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Goldpreis in gespannter Erwartung. Palladium konsolidiert.

Die Luft scheint gegenwärtig ein wenig aus dem Edelmetallsektor gewichen zu sein. Gold gelang es in den letzten Handelstagen nicht, den Bereich um 1.600 US-Dollar ins Wanken zu bringen. Die robuste Vorstellung der Aktienmärkte und die des US-Dollars zogen Gold dahingehend den Zahn. Dagegen lastet auf den konjunktursensibleren Metallen (wie etwa Silber, aber auch Platin und Palladium) weiterhin die Sorge über eine nachhaltige Eintrübung der globalen Wirtschaftsentwicklung. Im Ergebnis der aktuellen Gemengelage geht es für Gold, Silber & Co. nicht wirklich vorwärts, aber auch nicht wirklich rückwärts. Bleiben wir zunächst bei Gold.

Die temporäre Zunahme der Risikoaversion unter Anlegern beflügelte zwar den Goldpreis, vermochte es aber nicht, diesen durch die entscheidende Widerstandszone zu drücken.

Aktuell scheinen sich die Aktienmärkte jedoch eine gewisse Immunität gegenüber den konjunkturellen Sorgen der Corona-Virus-Epidemie erarbeitet zu haben. Das Kapital strömt gegenwärtig in die Aktienindizes. Dass die Sorge noch nicht ganz abgeklungen ist, zeigt sich allerdings beim Blick auf die aktuelle Ölpreisentwicklung. Auch der Kupferpreis spiegelt die noch vorhandenen Sorgen wider.

In der letzten Woche wurden in den USA eine Vielzahl relevanter Konjunkturdaten veröffentlicht, die unterm Strich robust ausfielen und so den US-Dollar an den Devisenmärkten zu einem Comeback verhalfen. Dieser dürfte fürs Erste seine Schwäche überwunden haben. Dem Goldpreis setzte diese Entwicklung hingegen zu. Insofern dürfte es spannend werden, wie sich der Greenback im weiteren Verlauf der aktuellen Woche schlagen wird, denn mit den anstehenden US-Verbraucherpreisen (werden Donnerstag, 13.02., veröffentlicht) sowie einer Fülle von relevanten Daten am Freitag stehen wieder wichtige Gradmesser an. Schauen wir auf die charttechnischen Aspekte bei Gold.

Hier gab es zuletzt kaum Änderungen in der Ausgangslage. Der Goldpreis oszilliert gegenwärtig in einer Spanne von 1.550 US-Dollar bis 1.590 / 1.600 US-Dollar. Der Ausbruch über eine der beiden Grenzen könnte ob deren Relevanz eine größere Bewegung initiieren. Insofern gilt es, die beiden Chartmarken im Auge zu behalten. Nicht minder spannend ist auch das aktuelle Handelsgeschehen bei Palladium.

Palladium unternahm noch in der letzten Handelswoche einen Versuch, die 2.500 US-Dollar zu überwinden, scheiterte letztendlich aber mit dem Vorstoß. Damit ging die Konsolidierung in die nächste Runde. Aus charttechnischer Sicht haben der Bereich des markanten Hochs (2.585 US-Dollar) und der Unterstützungsbereich bei 2.250 US-Dollar eine große Bedeutung. Der Ausbruch über eine dieser Grenzen könnte eine Weichenstellung initiieren. Zudem hat sich in den letzten Tagen eine kleine Dreiecksformation (orange) ausgebildet, die eine baldige Entscheidung andeuten könnte.

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