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Euro gegen den US-Dollar im Sinkflug

Die Devisenmärkte zeichneten sich in den letzten Handelstagen durch einige überraschende, aber auch einige weniger überraschende Wendungen und Bewegungen aus. Zu den Bewegungen, die hierbei weniger überraschend kamen, gehört sicherlich das Abtauchen des Euro gegen den US-Dollar.

Der Euro wurde zuletzt durch diverse Belastungsfaktoren in Bedrängnis gebracht. Zu nennen wären hier neben den zuletzt tendenziell schwächer ausgefallenen Konjunkturdaten vor allem auch politische Faktoren. Die instabile innenpolitische Situation in Italien beunruhigt die Marktakteure genauso wie die britisch-europäische Schussfahrt in Richtung Brexit. Der Brexit schlägt so unmittelbar davor, vollzogen zu werden, noch einmal hohe Wellen. Die britische Wirtschaft soll der vermeintlich leidtragendere Part sein, doch auch der EU-Seite stehen ohne Zweifel herbe Einschnitte bevor und keiner kann mit Sicherheit sagen, wie die belastete EU-Wirtschaft diese verkraften wird. Interessant ist vor diesem Hintergrund auch die vor einigen Tagen getätigte Aussage der zukünftigen EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die für die Leitzinsen in der Eurozone durchaus noch weiteren Raum nach unten sieht; sofern das notwendig sein sollte.

In dieser Gemengelage wirkt die Gemeinschaftswährung zunehmend instabiler. Hinzu kommt, dass sie mit dem Bruch der 1,11 US-Dollar sowie mit dem Verlust der 1,10 US-Dollar auch aus charttechnischer Sicht gegen den US-Dollar unter Druck geraten ist. Wir haben einen 3-Jahreschart auf Wochenbasis bemüht, um die aktuelle Situation bei EUR/USD darzustellen. Hier zeigt sich, dass der Bruch der 1,10 US-Dollar eine Fortsetzung der Korrekturbewegung bis in den Bereich von 1,083 US-Dollar offeriert. Doch dabei muss es nicht bleiben. Selbst ein Test des Bereiches um 1,05 US-Dollar ist über kurz oder lang möglich und sollte durchaus mit einkalkuliert werden. Für den US-Dollar stehen in den nächsten Handelstagen einige wichtige Konjunkturdaten an. So wird am heutigen Dienstag (03.09.) der wichtige ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Am Mittwoch folgt u.a. das Beige Book der FED, am Donnerstag (04.09.) u.a. der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe und am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für August.

Widmen wir uns noch kurz EUR/JPY (3-Jahreschart auf Wochenbasis). Und auch gegen den Yen präsentiert sich der Euro in schwacher Verfassung. Der letzte relevante Versuch des Euro, einen Boden auszubilden, nahm im Juli dieses Jahres ein jähes Ende, als die Unterstützung bei 121,0 JPY verloren ging. Mit dem Bruch der 120er Marke hat sich für den Euro nun weiteres Abwärtspotential eröffnet. Ein Test der 115,0 JPY scheint in der aktuellen Situation unvermeidlich zu sein…

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen.FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.

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S&P 500 mit Fehlversuch

Der S&P 500 unternahm am Freitag (30.08.) einen weiteren, durchaus als vielversprechend zu bezeichnenden Vorstoß auf der Oberseite. Doch es gelang dem Index letztendlich nicht, die Woche oberhalb der eminent wichtigen Marke von 2.930 Punkten abzuschließen.

Bereits seit Anfang August ist der S&P 500 aus charttechnischer Sicht in einer Handelsspanne gefangen. Während auf der Unterseite die Zone 2.800 / 2.820 Punkte dominiert, ist es auf der Oberseite die Marke von 2.930 Punkten. Wir hatten diese Seitwärtsbewegung bereits in unserer letzten Kommentierung vor einigen Tagen thematisiert und dem Index respektive den Marktakteuren damit eine (an)gespannte Erwartungshaltung attestiert. Die zentrale Frage lautet nach wie vor: Ist die aktuell zu beobachtende Seitwärtsbewegung der Versuch des Index, einen Boden auszubilden, um im Anschluss wieder in Richtung Juli-Hochs auf- bzw. auszubrechen oder aber handelt es sich hierbei nur um eine Verschnaufpause, ehe die Korrektur wieder Fahrt aufnehmen wird? Eine belastbare Antwort auf diese Frage würde nur ein dynamischer Ausbruch aus dieser Spanne geben, bis dahin sind beide Szenarien im Spiel…

Dass der S&P 500 am Freitag eine wichtige Weichenstellung verpasste, lag unter anderem an den enttäuschenden Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Reuters / Uni Michigan). Diesen Fehlversuch jedoch nur an den Daten zum Verbrauchervertrauen festzumachen, wäre wohl aber zu kurz gegriffen, denn auch der Umstand, dass ein Wochenende vor der Tür stand, dürfte in dieser von Nervosität geprägten Phase eine Rolle gespielt haben. Insofern heißt es in Bezug auf den S&P 500 – neue Woche, neues Glück! Und davon braucht der Index mit Blick auf die nahenden Konjunkturdaten eine Menge.

Die neue Woche startet zunächst ohne relevante US-Daten, dann nimmt sie aber Fahrt auf. Am Dienstag (03.09.) steht u.a. der wichtige ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe auf der Agenda. Am Mittwoch folgt u.a. das Beige Book der FED. Am Donnerstag wird u.a. der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe erwartet, ehe der eminent wichtige US-Arbeitsmarktbericht die Handelswoche beschließen wird. Möglicherweise sehen die Marktteilnehmer nach der Vielzahl von Daten „klarer“. Klarheit wäre auch in Bezug auf das Chartbild wichtig. Ein Ausbruch aus der bezeichneten Range könnte richtungsweisend werden. So könnte ein Ausbruch über die 2.930 Punkte noch einmal die Juli-Hochs im Bereich von 3.030 Punkten in Reichweite bringen. Doch auch die Risiken auf der Unterseite sollte man nicht ausblenden. Ein Rutsch unter die 2.800 Punkten (in diesem Bereich verläuft u.a. die 200-Tage-Linie) könnte noch einmal eine Bewegung in Richtung 2.730 (Juni-Tief) initiieren.

(S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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Das sind die Sieger der Sommerrunde!

Das war wieder eine spannende Runde. Die Teilnehmer mit den besten Trades haben das virtuelle Startkapital von 50.000 Euro in einen unglaublichen Betrag gewandelt.

Wir gratulieren allen Siegern:

1. Platz: Spiderman mit unglaublichen 94.950.03 %
2. Platz: Hah mit beachtlichen 1.761.01 %
3. Platz: Aktienhexe mit respektablen  640.27 %

10. Platz: Sili mit 29.34 %
20. Platz: Emil02 mit 7.82 %
30. Platz: Karino mit 4.81%
40. Platz: Dago4m mit 2.85 %
50. Platz: Dow mit 1.04 %

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner werden in der nächsten Woche von uns benachrichtigt.

Wer es nicht auf die Gewinner-Plätze geschafft hat, kann sich nun in der Spätsommerrunde beweisen und erneut die Chance auf tolle Preise sichern.

Wir wünschen Euch viel Erfolg,
Euer FollowFin-Team

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WTI Oil noch ohne Esprit

Wenn man der Entwicklung am Ölmarkt in den letzten Handelstagen etwas Positives abgewinnen will, dann dass sich hier kein signifikanter Verkaufsdruck aufbaute. Gerade nach den Ereignissen vom vergangenen Freitag (23.08.) hätte das auch anders verlaufen können. Natürlich gilt es festzustellen, dass die neue Eskalation im Handelsstreit mit neuen Zöllen auf beiden Seiten nicht ganz spurlos an dem konjunktursensiblen Rohstoff vorbeiging. Die Marktakteure ließen sich jedoch mit den von Trump kurz darauf in Aussicht gestellten Gesprächen offenkundig wieder etwas beruhigen. Ob es zu diesen Gesprächen in naher Zukunft auch tatsächlich kommen wird, bleibt nach wie vor offen. Das Thema dürfte noch eine ganze Weile dominierend bleiben und den Ölmarkt mit immer neuen Entwicklungen in Atem halten.

Gestern gab es die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 23.08. Den Angaben der EIA zufolge sind die US-Rohöllagerbestände im Berichtszeitraum um knapp 10 Mio. Barrel auf insgesamt 427,8 Mio. Barrel gesunken. Mit dieser deutlichen Reduzierung der Bestände hatte im Vorfeld kaum jemand gerechnet. Die Erwartungen sahen einen leichten Bestandsabbau in Höhe von knapp 2 Mio. Barrel vor. Nach dem deutlichen Bestandsabbau in der Vorwoche (-2,7 Mio. Barrel in der Woche zum 16.08.) konnte somit nachgelegt werden. Ein anderer Aspekt blieb allerdings ein wenig unbeachtet. Die EIA gab die US-Rohölproduktion für die Woche zum 23.08. mit 12,5 Mio. bpd (barrels per day) an. Das ist ein neuer Rekord für das Jahr 2019. Das bisherige Jahreshoch notiert aus der Woche zum 31.05.2019 mit 12,4 Mio. bpd.

Die Ölpreise legten nach den Daten zunächst zu. Die Frage ist nun, wie nachhaltig sich das Ganze in den nächsten Handelstagen gestalten wird. Bislang waren es vor allem schwache Konjunkturdaten, die Aufwärtsbewegungen bei Brent C.O. und WTI Oil limitierten. Insofern rücken die anstehenden Daten bereits ins Blickfeld. Noch heute werden in den USA aktuelle BIP-Daten und ebenso wichtige Daten zum privaten Konsum veröffentlicht. Am Freitag stehen in den USA dann u.a. der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und frische Daten zum US-Verbrauchervertrauen (Reuters/Uni Michigan) an.

Schauen wir uns WTI Oil unter charttechnischen Aspekten an. Der Verlauf der letzten Zeit zeigte, dass es WTI Oil schwer fällt, Aufwärtsmomentum zu kreieren. Salopp gesagt: Oberhalb von 55,0 US-Dollar wird die Luft dünn. Dabei wäre es eminent wichtig, wenn es WTI Oil gelingen würde, sich von diesem Bereich zu lösen. Hier verläuft eine wichtige Horizontallinie und trifft mittlerweile auf den kurzfristigen Abwärtstrend sowie die 200-Tage-Linie. Die Aufgabenstellung ist klar. WTI Oil muss über die 60,0 US-Dollar und darf nicht unter die zentrale Unterstützung bei 51,3 / 50,0 US-Dollar fallen.

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US-Dollar gegen Yen unter Druck

Die Finanzmärkte sind zuletzt in ziemlich unruhiges Fahrwasser geraten. Die Volatilität nahm in den vergangenen Handelstagen und –wochen auch am Devisenmarkt spürbar zu. Ob nun wieder etwas Ruhe einkehren wird, bleibt abzuwarten, muss mit Blick auf die aktuelle Gemengelage aber bezweifelt werden.

Aus unserer Sicht gehört USD / JPY aktuell zu den interessantesten Währungspaaren. Während die US-Dollar-Seite vor allem von Spekulationen über die (kurzfristige) Zinspolitik der US-Notenbank bestimmt wird, steht der Yen auch unter dem Einfluss von Emotionen. In turbulenten Börsenzeiten gewinnt der Yen als sicherer Hafen zunehmend an Bedeutung. Insofern ist es mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen auch kein Wunder, dass es in den letzten Handelstagen vor allem bei USD / JPY sehr volatil zuging. Als am Freitag (23.08.) der Handelskonflikt zwischen den USA und China eine neue Eskalationsstufe erreicht hatte, setzte diese Entwicklung vor allem dem Greenback zu, der gegen den Yen in die Knie ging. Zuvor staute sich über eine vergleichsweise enge Seitwärtsbewegung (106,2 / 106,7 JPY, orange dargestellt) Bewegungspotential auf, das sich nun mit dem Freitag als Auslöser Bahn brach.

Der US-Dollar fiel rasch aus der engen Handelsspanne heraus. Das vorherige Bewegungstief bei 105,0 JPY wurde ebenfalls temporär unterschritten, was eine weitere Schwächung des Greenbacks unter charttechnischen Aspekten darstellte. Im Bereich von 104,5 JPY setzte schließlich ein Erholungsversuch ein. Die Lage im Handelskonflikt hatte sich vermeintlich wieder etwas beruhigt, nachdem Trump neue Gespräche mit den Chinesen in Aussicht stellte. Unterm Strich schaffte es die Erholung aber bislang nicht, die entscheidenden Akzente zu setzen und den Bereich 106,7 JPY bzw. 107,2 JPY zurückzuerobern. Und so könnte es bald wieder für den Greenback prekär werden, denn der Erholung geht offenkundig wieder die Luft aus, sodass der US-Dollar aktuell wieder Gefahr läuft, noch einmal in den Bereich 105,0 / 104,5 JPY abtauchen zu müssen. Eine Entspannung sehen wir aus charttechnischer Sicht erst, sollte es dem US-Dollar gelingen, die 107,2 JPY zurückzuerobern.

Neben den weiteren Entwicklungen im Handelsstreit gilt es aber auch, die anstehenden japanischen und US-amerikanischen Konjunktur- und Preisdaten im Auge zu behalten. Insbesondere verspricht die zweite Hälfte der Handelswoche hier Spannung. Während bereits am Donnerstag (29.08.) in den USA aktuelle BIP-Daten und nicht minder wichtige Daten zum privaten Konsum auf der Agenda stehen, wird es am Freitag (30.08.) schließlich in Japan spannend. Neben Daten zur japanischen Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen werden auch die Verbraucherpreise für den Großraum Tokio veröffentlicht. In den USA werden am Freitag u.a. der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und frische Daten zum US-Verbrauchervertrauen (Reuters/Uni Michigan) erwartet.

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DAX – Mit schwerer Hypothek in die neue Woche

Der Ausklang der letzten Handelswoche wirbelte noch einmal ordentlich Staub auf. Und um beim sprachlichen Bild zu bleiben: Es wird wohl auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis sich dieser Staub setzen wird.

Zur Ausgangslage: Die Finanzmärkte fieberten am Freitag (23.08.) eigentlich der Rede des FED-Präsidenten Jerome Powell auf dem Symposium der Notenbanker in Jackson Hole entgegen. Doch diese Rede geriet angesichts der sich überschlagenden Entwicklungen rasch zur Nebensache. China holte im Handelskonflikt mit den USA zum Gegenschlag aus und belegte diverse Warengruppen mit Zöllen. Das brachte den US-Präsidenten so richtig in Rage, sodass dieser wiederum Gegenmaßnahmen auf die chinesische Zölle ankündigte. Der eskalierende Handelskonflikt schürte die Unsicherheiten an den Märkten und schickte die Aktienindizes auf Talfahrt. Doch US-Präsident Trump beließ es nicht dabei und feuerte noch eine verbale Breitseite in Richtung des FED-Präsidenten Powell.

Mit dieser schweren Hypothek gehen Dax & Co. nun in die neue Woche. Es wird womöglich eine Weile dauern, bis diese Entwicklungen verarbeitet werden können, aber der erste Gewinner der aktuellen Zuspitzung ließ sich bereits am Freitag ausmachen, denn Gold legte deutlich zu und profitierte von der um sich greifenden Verunsicherung.

Taumelnde Aktienmärkte am Freitag (23.08.) und ein haussierender Goldpreis bilden nun die Ausgangslage für den Auftakt zur neuen Handelswoche. Vieles wird unserer Meinung nach vom Start abhängen. Können die Indizes den Rückschlag vom Freitag recht schnell verkraften und zügig zur Tagesordnung übergehen oder ist hier etwas in Bewegung geraten, was die Marktteilnehmer noch auf Wochen hinaus beschäftigen könnte?

In der neuen Handelswoche stehen dies- und jenseits des Atlantiks zahlreiche relevante Konjunkturdaten an. Bleiben wir bei der Betrachtung auf „unserer“ Seite. Noch heute (Montag, 26.08.) stehen die aktuellen ifo-Daten an. Am Dienstag (27.08.) gibt es frische BIP-Daten, ehe am Mittwoch Daten zum GfK-Verbrauchervertrauen folgen werden.

Aus charttechnischer Sicht gelang es dem Index bereits zuletzt nicht, für klarere Verhältnisse auf der Oberseite zu sorgen. Er scheiterte mehrfach am Widerstand bei 11.850 Punkten, sodass auch ein Test der 12.000er Marke zuletzt ausblieb. Mit dem Rückschlag vom Freitag stehen nun erneut die 200-Tage-Linie sowie der Supportbereich um 11.500 Punkte im Feuer. Geht es darunter, muss mit einer Ausdehnung der Bewegung auf 11.000 Punkte gerechnet werden. Sollte es (wider Erwarten) kurzfristig zu einer Rückeroberung der 11.850er Widerstandsmarke (idealerweise der 12.000er Marke) kommen, würde sich die charttechnische Lage für den Dax deutlich entspannen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Stehen Brent C.O. und WTI Oil vor einem neuem Aufwärtsimpuls?

Nach den zurückliegenden Turbulenzen haben sich die Finanzmärkte wieder etwas beruhigt und auch der Ölmarkt selbst präsentierte sich zuletzt stabiler. Ob die Korrektur den Boden für einen erneuten Aufwärtsimpuls bei den Ölpreisen bereitet hat, bleibt allerdings abzuwarten, doch auszuschließen ist dieses Szenario nicht.

Schauen wir uns zunächst die fundamentalen Rahmenbedingungen an. Diesbezüglich waren gestern die frischen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 16.08. von Interesse. Den Angaben der EIA zufolge sind die US-Rohöllagerbestände im Berichtszeitraum um knapp 2,7 Mio. Barrel auf insgesamt 437,8 Mio. Barrel gesunken. Der Markt hatte im Vorfeld ebenfalls einen Bestandsabbau erwartet, doch nicht in diesem Ausmaß. Nachdem für die Vorwoche noch ein überraschender Bestandsaufbau vermeldet worden war und die Ölpreise daraufhin „enttäuscht“ reagierten, konnten die aktuellen Daten nun (zur Abwechslung) überzeugen. Die EIA gab die US-Rohölproduktion für die Woche zum 16.08. mit 12,3 Mio. bpd (barrels per day) und damit im Vergleich zur Vorwoche unverändert an. Somit bewegt sich die Ölproduktion nach wie vor auf hohem Niveau, ohne jedoch neue Rekorde zu markieren. Das bisherige Jahreshoch notiert aus der Woche zum 31.05.2019 mit 12,4 Mio. bpd. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit verdeutlicht aber noch einmal, wie vital die US-Förderindustrie derzeit ist. So bewegte sich die Produktion vor einem Jahr (also im August 2018) auf einem Niveau von „nur“ 11,0 Mio. bpd.

Das Thema Geopolitik spielt unverändert eine große Rolle. Im Zuge des „Tanker-Streits“ zwischen den USA und dem Iran hat kürzlich der iranische Präsident Ruhani noch einmal die Drohung seitens Teherans bekräftigt, die wichtigen Exportrouten für Öl im Persischen Golf dicht machen zu wollen, sollte sich die Situation zwischen den beiden Ländern weiter zuspitzen. Schauen wir auf die aktuellen charttechnischen Konstellationen bei Brent C.O. und WTI Oil.

Brent C.O. drohte nach dem Bruch der wichtigen Unterstützung von 60,0 US-Dollar der Durchmarsch in Richtung des Dezember-Tiefs bei 51,5 US-Dollar. Doch bereits im Bereich von 56,0 US-Dollar setzte eine Gegenbewegung ein, die den Ölpreis wieder in Richtung 60,0 US-Dollar führte. Um eine nachhaltige Entspannung herbeizuführen, muss Brent C.O. die 62,5 US-Dollar zurückerobern. Alles andere wäre der berühmt-berüchtigte Sturm im Wasserglas… Risiken lauern nach wie vor auf der Unterseite. Die Ausbildung neuer Tiefs unterhalb von 56,0 US-Dollar gilt es daher unbedingt zu vermeiden.

Die Situation bei WTI Oil ist ähnlich. Auch hier ist eine Erholung zu beobachten, die aber bis dato Durchschlagskraft vermissen lässt. Aktuell steht die 200-Tage-Linie im Fokus, die zusammen mit dem Horizontalwiderstand bei 55,0 US-Dollar ein veritables Widerstandscluster bildet. Kurzum: Um das Chartbild zu klären, muss WTI Oil über die 57,5 US-Dollar oder noch besser über die 60,0 US-Dollar laufen. So lange dieses nicht der Fall ist, bleibt der Bereich 51,3 / 50,0 US-Dollar gefährdet.

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DAX – Erst einmal (etwas) durchatmen!

Nach den jüngsten Turbulenzen konnte der Dax zuletzt wieder etwas durchatmen. Die Belastungsfaktoren haben sich dabei noch keineswegs in Rauch aufgelöst. Das Damoklesschwert einer nächsten und womöglich dann noch heftigeren Korrekturwelle schwebt unserer Meinung nach weiterhin immer über dem Index. Es sollte überraschen, wenn es das in Sachen Korrektur schon gewesen sein sollte.

Die zahlreichen Auslöser und Katalysatoren der Korrektur hatten wir bereits in den zurückliegenden Kommentaren thematisiert. Richten wir unseren Fokus nun auf mögliche Szenarien, wie es in den nächsten Handelstagen und –wochen mit dem Dax weitergehen könnte…

Es sollte aus unserer Sicht nicht sonderlich überraschen, wenn sich in der nächsten Zeit dynamische Bewegungen die Klinke in die Hand geben und der Handelsverlauf von schnellen Richtungswechseln geprägt werden sollte. Die Stimmung ist ob der zahlreichen Brandherde nervös. So schnell dürfte hier keine Ruhe einkehren.

Vor allem das Hin und Her im Handelskonflikt zwischen den USA und China sorgt für Unruhe. Mitunter änderten zuletzt wenige Zeichen via Kurznachrichtendienst die Lage grundlegend. So sind die Märkte zwischen Optimismus und Pessimismus hin- und hergerissen. Dass nun mit der Situation in Hongkong auch noch ein politischer Aspekt mit in die Thematik hineinspielt, macht die Sache nicht einfacher. Und Unsicherheit ist nicht unbedingt das, was Aktienmärkte mögen.  Eine rasche Lösung scheint im Handelskonflikt kaum möglich zu sein und so steht zu befürchten, dass das Thema die Märkte noch eine längere Zeit in Atem halten wird.

Nachdem die US-Notenbank auf ihrer Juli-Sitzung die hohen Erwartungen der Märkte und des US-Präsidenten nicht ganz erfüllen konnte oder wollte, richten sich die Blicke bereits auf die nächste Sitzung des FOMC am 17.09. und 18.09. Liefert die FED dann? Bis dahin gibt es noch ein paar wichtige Termine. Neben wichtigen Preis- und Konjunkturdaten gilt es auch, die Veröffentlichung der Protokolle der Juli-Sitzung des FOMC der FED zu beachten. Diese werden am morgigen Mittwoch (21.08.) veröffentlicht.

Kurzum: Die erste Korrekturwelle hat der Index zwar überstanden, doch um dem Index bereits eine neue Stabilität zu attestieren, ist es aus unserer Sicht noch zu früh.  Hier gilt es, die nächsten Tage abzuwarten. Aus charttechnischer Sicht war der Bruch der 11.500er Marke ein Rückschlag. Dass sich der Index vergleichsweise rasch wieder darüber zurückkämpfen konnte und nicht in Richtung 11.000 Punkte abtauchte, ist wiederum positiv zu bewerten. Dennoch bleibt es dabei: Erst Erholungsbewegungen, die sich über die 12.000er Marke entwickeln können, erlangen Relevanz.

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Auf und Ab an den Devisenmärkten

Devissen, Forx, EUR/Dollar, EUR/USD

Die letzten Handelstage hatten es wahrlich in sich. Die Fülle geopolitischer und handelspolitischer Konflikte führte an den Finanzmärkten im Allgemeinen und an den Devisenmärkten im Speziellen zu großen Verwerfungen.

Zu den Währungspaaren, die aufgrund ihrer Bedeutung im Fokus des Interesses stehen, gehört ohne Zweifel USD / JPY. Wir möchten noch einmal an unsere letzte Kommentierung zu USD / JPY vom 08.08. dieses Jahres anknüpfen. Zum damaligen Zeitpunkt nahm die Korrektur des US-Dollars gegen den Yen noch einmal Fahrt auf. Der Greenback durchbrach die eminent wichtige Unterstützung bei 107,2 JPY. Die 105,0 JPY aktivierten sich daraufhin als potentielles Bewegungsziel. Zwischenzeitlich wurde dieses Bewegungsziel (punktgenau) abgearbeitet, worauf zunächst eine Erholung im US-Dollar einsetzte. Das von uns damals skizzierte Worst-Case-Szenario mit der möglichen Ausdehnung der Korrektur bis auf 100,0 JPY ist damit aber noch nicht vom Tisch. Temporär hat sich die Lage (aus Sicht des US-Dollars) zwar beruhigt, doch von Entwarnung kann noch nicht gesprochen werden.

Dass es dem US-Dollar vor dem Hintergrund der ganzen belastenden Themen gelang, in der zweiten Hälfte der letzten Woche wieder Boden unter die Füße zu bekommen, lag vor allem an den vergleichsweise robusten US-Konjunkturdaten – insbesondere denen vom vergangenen Donnerstag (15.08.). So überraschten sowohl die aktuellen Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen als auch der Philadelphia-Fed-Herstellungsindex positiv. Es war allerdings nicht alles Gold, was da glänzte, denn am Freitag (16.08.) enttäuschte dann das US-Verbrauchervertrauen (Reuters/Uni Michigan).

Aus charttechnischer Sicht sind die beiden relevanten Marken deutlich auszumachen. Das markante Tief bei 105,0 JPY gilt es nun für den US-Dollar zu verteidigen. Ein Rutsch unter diese Marke sollte tunlichst vermieden werden, denn anderenfalls würde sich aus unserer Sicht die bereits thematisierte Zone um 100,0 JPY als potentieller Zielbereich aktivieren. Auf der Oberseite bleiben die 107,2 JPY das Maß der Dinge. Dieser Widerstandsbereich muss übersprungen werden, um eine erste Entspannung herbeizuführen.

Kommen wir auf GBP  /USD. Seit kurzer Zeit führt Boris Johnson das Vereinigte Königreich als Premierminister und steuert es damit wohl auf einen ungeregelten Brexit zu. Das Pfund kannte während dieser Phase an den Devisenmärkten nur eine Richtung; nämlich abwärts. Die Talfahrt gegen den US-Dollar zeigt sich deutlich im unteren 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis. Nach dem Verlust der massiven Unterstützungszone 1,275 / 1,250 US-Dollar kam es, wie es kommen musste. Die Korrektur brach sich weiter Bahn. Zwischenzeitlich fiel das Britische Pfund auf 1,20 US-Dollar zurück. Die Relevanz der Zone lässt sich unschwer im Chart erkennen. Sollte es unter die 1,20 US-Dollar gehen, muss eine Neubewertung erfolgen. Eine nachhaltige Entspannung ist aus Sicht für das Pfunds erst oberhalb von 1,25 / 1,275 US-Dollar zu erwarten.

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Ölpreise mit wechselvoller Handelswoche

Der Ölmarkt durchlebte eine bis dato wechselvolle Handelswoche. Die Preise von Brent C.O. und WTI Oil gingen hoch und runter. Die aktuelle Gemengelage ist überaus diffizil. Es hat sich in den letzten Handelstagen einiges über dem Ölsektor zusammengebraut.

Das erste Highlight einer überaus turbulenten Handelswoche lieferte der Dienstag (13.08.). US-Präsident Trump gab bekannt, die eigentlich für Anfang September geplante Einführung neuer Strafzölle auf einige chinesische Waren noch einmal verschieben zu wollen. Die Finanzmärkte bewerteten dieses als Zeichen der Entspannung. Die Reaktion am Ölmarkt fiel deutlich aus. Die vermeintlichen Signale einer Entspannung  wurden in steigende Ölpreise umgemünzt.  Unabhängig davon, dass die überraschende Kehrtwende Trumps seine Position in den nächsten Verhandlungen mit China (so sie denn kommen) durchaus schwächen könnte, verpuffte die Maßnahme in ihrer Wirkung auf die Finanzmärkte. Es wurde bereits kurze Zeit später deutlich, dass es hier so schnell wohl keine Fortschritte in den Gesprächen der beiden Parteien geben wird. Die Fronten scheinen auch nach dem Signal aus Washington unverändert verhärtet zu sein.

Die Ölpreise litten zudem unter schwachen chinesischen Konjunkturdaten und der in den USA am Mittwoch (14.08.) aufgeflammten Rezessionsangst, denn am Mittwoch sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen unter die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas „normalisiert“, doch das Ereignis als solches wird in Bezug auf eine möglicherweise heraufziehende Rezession in den USA als Warnsignal bewertet.

In das für Ölpreise schwache Marktumfeld passten dann auch die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 09.08. Nachdem es in der Woche zum 02.08. einen Aufbau der Ölbestände zu verzeichnen gab, rechneten die Marktteilnehmer im Vorfeld für die Woche zum 09.08. mit rückläufigen Ölbeständen. Doch sie wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Die Bestände legten um knapp 1,6 Mio. Barrel auf 440,5 Mio. Barrel zu. Die US-Rohölproduktion verpasste allerdings einen neuen Jahresrekord (dieser wurde mit 12,4 Mio. bpd in der Woche zum 31.05. aufgestellt) und lag in der Woche zum 09.08. mit 12,3 Mio. bpd auf dem Niveau der Vorwoche.

An der charttechnischen Gesamtlage von WTI Oil hat sich zuletzt nicht sonderlich viel verändert. Der Preis notiert nach dem Zwischenhoch vom Dienstag wieder im Bereich der wichtigen Marke von 55,0 US-Dollar. Aus unserer Sicht ist ein erneuter Test der Zone 51,3 / 50,0 US-Dollar noch nicht vom Tisch.

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