrung, dass mit solch´ alten Marken nicht unbedingt zu scherzen ist…  Trotz der starken Kursgewinne sollte man natürlich Obacht walten lassen und die Unterseite im Blick haben, denn mit jedem weiteren Kursanstieg erhöht sich das Risiko möglicher Gewinnmitnahmen. Dem Bereich von 12,0 US-Dollar kommt diesbezüglich aus unserer Sicht eine große Bedeutung zu, denn Rücksetzer sollten idealerweise darüber verbleiben. Sollte es dennoch darunter gehen, wäre das als ernstzunehmendes Warnsignal zu interpretieren. Ein Bruch der 12er Marke könnte zudem für weiteres Ungemach sorgen und die Unterstützung bei 11,0 US-Dollar sowie die unserer Meinung nach zentrale Unterstützung bei 9 US-Dollar auf den Plan rufen.

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Schnappatmung bei Apple. K+S AG zurück im Tal der Tränen.

Nachdem die US-Börsen am Montag (17.02.) aufgrund eines Feiertags geschlossen waren, ging die Handelswoche am gestrigen Dienstag erst so richtig los. Für Nervosität sorgte einmal mehr das Thema „Corona-Virus“. Apple (WKN: 865985 | ISIN: US0378331005 | Ticker-Symbol: APC) hat seine erst kürzlich kolportierte Umsatzprognose für das laufende Quartal  wieder kassiert. Investoren und Anleger reagierten verschnupft. Die Aktie des Tech-Konzerns bekam erst einmal Schnappatmung und tauchte in einer ersten Reaktion auf die Nachrichtenlage ab.

Erst Ende Januar, damals im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Dezember-Quartal, gab der Konzern eine verhaltene Umsatzprognose für das aktuelle Quartal heraus und verwies damals bereits auf mögliche Risiken, die aus der Corona-Virus-Epidemie entstehen könnten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse gab Apple nun zu Wochenbeginn bekannt, auch die vorsichtige Umsatzprognose möglicherweise nicht halten zu können und begründete das mit Lieferengpässen bei iPhones. Das schreckte Investoren auf, denn Apple ist bekanntlich nicht der einzige Konzern, der eine große Abhängigkeit von Produktions- und Lieferketten in China hat, unabhängig davon, dass auch China als Absatzmarkt durch die Corona-Virus-Epidemie offenkundig beeinträchtigt wird. Wie lange diese Meldung auf den Kurs Einfluss haben wird, bleibt abzuwarten. Aus charttechnischer Sicht sollte man das Ganze noch nicht überbewerten. Der Kurs ist in den letzten Monaten exzellent gelaufen und hat ein exponiertes Niveau erreicht. Gewinnmitnahmen (aus welchen Gründen auch immer) sollten daher nicht sonderlich überraschen. In zurückliegenden Kommentaren hatten wir immer wieder die Marke von 300,0 US-Dollar thematisiert. Diese sollte unserer Ansicht nach nicht signifikant unterschritten werden, um nicht doch noch eine Top-Bildung voranzutreiben. Noch notiert die Aktie komfortabel darüber. Der Ausbruch auf ein neues Hoch würde das Chartbild bei Apple hingegen erst einmal klären und das Thema Top-Bildung beiseiteschieben. Beiseiteschieben würde die Aktie des Düngemittelproduzenten K+S AG (WKN: KSAG88 | ISIN: DE000KSAG888 | Ticker-Symbol: SDF) auch gern die Risiken, mit denen sie sich aus charttechnischer Sicht derzeit konfrontiert sieht.

Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung in der vergangenen Woche zogen dunkle Wolken über dem Chart auf, nachdem die Aktie zuvor wieder nach unten abdrehen musste, noch ehe die eminent wichtigen 10,0 Euro in Reichweite kamen. In den letzten Handelstagen hat sich die Verfassung des Wertes nicht verbessert. Mittlerweile dehnte sie ihre Rückzugsbewegung unter die 9,0 Euro aus und läuft damit Gefahr, noch einmal das vorherige Tief bei 8,07 Euro ins Visier zu nehmen. Ein Bruch dieser Marke wäre ein fatales Zeichen. Auf der Oberseite gilt: Erst ein Ausbruch über die 10,0 Euro würde die Boden weiter voranbringen.

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Edelmetalle in Aufruhr. Gold bricht aus. Palladium nicht zu bremsen!

Kaufsignale dominieren aktuell das Handelsgeschehen im Edelmetallsektor. Insbesondere Gold (ISIN XD0002747026) und Palladium (ISIN XD0002876429 | Kürzel: XPD)konnten wichtige Widerstände knacken und sich so charttechnischer Fesseln entledigen. Palladium fährt aktuell die ganz großen Geschütze auf und pulverisiert sind letztes Hoch auf eindrucksvolle Art und Weise. Bleiben wir zunächst bei Gold.

Es hatte sich durch die Preisentwicklung der letzten Wochen bereits abgezeichnet und nun ist es soweit: Gold lancierte einen Vorstoß auf der Oberseite. Dass sich das Edelmetall nach dem vergeblichen Versuch, die 1.600er Marke zu überwinden, nicht deutlich zurückzog, war ein erstes Zeichen dafür, dass der Goldpreis noch etwas vorhatte und sich in puncto 1.600er Marke noch nicht geschlagen geben wollte.

Mit den 1.550 US-Dollar als Sprungbrett kämpfte sich das Edelmetall zuletzt wieder in Richtung 1.600 US-Dollar nach oben. Der Ausbruchsversuch ist überaus vielversprechend angelaufen, doch nun gilt es, weiter „Meter“ zu machen und sich möglichst schnell von den 1.600 US-Dollar zu lösen. Ein erstes wichtiges Zwischenziel liegt nun im Bereich von 1.630 US-Dollar, wie der Blick auf den oberen 10-Jahres-Chart auf Wochenbasis deutlich macht.

Eine erfolgreiche Ausdehnung der Bewegung über die 1.630er Marke hinweg wäre aus unserer Sicht ein weiteres wichtiges Signal und würde die Ambitionen des Edelmetalls unterstreichen. Auf der Unterseite gilt es nun, etwaige Rücksetzer auf 1.550 US-Dollar zu begrenzen. Darunter sollte es nicht gehen, anderenfalls müsste die Lage neu bewertet werden. Letztendlich kann man die aktuelle Lage bei Gold aus charttechnischer Sicht auf die einfache Formel zusammendampfen: Jeder Tag oberhalb von 1.600 US-Dollar ist ein guter Tag für Gold (zumindest unter dem bullischen Blickwinkel betrachtet). Wer es bei Palladium mit dem bullischen Blickwinkel hält, kommt derzeit zweifelsohne ebenfalls auf seine Kosten.

Palladium stellt mit seiner Entwicklung wieder einmal alles im Edelmetallbereich in den Schatten. Nachdem das Edelmetall im Januar mit dem fehlgeschlagenen Vorstoß in Richtung 2.600 US-Dollar die nächste Weichenstellung verpasste und damit die Ausbildung eines markanten Hochs einleitete, konnte man durchaus eine größere Korrektur im Anmarsch wähnen. Doch wieder einmal verhinderte Palladium ein solches Szenario und bildete im Bereich von 2.250 US-Dollar einen tragfähigen Boden aus, der nun den aktuellen Vorstoß ermöglichte. Palladium brach mit enormer Dynamik über die 2.500 US-Dollar und die 2.585 US-Dollar aus. Mit aktuell 2.775 US-Dollar nimmt es Kurs auf die 2.800er Marke. Auch bei Palladium gilt, dass der Ausbruch noch an Relevanz gewinnen muss. Insofern sollten sich Rücksetzer idealerweise oberhalb von 2.585 US-Dollar abspielen.

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Wohin steuern USD/JPY und GBP/USD?

Der Devisenmarkt bietet auch aktuell eine Vielzahl interessanter Themen und in einzelnen Währungspaaren überaus interessante charttechnische Konstellation. Eine von diesen ist aktuell bei USD/JPY (WKN: 965991 | ISIN XC0009659910 | Kürzel DLYN) zu finden; noch immer zu finden, möchte man ergänzen, denn der Greenback beißt sich bereits seit geraumer Zeit die Zähne  am „japanischen Bollwerk“ aus. Bereits in unserer letzten Kommentierung zu USD/JPY stand der Widerstandsbereich 110,0 / 110,5 JPY im Fokus. Der Greenback übte Druck aus, verpasste es aber, den entscheidenden Schritt zu vollziehen und diese Hürde zu überspringen.

Zuletzt fehlte es dem Greenback ein wenig an Schubkraft. Durchwachsene Konjunktur- und Preisdaten verhinderten in der letzten Woche den entscheidenden Schritt. Auch in dieser Handelswoche gibt es noch eine Reihe wichtiger Daten, die Einfluss auf den Greenback nehmen könnten. Am morgigen Mittwoch (19.02.) stehen mit der Veröffentlichung der US-Erzeugerpreise und der Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls zwei wichtige Termine an. Überhaupt könnte morgen für USD/JPY ein wichtiger Tag werden, denn auch auf japanischer Seite gibt es relevante Daten. Nachdem am Montag die Daten zum japanischen BIP sowie zur Industrieproduktion unterhalb der Erwartungen liegend veröffentlicht wurden, stehen morgen aktuelle Daten zur japanischen Handelsbilanz sowie Export- und Importdaten und Daten zu den Auftragseingängen bei Maschinenbestellungen an.

Ob daraus signifikante Impulse auf USD/JPY erwachsen werden, bleibt abzuwarten. Frische Impulse hätte das Währungspaar durchaus nötig, denn auf der Oberseite ist der Bereich 110,0 / 110,5 JPY wie vernagelt und auf der Unterseite dominiert der massive Unterstützungsbereich 108,5 / 108,0 JPY inkl. der dort verlaufenden 200-Tage-Linie. Kurzum: Eine Seitwärtsbewegung in den genannten Grenzen sollte nicht überraschen. GBP/USD (WKN 720088 | ISIN GB0031973075 | Kürzel GBP/USD) wartet hingegen mit einer etwas anders gelagerten charttechnischen Konstellation auf.

Der Höhenflug des Pfund nahm im Dezember ein jähes Ende. Das Britische Pfund musste gegen den Greenback den Rückzug antreten und gab hierbei wichtige Unterstützungen auf. Vor allem der Verlust des Bereiches 1,325 / 1,315 US-Dollar „schmerzt“ vor diesem Hintergrund. Immerhin konnte der Rücksetzer unter die 1,30er Marke mittlerweile korrigiert werden, auch wenn man dem erneuten Vorstoß über die 1,30 US-Dollar noch nicht wirklich trauen kann. Das Bewegungsmuster der letzten Handelswochen lässt sich in das Korsett einer bullischen Keil-Formation (grün dargestellt) pressen. Ob sich dieses Szenario jedoch durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Kurzfristig dominieren die Zonen um 1,325 / 1,315 US-Dollar  sowie um 1,30 / 1,29 US-Dollar. Morgen dürfte es auch für das Pfund interessant werden, denn in GB steht die Veröffentlichung der Verbraucher- und Erzeugerpreise an.

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Tech-Werte im Fokus: Intel vor Kaufsignal. Was macht Cisco Systems?

Der Technologiesektor zieht noch immer die Aufmerksamkeit (und damit das Kapital) auf sich. Hinter ihm liegt eine veritable Rally, die sich zuletzt zwar etwas verlangsamt zu haben scheint, aber insgesamt noch intakt ist. Eine fulminante Rally hatte auch Intel (WKN: 855681 | ISIN: US4581401001 |Ticker-Symbol: INL) auf das Börsenparkett gezaubert, bis Ende Januar Gewinnmitnahmen einsetzten und der Wert in eine Konsolidierung eintrat bzw. eintreten musste. Das Chartbild von Intel-Aktie hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung vom 05.02.2020 deutlich aufgehellt. So ganz überraschend kam diese Entwicklung nicht.

In der damaligen Kommentierung thematisierten wir die bullische Flaggenformation (rot), die sich als Folge der Konsolidierung ausbildete und in deren Verlauf auch die Kurslücke erfolgreich geschlossen wurde, die wiederum im Zuge der Zahlenveröffentlichung für das Dezember-Quartal im Januar aufgerissen wurde. Das „saubere“ Schließen der Kurslücke und das anschließende Abdrehen ist unter charttechnischen Aspekten ein wichtiges Signal, weist es doch auf die robuste Verfassung der Aktie hin.  Zwischenzeitlich wurde die bullische Flagge regelkonform über die Oberseite aufgelöst. Auch dieses ist als eine wichtige Weichenstellung zu interpretieren. Der regelkonforme Ausbruch aus der Flagge offerierte der Aktie den erneuten Test des bisherigen Rekordhochs bei knapp 69,3 US-Dollar. Der Wert nutzte die Chance zumindest im Ansatz und lief weiter nach oben. Allerdings hängt die Aktie noch am Widerstand um 68 US-Dollar fest, der sich in den letzten Handelstagen etablieren konnte und sich den Aufwärtsambitionen bislang erfolgreich in den Weg stellt. Ob die Intel-Aktie in der zurückliegenden Konsolidierung ausreichend Kraft geschöpft hat, um sich höheren Aufgaben widmen zu können, wird sich bald zeigen. Wichtig wäre ein rascher Ausbruch über die 68,0 US-Dollar sowie die Ausbildung eines neuen Hochs jenseits der 69,3 US-Dollar.  Auf der Unterseite sollten mögliche Rücksetzer idealerweise auf 63,7 US-Dollar begrenzt bleiben. Sollte es signifikant darunter gehen, muss die Lage neu bewertet werden. Fast hätte auch die Lage – allerdings unter dem bullischen Aspekt – für die Aktie von Cisco Systems (WKN: 878841 | ISIN: US17275R1023 | Ticker-Symbol: CIS) neu bewertet werden können, allerdings scheiterte die Aktie am entscheidenden Widerstand bei 50,0 US-Dollar.

Im Vorfeld der Zahlen nahm der Optimismus zu, was sich wiederum in anziehenden Kursen zeigte. Wie nach einem Drehbuch erreichte die Aktie unmittelbar vor der Zahlenveröffentlichung für das Dezember-Quartal die 50,0 US-Dollar. Weniger die Zahlen, als vielmehr der zurückhaltende Ausblick zogen den Aufwärtsambitionen dann den Stecker. Die Aktie setzte deutlich zurück und läuft nun in Richtung zentraler Unterstützungszone 47,0 / 45,0 US-Dollar. Im Bereich von 43,4 US-Dollar befindet sich das aktuelle 52-Wochen-Tief. Die Ausbildung eines neuen Tiefs gilt es unbedingt zu vermeiden, anderenfalls müsste die Lage noch einmal neu überdacht werden.

 

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Ballard Power vor der Entscheidung. Strauchelt Evotec jetzt?

Noch immer strotzen die Aktienmärkte vor Kraft und können sich bislang erfolgreich gegen den Eintritt in ein Konsolidierungsszenario stemmen. Vor allem die US-Indizes liefern diesbezüglich eine ganz starke Vorstellung ab. Eine ganz starke Vorstellung liefert derzeit auch die Aktie des kanadischen Brennstoffzellen-Unternehmens Ballard Power (WKN: A0RENB | ISIN: CA0585861085 | Ticker-Symbol: PO0) ab. Der Blick auf den unteren 6-Monats-Chart offenbart die spannende Konstellation.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung vor einer Woche hatte die Aktie bereits die Dreiecksformation (rot dargestellt), die sich ausgehend vom Top im Bereich von 12,0 US-Dollar ausbildete und als Konsolidierungsformation interpretiert werden kann, über die Oberseite aufgelöst. Der Widerstand um 11,0 US-Dollar erwies sich zum damaligen Zeitpunkt allerdings als veritable Hürde. Zwischenzeitlich gelang es der Aktie, sich dieser Fessel zu entledigen. Wer nun allerdings dachte, dass es zum direkten Durchmarsch in Richtung 12,0 US-Dollar kommen würde, sieht sich bislang zumindest getäuscht. Mehr als ein zaghafter Vorstoß in Richtung 11,6 US-Dollar sprang noch nicht heraus. Immerhin beendete die Aktie die Handelswoche komfortabel oberhalb der Marke von 11,0 US-Dollar und hält somit für Vorstöße in Richtung 12,0 US-Dollar weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Oberhalb von 12,0 US-Dollar stünde die Tür auf der Oberseite weit offen. Idealerweise bleiben etwaige Rücksetzer auf 11,0 US-Dollar begrenzt. Sollte es aber sogar unter die 9,0 US-Dollar gehen, muss die Lage komplett neu bewertet werden. In einer ganz ähnlichen charttechnischen Konstellation bewegt sich aktuell auch die Aktie des Biotechnologieunternehmens Evotec (WKN: 566480 | ISIN: DE0005664809 | Ticker-Symbol: EVT).

Die Evotec-Aktie rang längere Zeit mit der hartnäckigen Widerstandszone um 26,0 Euro. Zwischenzeitlich gab es jedoch auch einige Rückschläge zu verkraften. Nicht nur einmal stand es hierbei Spitz auf Knopf, als die eminent wichtige Unterstützung von 24,0 Euro mehrmals in den Fokus geriet. Auch der kurzfristige Aufwärtstrend wackelte bedenklich. Letztendlich konnten die Angriffe pariert werden und die „Bullen“ gewannen schließlich die Oberhand. Das Kaufsignal, das sich mit dem erfolgreichen Ausbruch über die 26er Marke genierte, begann sich auch gleich zu entfalten. Die Aktie nahm das bisherige 52-Wochen-Hoch bei 27,3 Euro ins Visier, musste aber am Ende bei 26,7 Euro passen. Der Ausbruch auf ein neues 52-Wochen-Hoch blieb dem Wert verwehrt. Die Aktie trat den geordneten Rückzug an. Nun muss sie aufpassen, dass aus der aktuellen Situation nicht doch noch mehr wird und sie ins Straucheln gerät. Ein erneutes Abtauchen unter die 26er Marke gilt es daher im besten Fall zu vermeiden. Sollte es sogar unter die 24,0 Euro gehen, muss die Lage komplett neu bewertet werden.

 

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Dax – Index muss nun nachsetzen!

Das Positive vorweg. Dem Dax gelang es in der abgelaufenen Handelswoche, ein neues Rekordhoch zu markieren und sich oben festzubeißen. Der robuste Wochenschluss lässt dem Index zudem alle Chance, auch in der neuen Handelswoche seinen eingeschlagenen Weg fortzusetzen und seine Aufwärtsbewegung auszubauen. Bleiben wir zunächst bei den technischen Aspekten.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den Dax, sich erfolgreich durch die massive Widerstandszone 13.500 / 13.640 Punkte zu wühlen. Nachdem sich der Index trotz exzellenter Rahmenbedingungen geraume Zeit an dem Widerstandscluster erfolglos abgearbeitet hatte, sah man im „Bullen-Lager“ schon die eigenen Felle davon schwimmen, doch die Beharrlichkeit zahlte sich aus. Vor allem der Schubkraft der US-Indizes wirkte sich letztendlich positiv aus und trug maßgeblich dazu bei, diese Hürde zu meistern.

Wer nun allerdings dachte, dass der Dax mit dem frischen Kaufsignal im Rücken ein kleines Kursfeuerwerk abbrennen würde, dürfte bis dato ein wenig enttäuscht sein. So richtig gelang es dem Index bislang nicht, sich vom Ausbruchsniveau zu lösen. Aber, was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden. Neben einigen Quartalsergebnissen, die in den nächsten Handelstagen noch eintrudeln werden, dürften auch die anstehenden Konjunkturdaten für wichtige Impulse sorgen. Nachdem es mit der Qualität der letzten Veröffentlichungen eher haperte, ist der Fokus der Marktakteure nun auf die Termine der neuen Handelswoche gerichtet. Bereits der morgige Dienstag (18.02.) hält mit den frischen ZEW-Daten für Deutschland ein erstes Highlight und potentiellen Impulsgeber für den Dax bereit. Am Donnerstag stehen unter anderem die aktuellen Daten zu den Erzeugerpreisen an. Am Freitag (21.02.) wird es dann spannend. Mit den Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und für den Dienstleistungssektor stehen zwei weitere wichtige Gradmesser an. Ob seiner Relevanz dürfte vor allem der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Fokus stehen. Kommen wir noch einmal auf die charttechnischen Perspektiven zurück.

Im Dax liegt nun eine klassische Ausbruchssituation vor. Das heißt im Prinzip, dass jeder Tag, an dem Dax oberhalb der 13.640er Marke notiert, ein guter Tag ist; zumindest aus Sicht der  „Bullen“. Um nicht Gefahr zu laufen, in die Bredouille zu geraten, sollte der Index etwaige Rücksetzer oberhalb von 13.640 Punkten abfangen. Ein signifikanter Rutsch unter die Zone  13.640 / 13.500 Punkte ist zu unter allen Umständen zu vermeiden. Anderenfalls ist eine Neubewertung der Lage erforderlich. Auf der Oberseite könnten die psychologisch relevanten 14.000 Punkte ein mögliches Bewegungsziel darstellen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

 

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News

S&P 500 – Index setzt seine Rally (fast) unbeirrt fort!

Der S&P 500 (WKN: A0AET0 ISIN: US78378X1072) steuert auf einen starken Wochenausklang zu. Auch in dieser Handelswoche vermochten es äußere Einflüsse bislang nicht, die Entwicklung des US-amerikanischen Leitindex nachhaltig zu beeinträchtigen. Dabei gab es durchaus Situationen, in denen man dachte, nun würde es in die Konsolidierung gehen. Doch wie zuletzt auch schon schaffte es der Index, sich aus diesen vermeintlich prekären Situationen zu befreien. Die Konsolidierung wird kommen, muss aber offenkundig noch warten.

Für etwas Nervosität und Unruhe sorgten zuletzt immer mal wieder Nachrichten zur Lage in der von der Corona-Virus-Epidemie besonders arg gebeutelten chinesischen Provinz Hubei mit seiner Hauptstadt Wuhan. Das Wüten des Virus (mit der neuen Bezeichnung Sars-CoV-2) lässt offenkundig nicht nach. An den Finanzmärkten kocht das Thema zwar immer mal wieder hoch, doch (noch) hat es keine gravierenden, negativen Auswirkungen auf die Kursentwicklung.

Nach einer mit zahlreichen Konjunkturdaten gespickten Handelswoche ging es für den S&P 500 unter diesem Aspekt in der aktuellen Handelswoche vergleichsweise ruhig zu. Der gestrige Donnerstag (13.02.) sorgte mit den US-Verbraucherpreisen für ein erstes Highlight. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise in der Kernrate um +0,2 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Preise in der Kernrate um +2,3 Prozent zu und damit leicht stärker als im Vorfeld erwartet (+2,2 Prozent) wurde. Zum Wochenausklang am heutigen Freitag könnte es in puncto Konjunkturdaten noch einmal turbulent werden. Es steht die Veröffentlichung einer Vielzahl relevanter Daten an. Neben den Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen stehen auch die aktuellen Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Uni Michigan / Reuters) an. Ob der Relevanz der Zahlen könnte es durchaus frische Impulse für den S&P 500 geben. Richten wir unseren Blick gleich in die nächste Woche. Hier dürfte vor allem die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls (Mittwoch, 19.02.) im Fokus stehen. An der charttechnischen Lage hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zum S&P 500 vor genau einer Woche kaum etwas verändert.

Die rasche Rückeroberung des temporär gebrochenen Aufwärtstrends war wichtig. Darüber hinaus war es wichtig, dass sich der Index weiterhin oberhalb der 3.200er Marke behaupten konnte. Bei einem Bruch dieser relevanten Unterstützung wäre unserer Meinung nach eine Neubewertung notwendig. Zuletzt konnte der S&P 500 Rücksetzer sogar weitgehend auf das Niveau des Januar-Hochs bei 3.338 Punkten begrenzen. Auch das spricht für die aktuelle Robustheit des Index. Auf der Oberseite wird es aber hingegen offenkundig immer schwieriger, Momentum zu entwickeln. Die Luft wird mit Blick auf das exponierte Kursniveau sozusagen dünner. Möglicherweise könnte ein Ausbruch über die 3.400 Punkte – so er denn kommt – die Bewegung wieder beleben.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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AllgemeinNews

Commerzbank entfesselt? Wirecard obenauf.

Zahlen bestimmen aktuell das Handelsgeschehen im deutschen Aktienmarkt und davon gab es zuletzt reichlich. Nicht immer fielen die Quartals- bzw. die Jahresergebnisse zufriedenstellend aus, mitunter kam es aber auch nicht ganz so schlimm, wie es im Vorfeld erwartet bzw. befürchtet wurde. Womit wir auch schon den Bogen zur Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Kürzel: CBK) geschlagen haben. In unserer gestrigen Kommentierung (noch ohne den Einfluss der Zahlen) thematisierten wir die überaus spannende charttechnische Konstellation. Nach dem Ausbruch über die ehemalige Widerstandszone 5,5 / 5,7 Euro lief der Wert den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,0 / 6,2 Euro an.

Die Veröffentlichung der frischen Ergebnisse des Dezember-Quartals bzw. der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 würde den Kursverlauf auf den Prüfstand stellen; das war klar. Gestern meldete das Finanzinstitut nun seine Zahlen. Diese fielen besser als erwartet (bzw. in diesem Fall besser als befürchtet) aus. Ähnlich wie die Deutsche Bank befindet sich die Commerzbank in einer schwierigen Phase des Konzernumbaus. Dieser Prozess hat auch das Zahlenwerk geprägt. Die erzielten Fortschritte wurden aber vom Markt honoriert; auch hier eine Parallele zur Deutschen Bank. Die Commerzbank gab für das Jahr 2019 einen Ertrag in Höhe von 8,64 Mrd. Euro bekannt; nach 8,57 Mrd. Euro im Jahr 2018. Die Ergebnisseite wurde von den Umstrukturierungen belastet, dennoch gelang es der Commerzbank, für das Jahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 644 Mio. Euro auszuweisen; nach 862 Mio. Euro in 2018. In diesem Punkt hatten die Analysten ein deutlich schwächeres Ergebnis erwartet. Unterm Strich wurden die Zahlen sehr wohlwollend aufgenommen und die Aktie ging mit einem dicken Tagesplus aus dem Donnerstagshandel (13.02.). Netter Nebeneffekt – die Zone 6,0 / 6,2 Euro wurde pulverisiert. Das Chartbild hat sich durch den Zwischensprint deutlich aufgehellt. Neben den geenterten Widerständen gilt es diesbezüglich auch auf das bullische Kreuzen der 200-Tage-Linie zu verweisen. Die Aktie erreichte bereits (fast) den nächsten relevanten Widerstandsbereich um 6,5 / 6,7 Euro. Diese Hürde wäre als nächstes zu meistern. Idealerweise spielen sich Rücksetzer nun oberhalb von 6,0 Euro ab. Einen wichtigen Widerstand konnte auch die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI ) – zumindest  temporär – knacken.

Die Wirecard-Aktie kämpft um einen Verbleib oberhalb von 140,0 Euro und ist offenkundig aktuell drauf und dran, sich von dieser Marke zu lösen. Das wäre aus charttechnischer Sicht eminent wichtig, gilt es doch, das Handelsgeschehen in Richtung der Zone 150,0 / 160,0 Euro zu verlagern. Ein Ausbruch über die 160,0 Euro wäre ein wichtiger Befreiungsschlag. Auf der Unterseite sehen wir die 123,0 Euro weiterhin als zentrale Unterstützung. Idealerweise entwickeln sich etwaige Rücksetzer nicht unter die 130er Marke.

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Varta und K+S AG geraten erneut ins Straucheln. Wirecard bleibt am Ball.

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