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WTI Oil – Noch ohne Durchschlagskraft

Mit „Händen und Füßen“ wehrt sich WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) gegen einen Rutsch unter die eminent wichtige Marke von 50,0 US-Dollar. Ob das Unterfangen am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten. Der (fundamentale) Gegenwind peitscht den „Bullen“ am Ölmarkt derzeit gehörig ins Gesicht. In dieser schwierigen Gemengelage haben es Vorstöße auf der Oberseite nicht leicht, Signifikanz zu entwickeln.

Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) vor genau einer Woche stand die aus unserer Sicht aktuell eminent wichtige Marke von 50,0 US-Dollar im Fokus. Bislang konnte es der Ölpreis vermeiden, deutlich darunter abzutauchen und so womöglich noch einmal Abwärtsdynamik in Richtung 45,0 US-Dollar entstehen zu lassen. Allerdings ist die Gefahr dahingehend noch nicht gebannt. Das Szenario schwebt noch immer über WTI Oil.

WTI Öl Chart

In der aktuellen Situation bleiben Vorstöße auf der Oberseite offenkundig beschränkt. Mehr als eine leichte Reaktion auf die zuvor erlittenen Preisrückgänge springt derzeit nicht heraus; von einer unteren Trendwende ganz zu schweigen. Und so konnte sich WTI Oil (WKN: 792451 ISIN: XC0007924514) in den letzten Handelstagen auch nicht entscheidend von der 50er Marke lösen. Einen Beleg hierfür lieferte der gestrige Handelstag (Mittwoch, 12.02.). Die aktuellen und an dieser Stelle bereits in zurückliegenden Kommentierungen ausführlich thematisierten fundamentalen Belastungsfaktoren haben die Ölpreise weiterhin fest im Griff. Dennoch unternahmen sie gestern einen zaghaften Versuch, „wieder Land zu gewinnen“. Doch so wirklich durchschlagend war das Ganze nicht. Belastend wirkten sich (wieder einmal) die aktuellen Daten der Energy Information Administration (EIA) aus, die gestern für die Woche zum 07.02. veröffentlicht wurden. Den Angaben zufolge legten die US-Rohöllagerbestände im aktuellen Berichtszeitraum sehr deutlich um 7,5 Mio. Barrel auf nun 442,5 Mio. Barrel zu. Sie liegen damit aber unverändert knapp 2 Prozent unter dem wichtigen 5-Jahres-Durchschnittswert. Wie immer standen auch die aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Rohölproduktion im Fokus. In der letzten Woche (Berichtszeitraum Woche zum 31.01.) gab die EIA die US-Rohölproduktion mit 12,9 Mio. bpd (barrels per day) an, nachdem sie in den Vorwochen stramm bei 13,0 Mio. bpd lag. Wer nun allerdings dachte, dass mit diesem Rückgang eine Art Trendwende eingeleitet wurde, sieht sich mit Blick auf die aktuellen Daten getäuscht, denn in der Woche zum 07.02. legte die US-Rohölproduktion wieder auf 13,0 Mio. bpd zu.

Kurzum: Mit Blick auf die aktuelle Gemengelage muss weiterhin ein Bruch der 50er Marke in Betracht gezogen werden. Eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 45,0 US-Dollar könnte in diesem Fall drohen. Eine nachhaltige Entspannung ist aus unserer Sicht erst mit Preisen jenseits der 55er Marke zu erwarten. Wir haben die aktuelle charttechnische Konstellation in einem 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis dargestellt.

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