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S&P 500 – Wenn das mal gut geht!

Nach einem verlängertem Wochenende (in den USA waren am Montag die Börsen aufgrund des Memorial Days geschlossen) hat es der US-Aktienmarkt auch zu Beginn der neuen Handelswoche schwer, neues Aufwärtsmomentum zu kreieren. Ob es nun an der Feiertagslethargie oder der allgemeinen Gemengelage liegt, sei einmal dahingestellt.

Trump und seine Handelspolitik halten die globalen Aktienmärkte nicht erst seit gestern in Atem. Die Handelspolitik ist Trumps Steckenpferd und als solches will es auch von seiner Seite aus gepflegt werden; eine harte Gangart inklusive. Die Erfolge sind allerdings überschaubar. Und so heißt es bis dato im Ergebnis: schwelende Handelskonflikte mit China, der EU und auch Japan. Trump wird angetrieben vom Streben nach Erfolgen bei der Umsetzung von Handelsabkommen (oder kurz Deals). Trotz aller Bemühungen weigern sich jedoch die bisherigen Kontrahenten in den Handelsfragen, auf die US-amerikanische Linie oder vielmehr auf die „Präsidenten-Linie“ einzuschwenken. Vor allem China ziert sich, um es einmal diplomatisch zu formulieren. „Weigert sich“ ist vielleicht diesbezüglich die treffendere Formulierung. Doch nicht nur an China scheint sich der US-Präsident, derzeit die Zähne auszubeißen. Auch Japan „ziert sich“. Trumps jüngster Staatsbesuch in Japan lieferte entsprechenden Anschauungsunterricht. Während Trump mehr oder weniger offensiv versuchte, Japan in ein neues Handelsabkommen zu drängen, reagierten die Japaner ausweichend. Diejenigen, die hofften, dass der Staatsbesuch in Japan der (US-)Handelspolitik neue Impulse geben würde, wurden enttäuscht.

Richten wir unseren Fokus auf das Tagesgeschäft. In der aktuellen Handelswoche stehen eine Reihe wichtiger US-Konjunkturdaten an. Besonders spannend wird es in der zweiten Wochenhälfte. Der Donnerstag (30.05.) liefert mit den aktuellen BIP-Daten ein erstes Highlight. Am Freitag (31.05.) werden dann die Daten zum privaten Konsum in den USA, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und Daten zum US-Verbrauchervertrauen (Reuters / Uni Michigan) folgen. Mit Blick auf die Relevanz der Daten könnte die zweite Wochenhälfte also eine Weichenstellung im S&P 500 erzwingen.

Weichenstellung ist auch das Stichwort, wenn es darum geht, die aktuelle charttechnische Konstellation im S&P 500 zu bewerten. Im Fokus steht hierbei die Zone 2.800 / 2.820 Punkte. Seit dem Hoch zum Monatswechsel dominiert ein Intakter Abwärtstrend das Handelsgeschehen im S&P 500. Trotz aller Bemühungen gelang es dem Index nicht, neues Aufwärtsmomentum zu kreieren. Ein Bruch der 2.800er Marke würde dem S&P 500 einen herben Dämpfer verpassen und eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung 2.740 Punkte bzw. 2.700 Punkte offerieren. Auf der Oberseite würde hingegen ein Ausbruch über 2.855 Punkte für erste Entlastung sorgen.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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