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Tesla, Ballard Power & Amazon – Wie geht es nach dem „schwarzen Montag“ weiter?

Der gestrige Handelstag wird seinen festen Platz in den Geschichtsbüchern der Finanzmärkte erhalten. Der Kollaps der Ölpreise sowie die offen zu Tage getretene Panik in Bezug auf die Entwicklungen der Corona-Virus-Epidemie haben die Aktienindizes gestern weltweit in die Tiefe gerissen und dem Handelstag das Prädikat „schwarzer Montag“ verpasst. Eine Stabilisierung respektive Bodenbildung dürfte nun eine ganze Weile in Anspruch nehmen und ob sie auf den aktuellen Niveaus vonstattengehen wird, ist ebenso fraglich. Einigen ehemaligen Highflyern wurde zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Füßen weggezogen. Schauen wir zunächst auf die aktuelle Verfassung der Tesla-Aktie  (WKN: A1CX3T | ISIN: US88160R1014 | Ticker-Symbol: TL0).

Die Aktie erreichte gestern den Bereich 610 / 600 US-Dollar und damit ein wichtiges Unterstützungsniveau. Die aktuelle Konstellation offeriert die Möglichkeit, dass sich in diesem Bereich ein Doppelboden ausbilden könnte. Um dieses Szenario weiter voranzubringen, muss der Wert nun aber eine Erholung initiieren, die ihn letztendlich auch über die 800 US-Dollar bringen muss. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage ist eine Ausdehnung der Korrektur auf 500 US-Dollar allerdings weiterhin nicht auszuschließen. Sollte es dann auch darunter gehen, muss eine komplette Neubewertung der Lage erfolgen. Kurzum: Die Lage ist prekär, aber nicht hoffnungslos. Etwas mehr zu leiden hatte die Aktie des kanadischen Brennstoffzellenherstellers Ballard Power (WKN: A0RENB | ISIN: CA0585861085 | Ticker-Symbol: PO0). Allerdings offenbart bereits ein rascher Blick auf den Chart eine ganz ähnliche Konstellation.

Die Aktie von Ballard Power hat das Tief von Ende Februar ebenfalls erreicht. Eine etwaige Erholung könnte nun die Ausbildung eines Doppelbodens forcieren. Allerdings gilt: So lange sich mögliche Vorstöße auf der Oberseite unterhalb von 11,0 US-Dollar (letztes Zwischenhoch) abspielen, sind diese mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Die Unterseite sollte nicht außer Acht gelassen werden. Ein Test der 6,0 US-Dollar ist aufgrund des fragilen Gesamtmarktes aus unserer Sicht weiterhin möglich. Eine kräftige Erholung würde auch der Amazon-Aktie (WKN: 906866 | ISIN: US0231351067 | Ticker-Symbol: AMZ) in diesen Tagen gut zu Gesicht stehen und möglicherweise die Nervosität ein wenig zurückdrängen.

Der vergebliche Versuch der Aktie, noch einmal die Marke von 2.000 US-Dollar zu überwinden, leitete die jüngste Phase der Korrektur ein. Bis auf knapp 1.750 US-Dollar tauchte der Wert zuletzt ab und hat damit die Oberseite der eminent wichtigen Unterstützungszone 1.750 / 1.700 US-Dollar erreicht. In diesem Bereich muss die Trendwende gelingen, anderenfalls ist eine Neubewertung erforderlich. Das erste wichtige Etappenziel einer etwaigen Erholung sehen wir bei 2.000 US-Dollar.

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