News

Varta und K+S AG geraten erneut ins Straucheln. Wirecard bleibt am Ball.

Die deutschen Aktienindizes setzen ihre Konsolidierung fort. Der Wochenauftakt am Montag gestaltete sich nach den Gewinnmitnahmen vom Freitag noch etwas verhalten. Einzelne Werte sind da schon wieder etwas deutlicher unter Druck geraten, wie das Beispiel der Aktie des Batterieherstellers Varta (WKN: A0TGJ5 ISIN: DE000A0TGJ55 Kürzel: VAR1) zeigt.

Das Wohl und Wehe der Aktie wird unter Investoren und Anlegern mittlerweile heiß diskutiert. Die Aktie hat sich zu einem volatilen Wert entwickelt. Nach dem Ende des dominierenden Aufwärtstrends Anfang Januar scheint die Aktie des Batterieherstellers sprichwörtlich aus der Spur zu sein. Es folgte ein Auf und Ab. Die Volatilität nahm zu. Der Blick auf den 1-Jahres-Chart zeigt deutlich das Ausmaß der Korrektur.

Das Ganze wurde unter charttechnischen Aspekten durch die Doppeltopformation im Bereich 120+ Euro (orange dargestellt) eingeleitet. Die Aktie schaffte es ab Dezember nicht mehr, die Aufwärtsbewegung neu zu beleben. Neue Hochs wären hierzu nötig gewesen. Die Ausbildung der Top-Formation erwies sich als charttechnischer Vorbote dessen, was dann vor allem von fundamentaler Seite aus in den letzten Wochen über die Aktie hereinbrach. Die Varta-Aktie befindet sich aus charttechnischer Sicht in einer überaus prekären Lage. Das Chartbild hatte sich zuletzt nachhaltig eingetrübt. Nun zeichnet sich auch noch ein bärisches Kreuzen der 200-Tage-Linie ab. Dagegen kreierten sich signifikante Vorstöße auf der Oberseite zuletzt nicht mehr. Die letzten Erholungsversuche schafften es kaum noch über die Marke von 80,0 Euro. Damit blieb die Nähe zum aktuellen Verlaufstief bei 73,0 Euro gewahrt. Das Risiko eines Durchbruchs ist unverändert nicht zu vernachlässigen. Ein Test der 60,0 Euro wäre im Falle eines Bruchs der 73er Marke nicht auszuschließen. Nicht minder prekär stellt sich aktuell die Lage bei der Aktie des Düngemittelproduzenten K+S (WKN: KSAG88 ISIN: DE000KSAG888 Kürzel: SDF) dar.

Nachdem die Aktie fast widerstandslos in Richtung 8,0 Euro abtauchte, setzte endlich Gegenwehr ein. Der Wert leitete eine Erholung als Reaktion auf die vorherigen Kursverluste ein. Diese nahm zunächst einen ansprechenden Verlauf, doch aktuell scheint ihr wieder ein wenig die Luft auszugehen. Dabei wäre es aus charttechnischer Sicht für K+S eminent wichtig, wenn sich der Vorstoß noch über die 10,0 Euro hinaus entwickeln würde. Auf der Unterseite bleibt das bisherige Tief bei 8,0 Euro im Fokus. Darunter sollte es nun nicht mehr gehen. Etwas komfortabler präsentiert sich aktuell die Lage für die Aktie des Zahlungsdienstanbieters Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI).

Nach einer kleinen Auszeit hat sich die Wirecard-Aktie erneut an den wichtigen Widerstandsbereich um 140,0 Euro heran gekämpft. Wichtig war in diesem Zusammenhang, dass die Aktie während des Rücksetzers nicht noch einmal die aus unserer Sicht eminent wichtige Unterstützung bei 123,0 Euro ins Wanken brachte. Eine Ausdehnung des Rücksetzers unter die 123,0 Euro wäre ein herber Rückschlag gewesen. So aber hält die Aktie nun wieder alle Trümpfe in der Hand, um bei einem erfolgreichen Ausbruch über die 140,0 Euro in Richtung 150,0 Euro laufen zu können.

Weitere interessante Artikel

Dax – Neue Woche, neues Glück?

Hat die Tesla-Aktie den Boden schon gefunden? Ballard Power vor frischem Kaufsignal.

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und – je nach Art des Investments – sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. FollowFin.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. FollowFin.de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von FollowFin.de und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein.