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Commerzbank (noch) ohne Schwung. Infineon mit Kaufsignal. Evotec in der Bredouille.

Die Aktienmärkte halten den Druck auf der Oberseite hoch und zeigen sich nach der jüngsten Verschnaufpause wieder von ihrer besten Seite. Ein starker Wochenausklang würde die Chance auf eine Fortsetzung der Erholung über die letzten Verlaufshochs hinweg womöglich sogar noch einmal verbessern.

Ein neues Verlaufshoch hat bereits die Aktie des Chipherstellers Infineon (WKN: 623100 | ISIN: DE0006231004 | Ticker-Symbol: IFX) vor Augen, denn die Aktie wartet aktuell mit einem frischen Kaufsignal auf.

In unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle in der vergangenen Woche zeigte die Aktie bereits vielversprechende Ansätze und brach über den Widerstand bei 17,2 Euro aus. Allerdings gelang es dem Wert nicht, den Vorstoß entscheidend voranzubringen. Unmittelbar vor dem Erreichen der 18,0 Euro drehte die Aktie wieder ab. Die Relevanz des Bereiches um 18,0 Euro leitet sich unter anderem auch dadurch ab, dass hier die 200-Tage-Linie verläuft. Nach einem kurzen Rücksetzer auf 16,0 Euro gelang es der Aktie nun im gestrigen Donnerstagshandel (07.05.), über die 18,0 Euro zu setzen und damit gleichzeitig die 200-Tage-Linie bullisch zu kreuzen. Dieses Kaufsignal könnte richtungsweisenden Charakter haben. Kurzfristig muss es für die Aktie nun darum gehen, sich oberhalb von 18,0 Euro festzusetzen und über kurz oder lang einen Vorstoß in Richtung 19,5 Euro / 20,0 Euro zu lancieren. Auf der Unterseite sollte es hingegen nicht mehr unter die aus unserer Sicht zentrale Unterstützung bei 15,0 Euro gehen. Während es für die Infineon-Aktie aus charttechnischer Sicht durchaus vielversprechend aussieht, ergeht sich die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK) unverändert in einer Seitwärtsbewegung.

Die charttechnische Konstellation ist schnell zusammengefasst. Während auf der Unterseite die Zone 3,0 / 2,83 Euro das Handelsgeschehen dominiert, hält der Bereich 3,5 / 3,8 Euro den Aktienkurs auf der Oberseite im Zaum. Ein rasches Ende dieser Seitwärtsbewegung ist wohl nicht zu erwarten. Ein letzter Versuch Ende April nahm zumindest ein jähes Ende. Die Aktie des Biotechnologieunternehmens Evotec (WKN: 566480 | ISIN: DE0005664809 | Ticker-Symbol: EVT) muss hingegen aufpassen, ihre gute Ausgangslage nicht zu verspielen. Auf der Unterseite ist sie ein wenig in die Bredouille geraten.

Die fulminante Erholung trieb die Aktie von knapp 18,0 Euro auf zwischenzeitlich 24,0 Euro. Einen Teil der stattlichen Gewinne musste der Wert bereits wieder abgeben. Aktuell steht die Marke von 22,0 Euro im Fokus. Neben einer wichtigen Horizontalunterstützung verläuft in diesem Bereich auch die 200-Tage-Linie. Sollte diese veritable Unterstützungszone gebrochen werden, könnte es noch einmal eng werden. Eine Ausdehnung der Bewegung auf 20,0 Euro wäre nicht auszuschließen. Auf der Oberseite würde hingegen ein Ausbruch über die 24,0 Euro für frischen Wind sorgen.

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