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Deutsche Bank entfesselt! Commerzbank vor Befreiungsschlag?

Die gute Stimmung an den Aktienmärkten belebt auch die Aktien deutscher Banken. In der Vergangenheit entwickelten sich deutsche und europäische Bankaktien im Vergleich zu ihrer US-amerikanischen Konkurrenz eher verhalten. Die Lücke hat mittlerweile beachtliche Ausmaße angenommen und sie wurde auch durch die aktuelle Quartalsberichtssaison nicht unbedingt kleiner. Doch im gestrigen Donnerstagshandel (06.02.) bekam zumindest die Aktie der Deutschen Bank Wind unter ihre Flügel und legte deutlich zu.

Bereits unsere letzte Kommentierung zur Deutschen Bank überschrieben wir mit „Deutsche Bank kommt ins Laufen.“. Die Aktie profitierte zum damaligen Zeitpunkt weniger von den Quartalszahlen als solches, als vielmehr von dem Umstand, dass der Markt den vermeldeten „Wasserstand“ in Bezug auf den laufenden Konzernumbau honorierte. Wir haben die aktuelle Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

Die Aktie brach daraufhin Ende Januar dynamisch über das massive Widerstandscluster 7,9 / 8,0 Euro aus. Wichtig war zudem, dass sich die Aktie daraufhin rasch von dem Ausbruchsniveau lösen konnte. In der folgenden Schwächephase stand das Ausbruchsniveau nicht mehr zur Disposition. Der gestrige Donnerstag bescherte der Aktie dann einen satten Kursgewinn. Als Grund hierfür gilt die Meldung, dass die Deutsche Bank mit der kalifornischen Capital Group einen weiteren Großinvestor vorweisen kann. Die Beteiligung der Capital Group an der Deutschen Bank hatte die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten.

Die Aktie ging mit 9,33 Euro aus dem Donnerstagshandel und nimmt damit nun so langsam, aber sicher, die Marke von 10,0 Euro ins Visier. Eine Ausdehnung der Bewegung über die 10,0 Euro hinweg hätte aus charttechnischer Sicht einen großen Stellenwert. Das Kaufsignal, das sich mit dem Ausbruch über die Widerstandsmarke von 9,0 Euro generiert hat, könnte für den notwendigen Rückenwind sorgen. Noch etwas Rückenwind könnte auch die Aktie der Commerzbank bei ihrem Unterfangen gebrauchen, einen wichtigen Widerstand aus dem Weg zu räumen. Der Chart offenbart die spannende Konstellation.

Noch im Januar stand die Aktie vor dem ultimativen Belastungstest. Der kurzfristige Abwärtstrend hatte die Aktie auf die Unterstützung von 5,0 Euro gezwungen. Der Test verlief letztendlich erfolgreich. Die Aktie konnte sich daraufhin freischwimmen. Zwischenzeitlich wurde eine Reihe eminent wichtiger Marken zurückerobert. Vor allem den Bereich um 5,50 Euro gilt es, diesbezüglich zu benennen. Mit dem Ausbruch über die 5,65 Euro wurde ein weiteres Kaufsignal generiert. Nun gilt es jedoch. Die Marke von 6,0 Euro muss fallen. Die letzten Vorstöße der Aktie auf der Oberseite nahmen an dieser Widerstandszone ein jähes Ende. Ein signifikanter Ausbruch über die 6,0 Euro hinweg käme hingegen einem charttechnischen Befreiungsschlag gleich.

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