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Commerzbank, Lufthansa und Infineon mit einem ersten Erholungsversuch

Nach dem „schwarzen Montag“ sollte der gestrige Dienstag den deutschen Aktien zumindest eine technisch motivierte Erholung und somit eine kleine Verschnaufpause bringen. Der frühe Handel ließ sich gestern auch noch vergleichsweise positiv an, doch dann begannen die Kurse im weiteren Tagesverlauf zu bröckeln. Zahlreiche Werte konnten die Gewinne aus dem frühen Handel nicht halten und knickten wieder ein. Am heutigen Mittwoch muss da mehr kommen! Schauen wir uns stellvertretend einmal drei Protagonisten an und beginnen mit der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK).

Spätestens mit dem Bruch der eminent wichtigen Marke von 6,0 Euro war das Kapitel „Trendwende“ beendet. Die Korrektur nahm im weiteren Verlauf Fahrt auf. Kurse von 6,0 Euro sind mittlerweile in weite Ferne gerückt. Die Aktie markierte am Montag mit knapp 3,64 Euro ein neues Tief. Ob dieses für eine Weile Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Die Korrektur scheint noch keineswegs ausgestanden zu sein. Der am Dienstag lancierte Erholungsversuch schaffte es nicht, sich oberhalb von 4,0 Euro zu etablieren. Dabei wäre eine beherzte Erholung jetzt von elementarer Bedeutung. Die Rückkehr über die Zone 4,7 / 5,0 Euro muss aus charttechnischer Sicht das erklärte Ziel sein, um eine Entspannung der Lage zu erwirken. Nach einer charttechnischen Entspannung sehnt sich in diesen Tagen auch die arg gebeutelte Aktie der Deutschen Lufthansa (WKN: 823212 | ISIN: DE0008232125 | Ticker-Symbol: LHA).

Mit großer Vehemenz stemmt sich der Wert in diesen Tagen gegen das Erreichen des einstelligen Kursbereiches. Ob dieses Unterfangen am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt ebenfalls noch abzuwarten. Sollte es zum Bruch der 10,0 Euro kommen, könnte das die laufende Korrektur noch einmal befeuern. Auf der Oberseite gilt es daher, den Bereich von 12,7 Euro zügig zu erreichen, um die Situation unter charttechnischen Aspekten etwas zu beruhigen. Bislang zeichnet sich aber ein kraftvoller Vorstoß auf der Oberseite noch nicht ab. Auch die Aktie des Chipherstellers Infineon (WKN: 623100 | ISIN: DE0006231004 | Ticker-Symbol: IFX) versuchte sich am Dienstag an einer Erholung. Zuvor erreichte der Wert am Montag noch einmal das markante Oktober-Tief bei 15,3 Euro.

Die erfolgreiche Bestätigung dieses Unterstützungsniveaus könnte sich noch als richtungsweisender Schritt herausstellen. Hierzu müsste die Infineon-Aktie aber in den nächsten Tagen nachlegen und wichtige Widerstände zurückgewinnen. Vor allem dem Bereich von 18,0 / 18,7 Euro billigen wir vor diesem Hintergrund eine hohe Relevanz zu. Infineon befindet sich im Vergleich zu den beiden anderen Protagonisten noch in der vergleichsweise komfortablen Lage, über intakte Unterstützungen zu verfügen. Neben den bereits benannten 15,3 Euro sind diese bei 14,4 Euro und 13,4 Euro zu suchen.

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